Am 22.10.2025 durfte ich am ersten Tag und auf der Hauptbühne der Medientage München eine Podiumsdiskussion moderieren. An dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank an die Organisation und Ausrichter der Medientage München für diese Gelegenheit und die wiedermals hervorragende Organisation dieses so für unsere Branche so wichtigen Events. Da wir jeden Tag nur von Verlusten an Werbegeldern, Reichweite und Subscriber lesen, wollte ich mit dieser Podiumsdiskussion positiv in die Zukunft blicken und in welchen Zielgruppen, mit welchen Produkten und mit welchen geschäftsmodellen gelingt uns tv wachstum bis 2030 für diese frage habe ich das who des who zu den Medientagen in München eingeladen, um aus verschiedenen Perspektiven auf unsere Chancen und Wachstumspfade zu blicken. Meine Expertinnen und Experten Maren Pomnitz, Bereichsleiterin Home Connectivity Entertainment beim größten Verein Fernsehanbieter Deutschlands, der Vodafone, der CEO der CH Media TV und Präsident der Schweizer privaten Sender Wolfgang Elsässer, die Vice Presidentin Proposition Content TV bei der Deutschen Telekom, Dorothea Jakob, der Managing Director Business Development von Netflix René Rummel, Marian und die Vorsitzende des Vorstands der Deutschen TV Plattform, Geschäftsführerin und Chief Distribution Officer von Media Entertainment Group und von Joyn, Nicole Agudo Berbell, viel Spaß. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von TV Helden, der Branchenpodcast für alle, die sich professionell mit Fernsehen beschäftigen. Mein Name ist Christian . Nicole möchte ich auch gleich mit dir anfangen. Also gestern war bei euch ein aufregender Tag.
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Hang in there while we get back on track
TV-Helden
Fünf Expert:innen über das TV-Wachstum bis 2030 (#84)
Speaker
Christian Heinkele
Speaker
Christian Heinkele (Host)
Speaker
Dorothea Jakob
Speaker
Nicole Agudo Berbel
00:00 „TV-Wachstum bis 2030“ 05:45 "WM, MagentaTV und Wachstum" 08:16 "Vodafone: Strategien für Kabel- und Premium-TV" 13:00 "Agilität und Flexibilität zählen" 17:08 Partner-Content und globale Kooperationen 20:26 Fokus, Logik und Kundenbindung 21:35 Plattform-übergreifende Streaming-Innovation 24:41 Netflix: Inhalte und Zukunftsstrategien 27:44 "Zukunft der Entertainment-Technologien" 31:28 "Zentrale Plattform für Medienmanagement" 34:53 Digitale…
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“Zukunftsperspektiven für TV-Wachstum „Da wir jeden Tag nur von Verlusten an Werbegeldern, Reichweite und Subscriber lesen, wollte ich mit dieser Podiumsdiskussion positiv in die Zukunft blicken und in welchen Zielgruppen, mit welchen Produkten und mit welchen Geschäftsmodellen gelingt uns TV Wachstum bis 2030.”
“Wir sind jetzt in dieser neuen Situation in fünf Regionen in Europa vertreten und da muss ich sagen, size matters. 210 Millionen Menschen wohnen in diesen fünf Regionen und ich sag mal für den Bereich TV und Streaming Werbung ist ja größe extrem relevant und die MFE ist ein sehr, sehr starker Player im Free TV und auch im Bereich Werbung.”
“Wachstumspotenzial von MagentaTV "Wir sind eine sehr stark wachsende Plattform, aber wir glauben, dass wir noch ein sehr großes Potenzial im Markt haben und es wissen immer noch sehr viele Menschen nicht, dass wir nicht nur ein einfacher Live TV Anbieter sind, sondern dass wir viel mehr sind, dass wir eine tolle Plattform haben, die Streaming, Live TV, alles miteinander verbindet.”
“Coopetition in der Medienbranche: „Natürlich könnte man auf der einen Seite argumentieren, sind wir nicht Konkurrenten, aber auf der anderen Seite, wenn man es sich genauer anschaut, können wir uns gegenseitig doch viel mehr noch ergänzen, als gegenseitig was wegzunehmen.”
“Kreativität und Flexibilität in der Medienbranche "Wir brauchen einfach ganz viel Kreativität ganz viel Flexibilität, um in dem Markt agieren zu können.”
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Aufregend ist nicht das richtige Wort dafür, aber vielen herzlichen Dank, dass du trotzdem da bist und hier Präsenz zeigt. Ich glaube, umso wichtiger ist es auch heute, dass du da bist und Präsenz zeigst. Und genau da würde ich jetzt auch anfangen. Also ich würde die Diskussion genauso strukturieren, dass wir erstmal uns anschauen, aktuelle Themen bearbeiten, aber diese aktuellen Themen auch schon mit Wachstumsimpulsen verbinden. Und natürlich der Big Elephant in the Room ist natürlich die Übernahme. Die MFE hat die Kontrolle über ProSiebenSat übernommen. Jetzt würde mir aber deine Perspektive, eure Perspektive von Joyn von ProSiebenSat interessieren. Welche Wachstumsimpulse, welche Chancen seht ihr?
Vielen Dank. Vielleicht ein Wort zu MFE, unserem neuen Shareholder Also wir sind jetzt in dieser neuen Situation in fünf Regionen in Europa vertreten und da muss ich sagen, size matters. 210 Millionen Menschen wohnen in diesen fünf Regionen und ich sag mal für den Bereich TV und Streaming Werbung ist ja größe extrem relevant und die MFE ist ein sehr, sehr starker Player im Free TV und auch im Bereich Werbung. Und das wird einer unserer Fokusthemen sein, zu schauen, wie wir in diese Bereich unsere gemeinsame Stärke ausbauen können und auch den europäischen Gedanken da so ein bisschen festigen können und da vielleicht so als Schwerpunktthemen auch noch mal die Bereiche AdTech, Data, nochmal Tech insgesamt und natürlich auch internationale Werbedeals genauer anschauen. Das ist das eine. Und das andere für Joyn und TV im nationalen Markt sind die Wachstumsimpulse. Für uns ist Joyn das absolute digitale Zugführer. Wir wachsen, wachsen monatlich quartierlich auf Rekordniveau.
Wir sind jetzt in allen wirklich KPIs gewachsen, in der Watchtime, in allen möglichen KPIs und wachsen sehr, sehr überproportional. Und das ist sehr, sehr wichtig für uns, weil wir auf der anderen Seite natürlich in einem extrem umkämpften Werbemarkt sind und TV Reichweite nicht sehr einfach ist zu halten. Da verliert eigentlich jeder TV Broadcaster gerade aktuell. Insofern gleichen wir das dann über digital aus und da kommen auch die Wachstumsimpulse her und natürlich aus dem Thema Partnerschaften, was wir später noch genauer beleuchten.
Genau das werden wir nachher noch beleuchten. Genauso auch die Werbegelder und die Umkämpften. Und noch mal wichtig zu sagen, TV, es heißt TV Wachstum bis 2030, aber für uns ist TV hier wirklich Bewegtbild insgesamt und ob Streaming on Demand, linear etc. You name it. Wir sprechen heute drüber und jetzt haben wir über die globalen Werbedeals und von der Quelle aus Sourcen schon gehört von dir Nicole Doro. Ihr habt an der Quelle auch neue Rechte gesourct und zwar Die Übertragungsrechte der Fußball Weltmeisterschaft für die Männer nächsten Jahr und für die Frauen 2027. Und nachdem ihr den Deal mit die Sublizeierung mit ARD und ZDF gemacht habt, aber strategisch gut noch den Herrn Müller als Moderator verpflichtet. Das war auch ein guter Coup.
Jetzt meine Frage, warum investiert die Telekom so viel in so ein singuläres Event? Warum Sportrechte? Warum Live TV Rechte? Welches Wachstum für welche Produkte, für welche Zielgruppe versprecht ihr euch da in den nächsten Jahren.
Erstmal sind wir sehr glücklich, dass wir tatsächlich die WM 26 uns sichern konnten. Die Frauen WM in Brasilien in 27 Gutes um Brasilien haben wir schon mal ganz gut gemacht, aber eben auch die EM in 2028 nächstes Jahr. Das wird unser viertes Turnier werden. Und deshalb ist das Sport ist einfach für die Telekom inhärent. Wir machen seit 10 Jahren mehr oder weniger Magenta Sport. Die Telekom ist im Bayern Sponsoring auch schon sehr, sehr lange dabei. Deshalb war es für uns eigentlich nur eine logische Konsequenz, dass wir Thomas Müller für uns gewinnen als Experten während der WM, um dort tatsächlich einfach auf MagentaTV aufmerksam zu machen. Wir sind eine sehr stark wachsende Plattform, aber wir glauben, dass wir noch ein sehr großes Potenzial im Markt haben und es wissen immer noch sehr viele Menschen nicht, dass wir nicht nur ein einfacher Live TV Anbieter sind, sondern dass wir viel mehr sind, dass wir eine tolle Plattform haben, die Streaming, Live TV, alles miteinander verbindet.
Und gerade da es immer noch bei vielen Kabelnetzbetreibern Kunden gibt, die heute vielleicht kostenfrei Fernsehen schauen, müssen wir manchmal sehr laut sein. Und wir glauben, dass gerade die WM eine super Gelegenheit ist, um das zu tun und vor allen Dingen, um uns auch zu positionieren. Dass wir eine Plattform mit Herz sind, die Storytelling betreibt, die das für die Kunden macht und damit wirklich das Herz anspricht. Das haben wir bei der Basketball EM dieses Jahr auch gezeigt. Und gerade jetzt bei der Verpflichtung von Thomas Müller, was uns da an Social Media Feedback entgegengeschlagen ist, was für eine Liebe wir bekommen haben, was wir da tatsächlich für unsere Kunden machen, das bestätigt uns darin, dass wir hier wirklich sehr am Kunden dran sind und eben eine Plattform betreiben, die mehr als nur eine.
Technische Plattform ist, also mit Herzblut über alle Plattformen hinweg Werbung machen fürs Produkt und für die Plattform. Maren. Letztes Jahr haben wir uns noch ein bisschen unterhalten müssen, dass Kabelkunden dem Kabel-TV den Rücken gekehrt. Haben. Das habt ihr dieses Jahr deutlich gedreht. Das habt ihr ohne exklusiven Content geschafft. Ihr habt es geschafft, indem ihr sehr Bundling, also indem ihr Bundling gemacht habt mit verschiedenen Produkten. Was mich trotzdem interessiert, ist die Strategie von Vodafone mit dem TV Geschäft.
Spielt TV bei der Vodafone eine eigenständige Rolle oder ist es eigentlich für die Wachstumsstrategie nur wichtig, um Breitbandkunden zu halten oder neue Kunden durch Differenzierung zu gewinnen.
Also wir unterscheiden bei Vodafone immer zwischen dem Kabel TV, also dem basictv nennen wir es intern, und dem Premium TV. Und bei den Kabel TV Kunden durften wir ja ganz viele dieser Kunden erstmal wiedergewinnen und die haben sich für dieses Kabel TV Produkt entschieden, weil es ehrlicherweise eine wahnsinnig gute Preis Leistung hat. Das technische Setup so ist, wie es ist. Das heißt, da wollten wir gar nicht mit exklusivem Content oder Content differenzieren, weil das gar nicht die Proposition ist, die der Kunde von uns erwartet. Auf Premium TV verfolgen wir natürlich eine andere Strategie. Da ist es uns schon wichtig, dass das TV Produkt das Schaufenster unserer Partner ist und dass es da unterschiedliche Content Angebote drin gibt. Und wir glauben, dass viele unserer Kunden vor allem gegen kleinere Glasfaseranbieter sich bewusst dagegen entscheiden, weil sie halt dann dieses Premium TV Produkt sozusagen bei uns weiter nutzen wollen. Das heißt also, für uns ist das TV Geschäft in sich natürlich ein Wachstumsfeld, aber ehrlicherweise auch sehr stark mit Breitband verbunden, weil wir als Infrastrukturanbieter natürlich gerne das Beste aus beiden Welten nutzen wollen.
Ihr nutzt den Infrastrukturanbieter für eure Dienste und Stichwort Bundling, Content Bundling habt ihr ja auch jetzt angekündigt für nächstes Jahr. TV wird bei euch mit linearen Sendern und mit allen sonstigen On Demand Inhalten zur Verfügung sein, also in Frankreich. Was versprecht ihr euch von so einer Kooperation, dass ihr lokal hier einen Partner mit auf die Plattform nehmt?
Es ist eine super spannende neue Art der Zusammenarbeit mit einem Broadcaster, ziemlich einmalig weltweit. TF, für diejenigen, die den Sender nicht kennen, ist einer der führenden französischen Broadcaster mit sehr starken, sehr erfolgreichen lokalen Produktionen im Bereich Shows, aber auch Unscripted und so weiter und so fort. Wir haben uns das zusammen angeschaut mit TFA und festgestellt, dass wir uns sehr gut ergänzen. Und heute auf einem anderen Panel ist ja auch schon das Stichwort Coopetition gefallen und genauso sehen wir das auch. Natürlich könnte man auf der einen Seite argumentieren, sind wir nicht Konkurrenten, aber auf der anderen Seite, wenn man es sich genauer anschaut, können wir uns gegenseitig doch viel mehr noch ergänzen, als gegenseitig was wegzunehmen. Konkret heißt Wir bieten den Partner, wir bieten TFH die Reichweite an, die wir in Frankreich über die letzten Jahre sehr massiv aufgebaut haben. Und da vor allem ist der Aspekt der Inkrementalität sehr wichtig. Das heißt, TFH kann über uns eine Zielgruppe erreichen, die sie selber über ihre eigenen Angebote, sei es über lineares oder nonlineares Angebot, sich sehr schwer tun.
Und auf der anderen Seite, wir produzieren natürlich, will ich dazu sagen, auch nach wie vor selber sehr viel lokale Inhalte, gerade in Frankreich mit Lupin beispielsweise ein sehr, sehr erfolgreicher Titel und das werden wir auch weiter tun, sehen aber eben das Potenzial, auch einen Partner auf die Plattform zu holen mit all den Inhalten, die wir nicht zur Verfügung stellen. Also sehr komplementär ergänzend. Das Ganze ist ein Experiment, muss man auch ganz klar sagen. Die Hypothese ist, dass wir unseren Kunden damit ein noch breiteres Spektrum an Inhalten zur Verfügung stellen können, was die Kunden goutieren werden durch mehr Zufriedenheit und letzten Endes durch ein besseres Retention Verhalten. Das werden wir feststellen anhand von Daten, die wir dann im nächsten Jahr produzieren werden und dann darauf basierend entscheiden, ob und in welcher Form das auch noch weiterentwickelt wird.
Also Kooperation, Content Kooperation, neue Zielgruppen anzusprechen und die bestehenden Zielgruppen zu halten. Talking about local heroes sind wir bei der CH Media. Wolfgang gestatte mir, wenn ich ein paar Kernfakten da noch mal aufzähle, 70 Marken, ihr seid das führende Medienhaus in der Deutschschweiz. Drei Fakten, die besonders interessant sind für Ihr seid ein familiengeführtes Unternehmen, ihr habt 18 Tageszeitungen, 11 Fernsehsender, 12 Radiosender und seid damit ein trimediales Unternehmen, was ich sehr spannend finde. Und ihr seid ausschließlich im Schweizer Markt tätig. Jetzt habt ihr ein Angebot, OnePlus Streaming Angebot, da grenzt ihr euch auch gegen die deutsche Konkurrenz mit ab im Schweizer Markt. Und was ich ganz spannend finde, ihr habt nicht nur euren Inhalt, sondern auch von Partnern und ihr aggregiert auch sowas wie Paramount Plus. Also wie gelingt euch mit dieser Strategie in dem begrenzten, wettbewerbsintensivsten Markt Europas ein Wachstum?
Ja, also erstmal toll, dass ich hier in dieser Elefantinnen Elefantenrunde da teilnehmen darf. Am Ende ist es unser, deswegen glaube ich nicht size matter, sondern so ein bisschen Hase und Igel, was wir machen, das Hase und Igel Märchen offen sind wir da der Igel. Wir brauchen einfach ganz viel Kreativität ganz viel Flexibilität, um in dem Markt agieren zu können. Wir sind ja nicht für die ganze Schweiz, die nur ein Zehntel der deutschen Bevölkerung hat, zuständig, sondern wir sind nur in der Deutschschweiz, also davon noch 65 Prozent der Schweizer Haushalte. Und am Ende ist es, glaube ich, wirklich die Agilität, die Flexibilität und auch eine gewisse Sparsamkeit. Nicht von den Schwaben, sondern von den Schweizern kann man, glaube ich, das sparen lernen. Wir sind sehr effizient aufgestellt. Wir betreiben acht nationale Fernsehsender und noch die OnePlus Streaming Plattform und haben halt nicht die Milliarden Budgets wie andere und konkurrieren eigentlich im gleichen Markt, weil auch RTL und ProSieben und natürlich ARD und ZDF und insbesondere Schweizer Fernsehen und natürlich auch Netflix und Disney konkurrieren mit uns.
Trotzdem wachsen wir im Marktanteil, im Linearen und trotzdem wachsen wir sehr, sehr stark in unserem OnePlus im Streaming Geschäft. Warum? Ich glaube, die Antwort ist, weil wir sehr stark lokalisieren und kooperieren. Wir sind auf der einen Seite, kaufen wir Inhalte ein, also die Top Blockbuster, bevor sie in Deutschland kommen, kommen erst mal in der Schweiz und die kommen bei uns. Also wir haben große internationales Angebot, aber wir lokalisieren eben sehr stark. Wir produzieren auch einen Bachelor oder sing meinen Song oder verschiedene andere Formate und von 30 Stück, 30 Eigenproduktion. Und bei uns wird halt Schweizerdeutsch gesprochen. Und der deutsche Bachelor hat in der Schweiz vielleicht drei Prozent Marktanteil, der Schweizer Bachelor hat halt 20 Prozent Marktanteil. Weil wir lokalisieren.
Und das ist so. Deshalb gibt es uns, glaube ich, wegen der Sie wissen, es ist immer blöd, wenn ein Deutscher das sagt, aber hier darf es jetzt einmal sagen. Und das andere ist, dass wir eben sehr, sehr stark kooperieren. Wir kooperieren. Wir suchen die Kooperation, wir suchen nicht den Wettbewerb, sondern wir suchen die Partnerschaft, wir suchen die Zusammenarbeit mit großen Partnern. Und dass wir es geschafft haben, mit so einem großen internationalen Partner wie Paramount zusammenzuarbeiten und den ganzen Katalog von Paramount in unsere App reinzubringen, zeigt so ein bisschen, dass wir das irgendwie scheinbar nicht so schlecht.
Also Hase und Igel, man muss flexibel sein, Flexibilität zeigen. Du hast auch das, glaube ich, auch noch mal ganz schön zu hören, dass du sagst, die lokalen Inhalte, das ist das, was wirklich zählt und spannend ist. Und du hast die Kooperationen angesprochen. Gerade dieses Kooperationsthema würde ich jetzt noch mal aufgreifen. Wir haben jetzt auch gerade von Avenger, Pyro noch mal gehört, Nicole, dass wir über 60 Prozent der Werbegelder gehen an die großen drei, an die Meta, an die Amazon, an die Google. Der Werbemarkt ist hart umkämpft. Er wird wahrscheinlich nicht, also er wird wachsen, aber wahrscheinlich nicht für traditionelle Player. Joyn ist ja fast ausschließlich oder ausschließlich werbefinanziertes Produkt.
Wie geht ihr mit den immer dominierenden Tech Unternehmen um? Ist es Kooperation, ist es Konfrontation? Geht ihr dahin, wo die Konsumentinnen sind? Kooperiert ihr mit YouTube oder gibt es alles nur exklusiv auf Joyn?
Also Joyn ist erstmal nicht ausschließlich werbefinanziert, aber da ist der Fokus natürlich drauf. Wir haben aber auch ein S Wort Angebot und das ist auch relativ substanziell, also wenn man sich die Umsätze anschaut. Und es ist so, dass wir natürlich bei allem, was wir tun, extrem abgestimmt agieren zwischen unseren linearen TV Sendern und Joyn als Streaming Plattform. Das heißt, das ist alles quasi eine Einheit und aus einem Guss. Wir haben ein Windowing zwischen den Sendern und Joyn. Manchmal wird auf Joyn zuerst ausgewertet, manchmal umgekehrt. Wir haben auch Partner, mit denen wir Windowing machen und so weiter. Und wir sind eine Aggregator Plattform.
Das heißt, wir haben nicht nur unseren eigenen Content auf Joyn, sondern auch den von sehr, sehr vielen Partnern. Und den haben wir auch so integriert, dass wir in der Regel dann auch über die One Media vermarkten, den Partner Content. Natürlich ist es total wichtig für uns, dass wir darüber hinaus auch mit den Global Giants, die du jetzt eben angesprochen hast, kooperieren. Das tun wir auch und tun das auch ziemlich erfolgreich. Beispiel YouTube, was du jetzt genannt hast. Also wir werten Shortform schon sehr, sehr lange auf YouTube aus, werten das auch relativ breit aus. Und für die Formate, die wir auf Joyn haben, generieren wir dadurch ein Upsell, in dem wir dann auch natürlich Format Cross Promotion betreiben. Und wenn du die Longform sehen willst, dann komm halt auf Join.
Wir haben jetzt auch angefangen, testweise mal Long zu versuchen, einzelne Formate, zum Beispiel Archivmaterial, aber das ist halt erstmal ein Test, da sind wir uns noch nicht ganz sicher. Wir müssen einfach schauen, wie das dann am Ende des Tages funktioniert. Aber wir probieren das aus. Und natürlich ist es so, dass Joyn immer im Fokus steht, weil das ist unser Core Asset, mit dem wir einen Verlust von TV Reichweite im Digitalen ausgleichen und deswegen stark wachsen. Das ist so die Logik dahinter. Und es ist extrem wichtig für uns, auch mit den ganzen Global Giants da zu kooperieren. Wir haben auch heute schon mit Amazon Prime Video, das habe ich auch schon mal erläutert, haben wir zum Beispiel Co Produktionen, die wir gemeinsam machen. Wir haben mit Disney im Moment Cooking Academy, was wir auf Joyn auswerten und auf Disney.
Wir haben verschiedene wirklich breite Content Kooperationen im Markt und wir haben auch im Sales Bereich Kooperationen, die extrem wichtig sind, wie zum Beispiel im EdTech Bereich, aber auch übergreifend im Data Bereich. Das sind alles. Und natürlich haben wir unsere ganzen Distributionspartner, von denen sehr viele hier sitzen, Telekom, Vodafone und auch viel mehr im Auditorium. Das heißt, wir sind an der Stelle wirklich sehr breit aufgestellt.
Also wenn ich es richtig verstanden habe, ihr macht sehr viel jetzt noch Teasing, also Anteasern mit Shortform, um dann Long Form im Join anzubieten, Aber Kooperationen sind bei euch natürlich ein großes Feld. Ihr schaut euch das genau an, was funktioniert. Genau Kooperation, du hast schon angesprochen, Wolfgang, deswegen auch an dich noch mal die Frage, also wenn ich mir das anschaue, OnePlus, reines S Wort, 99 Franken inklusive Paramount Plus für ein Jahr, das ist für die Schweiz sehr günstig, also sehr unüblich günstig, würde ich mal sagen. Wenn ihr jetzt neue Kooperationspartner zu euch nehmt, dann geht es auf eure Marge. Da ist wahrscheinlich das Wachstum begrenzt. Gleichzeitig kann ich mir vorstellen, der Schweizer Geldbeutel ist auch nicht extrem tief, auch da ist das Wachstum begrenzt. Wie könnt ihr dann noch wachsen in diesem S Wort Modell und was macht ihr mit YouTube?
Ja, das erste war für uns eine wichtige Entscheidung. Wir haben gesagt, wir hatten ja Avot und S Wort und es war eine mutige Entscheidung, glaube ich, auf Award Kunden zu verzichten. Das ist viel für die Schweiz.
Aber.
Auch das ist die Notwendigkeit aus meiner Sicht, klaren Fokus auf ein Geschäftsmodell und vereinfachen Prozesse vereinfachen. Und deswegen kann man, glaube ich, nur auf einem Pferd reiten am Ende des Tages. Und es ist wie für uns nicht logisch wenn wir sonst sehr stark abhängen von einem doch volatilen Werbemarkt, warum sollten wir in unserem Zukunftsgeschäft eben auch auf das gleiche Pferd setzen? Deswegen ist klares S Wort für uns die Logik. Das zweite ist, dass wir sehr stark auf Customer Happiness setzen. Das ist sozusagen unser wichtigster Index und Customer Happiness heißt, dass wir, also heißt vieles, aber heißt unter anderem, dass wenn wir mit Partnern zusammenarbeiten, dann machen wir einen Full Interest ausschließlich. Das heißt, wir wollen alle Inhalte bei uns auf die Plattform integrieren. Das heißt, auf OnePlus ist der ganze Katalog von OnePlus natürlich, aber eben auch von Paramount. Das ist uns, das ist in nicht so arg vielen Ländern üblich, dass eine große Plattform ein Full in Chess macht, aber das hilft natürlich beim Kunden die beste Experience des Contents.
Man hat keine App zu App Sprung und man hat eine Universal Search oder man kann alle Inhalte einzeln oder am Stück genießen. Es gibt zwar auch eine Paramount Welt und es gibt eine OnePlus Welt, aber am Ende ist es alles vermischt miteinander und das ist ein großer positiver Effekt. Und dann haben wir eine sehr große Reichweite in der Schweiz und dadurch machen wir diesen doch komplexen Schweizer Markt für Partner einfacher, die vielleicht kein Office haben in der Schweiz und lösen sozusagen das Reichweiten und das Vermarktungsproblem. Das können wir auch in unserer großen Gruppe gut managen und dadurch haben wir auch einen spektakulären Preis. Wir hören aber nicht auf mit Paramount, sondern werden sicherlich noch eine Big News haben dieses Jahr, aber nicht heute. Aber wir werden uns da deutlich noch mal weiterentwickeln im Aggregationsmodell auf YouTube. Wir sind wie Plattform agnostisch oder? Wir verdienen unser Geld heute mit unserem Linearen mit OnePlus, aber sind eben auch schon auf YouTube am Ende. So einfach ist es.
Folgen wir dem Geld. Und was wir können, wir können gut Geschichten erzählen für den Schweizer Markt, für das Schweizer Publikum. Und das gibt es von uns gerne im Ganzen oder am Stück. Und wir entscheiden opportunistisch, wo macht es für uns Sinn, unsere Inhalte auszustrahlen. Wir strahlen schon lange longform aus, auch auf YouTube mit sehr großem Erfolg und sind sehr happy. Wir sind aktuell dabei in der Produktion und zwar machen wir Weltweit das erste Spin Off von 7 vs. Wild. Das ist ein sehr erfolgreiches YouTube Format.
Da gibt es das erste lokale Spin Off, das ist das Schweizer 7 vs. Wild As We Speak wird es gerade gedreht, hoffentlich geht alles gut und Anfang nächsten Jahres werden wir das linear ausstrahlen auf OnePlus ausstrahlen auf unserem YouTube Channel, aber wir gehen auch auf den offiziellen 7 vs. Wild YouTube Channel und versuchen Reichweite zu maximieren. Und wenn einer von euch Schweizerdeutsch lernen will, dann kann er es da sicherlich machen.
Ja, es wäre mal interessant, genau die Tricks in der Wildnis zu lernen von den Schweizern. Definitiv jetzt schon großer Fan. Ich bin auch gespannt auf die Big News dieses Jahr. Welcher große Streamer lässt sich noch ingesten? Also das ist ja auch, du lachst schon. René nicht, dass ich wüsste, was ich auch interessant fand. Weg vom volatilen Werbemarkt hin zur Subscription. René ihr geht genau den anderen Weg. Ihr baut gerade oder geht mit Wucht in den deutschen Werbemarkt und nimmt den anderen die Werbegelder weg.
Jetzt mal überspitzt gesagt, jetzt für dich jetzt jenseits dieses neuen Geschäftsmodells, zusätzliche Einnahmen, neue Kundengruppen, die ich euch auch für die Content Kooperation versprecht. Wo setzt ihr zusätzliche Wachstumsimpulse jenseits der Wegbildinhalte, um neue Kunden und Bestandskunden, also neue Kunden zu gewinnen und Bestandskunden zu halten?
Ich verstehe deine Frage, aber ich will trotzdem noch mal kurz auf das Herrengeschäft hinweisen, weil ich glaube tatsächlich, bin fest davon überzeugt, dass das auch weiterhin der Haupttreiber sein wird. Bewegtbild und wir investieren pro Jahr roundabout 17 bis 18 Milliarden US-Dollar in Bewegtbild Content von hochwertigen Spielfilmen. Über Serien sowohl aus Hollywood als auch natürlich viel lokal, Kaulitz und Kaulitz beispielsweise, großartige Serie, wer sie noch nicht gesehen hat, empfehle ich sehr und so weiter und so fort. Ich glaube, das wird auch nach wie vor der Haupttreiber sein und das beschäftigt uns innerhalb von Netflix auch zu 90 Prozent ungefähr. Daneben gibt es aber natürlich Themen, wir gucken über den Tellerrand hinaus und überlegen uns sehr intensiv, wo geht die Reise hin, was sind die Themen, die uns in 5, in 10 Jahren beschäftigen werden und setzen dann vereinzelt sehr strategisch, sehr punktuell Wetten auf bestimmte Themen. Bei dem Thema Ads würde ich sagen, sind wir über den Punkt der Wette hinaus. Das Thema ist sehr gut angelaufen in Deutschland als auch in den anderen 10 Ads Märkten, die wir vor ungefähr drei Jahren gestartet haben. Auch da ist natürlich noch riesiges Potenzial zu heben.
Da sind wir auch noch relativ am Anfang, aber das hat sich so weit etabliert, dass wir sehr zufrieden sind. Ich glaube, gestern haben wir ja auch gestern unsere Zahlen veröffentlicht, Wir haben wieder eine Verdopplung der Werbeumsätze erzielt und so soll es hoffentlich in den nächsten Jahren auch weitergehen. Um auf deine Frage zurückzukommen. Daneben gibt es eben noch weitere Themen, wo wir uns noch nicht so 100 Prozent sicher sind, aber zumindest schon mal die Zehe sozusagen ins Wasser halten wollen. Und da ist das Thema Games beispielsweise ein ganz großes Thema. Das Thema Live ist auch ein großes Thema perspektivisch, das bekommen viele wahrscheinlich auf dem Markt noch nicht so mit, auch auf der Endkundenseite, weil es eben noch ein relativ kleines zartes Pflänzchen ist, dass wir kontinuierlich pflegen, auch immer wieder mit Misserfolgen. Also das ist auch OK, man muss ja auch lernen von Fehlern und sind aber da auf einem sehr guten Weg. Gerade beim Thema Games, da ist viel zu erwarten in den nächsten Wochen, nächsten Monaten, um die Erwartungen ein bisschen trotzdem zu managen.
Wir werden keine Triple A Games produzieren, also das ist nicht das, worauf wir abzielen, das überlassen wir gerne anderen. Da sehen wir auch ehrlich gesagt keinen Bedarf auf dem Markt. Das ist schon sehr gut abgedeckt. Wo wir noch großes Potenzial sehen, ist eher im Bereich der Casual Gamer. Das kennt wahrscheinlich jeder, Jeder ist in irgendeiner Form Spieler, sei es mal eben unterwegs auf dem Handy oder das Kreuzworträtsel in der Zeitung, wie auch immer. Und das ist eine riesige Zielgruppe, die wir mit unserem Produkt wahrscheinlich noch besser bedienen können in der Zukunft. Und da versuchen wir jetzt als nächsten Schritt den Sprung von bislang eher mobile orientiert Spielen auf den Big Screen hinzubekommen. Das heißt, es ist in den nächsten Wochen davon auszugehen, dass ihr dann den ein oder anderen Titel auch bei Netflix in der App auf dem Fernseher sehen werdet.
Wie gesagt, keine Shooter, keine grafisch super opulenten Spiele, aber sehr attraktive Spiele für Familien, für Casual Gamer, wie gesagt. Und daran werden wir kontinuierlich weiterarbeiten und glauben damit einen weiteren Wertbeitrag für unsere Kunden stiften zu können.
Also das heißt, wir werden in Zukunft viel mehr den Scope erweitern müssen, mehr darüber nachdenken was Beyond Bewegtbild noch ist, also Gaming und was ich jetzt so verstanden habe, das Element, das Key Element ist dann der Big Screen trotzdem als Entertainment Hub und Entertainment ist halt groß gefasst und da sollten wir alle mal reinschauen, was so für Wachstumsfelder sind. Ich möchte euch Kurz meinen Partner TiVo vorstellen, ohne den diese Folge von TV Helden nicht möglich wäre. TiVo ist eine hundertprozentige Tochter von Xpery, zu der unter anderem auch noch das führende DTS Soundformat und weitere maßgebliche Technologien in der Unterhaltungsindustrie gehören. Heute entwickelt TiVo als unabhängiger Anbieter moderne Technologien für Smart TVs und Medienplattformen, darunter das TiVo OS, ein intelligentes Betriebssystem, das klassisches Fernsehen, Streaming und Aufnahmen in einer einzigen und nutzerfreundlichen Smart TV Oberfläche vereint. Mit präziser Sprachsteuerung, anbieterübergreifender Suche und personalisierten Empfehlungen wird das TV Erlebnis hier neu gedacht und das ganz unabhängig. Hersteller wie Festl, Sharp und Panasonic setzen bereits auf TiVo OS. Mehr über TiVo und Xpery und den Smart TV Markt erfahrt ihr in der Folge 82 mit dem Titel Smart TV OS Gatekeeper, Monetarisierung und Plattform macht Insights von Michael Rödl hier bei TV Helden Podcast und jetzt weiter mit der Folge Maren. Jetzt haben wir gehört, mit René und Wolfgang sind da zwei Streamer, die sehr stark in die Aggregation gehen und immer mehr Content oder Gaming Inhalte auf ihre Plattform dann Plattform bringen.
Wie reagiert ihr da als Plattform drauf? Weil bisher war es ja eigentlich euer Geschäft als Super Aggregator oder als Aggregator genau das zu machen, Zielgruppen anzusprechen im breiten Angebot.
Also ich glaube, was man zunächst einmal sagen kann, ist, wir beobachten den Markt natürlich sehr genau und gucken uns an, welche Entwicklungen es gibt. Wir glauben, dass alle Streamer immer noch unsere Infrastruktur brauchen, um die Dinge zu streamen und dem Kunden eine gute Qualität liefern zu können. Nonetheless fühlen wir uns, glaube ich, immer noch sehr gut dafür aufgestellt, dass wir auch eine Zukunft in diesem TV Markt haben werden. Wir haben die unterschiedlichsten Kundengruppen, wir haben die unterschiedlichsten Vertriebswege und wir haben ehrlicherweise immer noch eine riesengroße Kundenbasis, die es gilt auf OTT zu verändern. Von daher glauben wir, dass wir da partnerschaftlich Wege finden können, gemeinschaftlich diesen Weg zu gehen, wo wir gemeinschaftlich auch wachsen können. Und wie genau wir das ausgestalten, werden wir wahrscheinlich dann die nächsten Jahre miteinander ausdiskutieren, ehrlich gesagt.
Das ist ja das, was wir schon sehr lange tun. Wir haben sehr erfolgreiche Partnerschaften mit Netflix schon seit 10 Jahren. Und das ist das Schöne. Wir bandeln bei uns sowohl in den Tarifen Pakete, die für unsere Kunden super relevant sind. Wir sehen, dass da die Kunden sehr zufrieden sind, indem wir die Paketierung schon vornehmen. Und das ist super relevant. Ich glaube, es wird in der Zukunft nicht nur wichtig sein, welche Plattform bietet den meisten Content an und aggregiert den, sondern eben der Faktor Zeit wird zukünftig noch viel essentieller werden. Und da glauben wir, das machen wir heute schon, versuchen eben genau diese Zeit für den Kunden effektiv zu gestalten.
Nämlich sowohl wir paketieren die Pakete vor, die für ihn super relevant sind, aber das Gleiche tun wir eben und spiegeln das bei uns auf der Plattform mit einer übergreifenden Suche, mit Partnerwelten, um ihm genau das zu ermöglichen, dass er seine Zeit effektiv nutzen kann, dass er nicht erst in der einen App suchen muss, bis er was findet, danach in eine andere App springen muss, sondern dass wir wirklich hier ein Ökosystem haben, wo der Kunde seine Subscriptions managen kann, eben auf einer Rechnung und eben seine Welten, die er liebt, auf einer Plattform findet. Und das wird zukünftig noch relevanter, nicht nur über Streaming und lineares TV, sondern das wird sich auch zukünftig noch stärker fragmentieren, eben über Games, über Short Formats, all diese Sachen. Und das wird die Herausforderung der Zukunft sein, die wir meistern müssen als Plattform. Aber ich glaube, dass wir gerade als lokale Plattform, so wie ihr es auch sagt, eben perfekt auf lokale Anforderungen reagieren können, dass wir eben als Deutsche Telekom auch ein sehr vertrauensvoller Partner sind für unsere Kunden in unterschiedlichsten Bereichen, sei es mobile, Festnetz, aber eben auch im TV. Und das wird ein zukünftiges Asset und relevant sein für Wachstum.
Aber dieses Game macht ja jeder. Jeder versucht natürlich das beste Nutzererlebnis für den, für die Konsumentinnen zu schaffen. Die Frage ist wirklich, wenn jetzt jeder aggregiert und jeder zusammen holt, wer wird dann letztendlich die Hoheit haben? Es ist wirklich das Regionale, was dann zählt, weil der deutsche Kunde, die deutsche Kundin doch so viel anders ist als die globale Audience.
Ja, ich glaube, vom Content aus gedacht, das ist ja das, was, was Dorothea auch gerade eben angesprochen hat, ist es genau richtig, lokal und regional zu denken. Also da gibt es einfach Echt große Unterschiede in der Audience, echt große Unterschiede in den Zielgruppen. Und natürlich gibt es immer Möglichkeiten, einen größeren Anteil an Inhalten aus einem gewissen Content Budget heraus auch übergreifend auszugestalten. Das macht ja zum Beispiel hier Netflix vor, das machen wir auch. Auch wir haben ein anderes Anteil Lizenzware auf unseren Sendern, auf Joyn. Aber also die ganz, ganz wesentlichen Assets für uns aus dem Entertainment kommend als Broadcaster sind die lokalen, sind die regionalen Inhalte. Das sind die großen deutschen Shows bei uns, wie Germany's Next Topmodel, wie the Voice of Germany und wie zum Beispiel gerade Promi Big Brother und andere Inhalte, die wirklich super gut laufen, die für uns einfach die Quotentreiber sind. Und die sind dann entweder auf dem Sender oder auf Joyn zu sehen oder auf beiden gleichzeitig oder mit einem Windowing dazwischen.
Daher also der lokale regionale View ist aus unserer Sicht wirklich total wichtig und unser neuer Shareholder sieht das auch so.
Insofern und jetzt vielleicht noch mal die Frage in die Runde. Es geht letztendlich um Kooperation. Jeder will mit jedem kooperieren. Wir wollen alle mehr wachsen, wir wollen alle mehr Geld verdienen. Trotzdem geht es immer auf zu Lasten, weil der Markt ist ja schon voll. Die Aufmerksamkeit ist endlich. Zu wem geht es denn zu Lasten? Wir haben sehr fragmentierten Markt. Wenn ihr jetzt euch anschaut, wenn wir jetzt die nächsten fünf Jahre schauen, reiten wir jetzt gerade die Konsolidierungswelle, weil unser Wachstum oder euer Wachstum dann zu Lasten von anderen geht.
Ich glaube, es wird auf jeden Fall, der Markt wird sich weiter konsolidieren. Das hat begonnen und das, das wird sicherlich weitergehen. Dennoch gibt es Wachstumschancen, einfach weil in Deutschland noch wirklich sehr, sehr viele Haushalte immer noch nicht ausreichend digitalisiert sind, immer noch nicht in Pay Modelle konvertiert sind, immer noch nicht ausreichend im Werbemarkt ausgeschöpft sind. Und wir sind da im Verhältnis zu anderen Märkten einfach auch noch ein Stück weit zurück. Wir haben aufgeholt jetzt über die Pandemie, über ein Glas Glasfaserausbau und so weiter, aber es gibt immer noch viel zu tun und da glauben wir ganz fest dran. Das wissen wir, das sagen unsere Marktforschung und allen Research, den wir machen. Und da setzen wir drauf und für uns, wie gesagt, auch in einem neuen Kontext wichtig, auch europäisch einen starken Aufschlag.
Dahin zu legen, ist ja wunderbar, wenn wir ein bisschen hinterher sind im deutschsprachigen Markt, dann können wir noch überwachsen und Wachstumsfelder entdecken. Und René du vertrittst hier das globalste Unternehmen. Kaum ein Unternehmen ist globaler als Netflix. Was kannst du uns, wenn du weltweit jetzt mal schaust, noch als Tipp geben oder sagen? Diese Kooperation muss man sich unbedingt anschauen. Das war besonders spannend und bis 2030 müssen wir das machen.
Soll ich jetzt mal ein Geheimrezept verraten?
Ja, deswegen sind wir hier in der.
Ähnlich wie nicht Nicole, Dass Deutschland noch ein riesiges Wachstumspotenzial birgt, ist natürlich immer eine Frage der Perspektive und der Position, wo man herkommt. Aus der Netflix Perspektive ganz klar ist noch viel Potenzial zu heben. Wir sind im Verhältnis zu anderen Märkten noch relativ niedriger penetriert. Wir hatten tatsächlich im Q letzten Jahres unser größtes, unser wachstumsstärkstes Quartal in Deutschland seit Beginn, seitdem wir über zehn Jahre gestartet sind in Deutschland. Insofern sehen wir keine Entschleunigung, sondern eher.
Eine B großen Anteil daran haben.
Genau. Also von daher eher weiter so noch weiter intensivieren das Wachstum. Ich fand auch gut, was Henning von RTL Plus heute auch auf einem anderen Panel gesagt hat, dass es auch nicht den einen Markt gibt, sondern dass es sehr viele unterschiedliche Lebenswelten gibt der Kunden da draußen, die sich entweder an Plattformen orientieren, an Hardware Geräten oder an Marken. Dementsprechend muss man auch den Zugang sehr bewusst wählen zu diesen Zielgruppen. Und da spielen eben Partnerschaften für uns eine enorm große Rolle. Deswegen tue ich mir auch schwer, so einen allgemeinen Tipp zu geben. Selbst wenn ich einen hätte, würde ich ihn wahrscheinlich nicht verraten. Aber Partnerschaften sind natürlich immer aus dem Auge des Betrachters zu wählen, je nachdem, welche strategische Herausforderung man im Markt lösen will.
Und für uns steht immer im Vordergrund der Aspekt der Inkrementalität. Können wir über Partner wie die Deutsche Telekom an eine Zielgruppe herankommen, die sie sonst wahrscheinlich nicht für Netflix entschieden hätte? Und da kann ich ganz klar basierend auf Daten die Antwort Ja, das schaffen wir. Ähnliche Partnerschaften gibt es auch in vielen anderen Ländern. Wir arbeiten sehr erfolgreich zusammen mit Telefónica in Spanien, mit Orange in Frankreich, mit NTT DoCoMo in Japan. Also das lässt sich replizieren, aber ist immer etwas unterschiedlich von Markt zu Markt, je nachdem, wie die Ausgangsposition ist. Was ich ganz spannend finde, vielleicht um dann doch ein Beispiel zu geben, das in Deutschland oder auch im europäischen Raum so noch nicht existiert, ist Nava aus Korea. Das ist vielleicht dem einen oder anderen ein Begriff. Das ist wie das Google von Südkorea.
Und die haben ein Loyalty Program, bei dem es verschiedene Benefits für den Kunden gibt. Und seit einigen Monaten ist auch Netflix mit inklusive und das hat für beide Seiten einen Step Change verursacht. Funktioniert großartig. Wir tragen vor allem zu Retention bei. Das ist häufig einer der Key Benefits, den wir unseren Partnern zur Verfügung stellen können. Wir haben so eine hohe Release Dichte und fast jeden Tag kommt ein neuer Titel raus, sei es ein Spielfilm oder eine Serie oder was auch immer. Und dementsprechend sind unsere Kunden auch sehr treue Kunden und das übertragen wir gerne auch auf die Partnerwelt. Und im Fall von Nava hat das sehr gut funktioniert.
Und das gibt es auch jetzt seit kurzem in Südamerika. Mit Mercado Libre gibt es ein ähnliches Programm seit kurzem in Deutschland. Wer weiß, vielleicht kommt sowas auch irgendwann mal.
Also ich bin dankbar für das Beispiel, sonst hätte ich dich auch nicht von der Bühne gelassen. Vielen Dank dafür. Die KI Frage, die ich stellen muss, geht an dich, Doro Wachstum nach außen. Ist dafür KI zuständig in den nächsten fünf Jahren oder ist es eher innen gedacht, um effizienter zu werden?
Ehrlich gesagt, das wird in beide Richtungen gehen. Also KI wird intern super viele Prozesse vereinfachen. Wir sehen das heute schon bei uns im Service, wo KI sehr, sehr stark genutzt wird, wo den Agenten tatsächlich die Arbeit im Alltag extrem erleichtert wird durch KI, aber auch bei uns nach außen für den Kunden sowieso. Wird Content verändern. Wir haben 1. Tatsächlich haben wir den ersten Content gelauncht bei uns, der über KI entstanden ist. Da probieren sich, glaube viele gerade aus, was ist da möglich? Gibt es auch noch einige Tabus, glaube ich, die in den nächsten Jahren wahrscheinlich fallen werden. Bin ich gespannt, was da große Content Anbieter an Innovationen bringen würden.
KI wird alles verändern, definitiv. Wird auch den Kunden den Zugang erleichtern zu Content. Mit Sicherheit wird Suche vereinfachen, all diese Sachen. Da gibt es, glaube ich, ganz, ganz viele Themen, wo uns KI helfen wird. Ich glaube aber trotzdem, das sind letztendlich Tools. Und wenn es nicht die Menschen gibt dahinter, die lernen, diese Tools zu bedienen, übergreifend. Also bei einer Plattform tatsächlich es zu schaffen, Brücken zu schlagen zwischen Content, Produkt, Technik, Commercial hinweg kreative Ideen zu finden, wie sich das über KI verbinden lässt und was für Ideen möglich sind, dann wird uns KI nicht weiterhelfen. Ich sage immer bei uns im Team, eine Plattform ist nur so stark wie das Team dahinter tatsächlich.
Wir sind unsere stärksten Kritiker im Team, aber wir sind auch unsere größten Supporter. Und ich glaube, ich kann beides auch wiedergeben für unsere Partnerschaften, die wir haben. Da wird sich gerieben, um Lösungen zu finden. Und KI wird ein Tool sein, was uns allen die Welt erleichtern wird, aber es wird niemals die Menschen dahinter ersetzen. Da glaube ich ganz fest dran.
Welt erleichtern. Maren, wenn du jetzt bis 2030 schaust, was würde dir die Welt erleichtern? Ihr seid die größte TV Plattform in Deutschland, ihr habt großen Einfluss auf die Branche. Wo siehst du Wachstum? Welche Kooperation findest du spannend oder welche alten Zöpfe müssen abgeschnitten werden, damit gemeinsames Wachstum funktioniert?
Also ich glaube oder ich bin mir sicher, dass viele von den Kundengruppen, die wir heute noch auf dem linearen TV haben, die uns allen ehrlicherweise immer noch Reichweite geben, dass wir zumindest mal auf die nächsten paar Jahre da noch durchaus unsere Umsätze daraus ziehen werden. Und dann glaube ich vor allem, dass die jüngeren Zielgruppen sich vor allem eher im digitalen Zeitalter befinden. Und ich glaube, wir haben das ausreichend schon gesagt, der deutsche Markt ist noch nicht so digitalisiert. Ich glaube, da gibt es Wachstum, was wir gemeinschaftlich noch erschließen können. Für Vodafone ist es ehrlicherweise auch immer noch so, dass wir sehr stark an DAI DRS glauben und daran, dass wir aus unserer Kundenbasis da durchaus noch sehr viel mehr Umsätze ziehen können und welche Kooperationen wir dafür nutzen, um auf all diesen oder in all diesen diesen Bereichen zu wachsen. Es wird sich, glaube ich, dann über die nächsten Monate und Jahre zeigen. Aber ich glaube, dieses Panel hat sehr stark wiedergegeben, dass wir alle versuchen, miteinander zu kooperieren. Das versuchen wir natürlich genauso.
Bleibt spannend, bleibt auf jeden Fall spannend. Ich finde es ja schön, dass wir alle sagen, es gibt so viele Wachstumsmöglichkeiten in Deutschland. Wolfgang, an dich die letzte Frage. Ja. Wie ist denn in der Schweiz, wenn du jetzt von 2030 wir sitzen in 2030 wieder auf diesem Panel und schauen zurück, Zeitung, Radio, Bewegtbild, was ist gewachsen? Welche Kooperation war besonders erfolgreich? Wo waren die großen Wachstumsfelder?
Ob ich hier noch sitze, das kann ich nicht sagen, aber ich schaue dann zumindest zu oder sitze hier im Publikum. Ich glaube am Ende entsteht Wachstum nicht durch das gleiche machen wie alle anderen, sondern durch Kreativität und Unternehmertum. Da bin ich fest davon überzeugt. Ich glaube jetzt wir aus unserer Gruppe, wir erreichen quasi jeden Schweizer jeden Tag über unsere ganzen Entertainment und Print und Digitalangebote und wir machen immer mehr All Media Angebote für unsere Werbe und Kooperationspartner. Das ist wie einzigartig, das ist wie der feuchte Zaum von jedem Mediaplaner. Du brauchst eigentlich nur einen und erreichst sozusagen die ganzen Schweizer und kriegst es filetiert und einzeln mit Daten ohne und so weiter. Also muss euch ja hier nichts verkaufen. Aber es ist so Das Zweite aus meiner Sicht, wo wir also wir werden ganz sicher die komplexe Schweiz als Problemlöser, aber eben auch mit unserer großen Reichweite erschließen für ganz neue Partner, die einfach sagen, mach du das, ich kann besser Content, du kannst besser Plattformen, ich kann besser das, du kannst besser das.
Es ist ganz sicher so, dass das zukunftsfähig ist für die Schweiz. Last but not least, ich meine, wenn man mal fünf Jahre zurückschaut, dann haben wir, ich weiß gar nicht, ob mein Vorgänger da ist, ich war da noch nicht, aber dann haben wir wahrscheinlich nur linear distribuiert. Heute distribuieren wir immer noch linear, aber ein Großteil unseres Umsatzes kommt schon über OnePlus und noch überschaubar, aber sehr dynamisch generieren wir Umsätze über YouTube und in 5 Jahren gehe ich mal davon aus, dass es noch komplexer wird. Dann werden wir vielleicht 15 Plattformen bedienen und über diese Plattformen kommerzialisieren. Das heißt, die Welt wird sicherlich komplexer, aber wir sind auf der anderen Seite auch für Werbepartner, Medienpartner und Content Partner sind wir auch ein Problemlöser.
Das sind eigentlich schöne Schlussworte. Also Kreativität und Unternehmertum führt zu Wachstum, finde ich sehr schön. Ob mit KI oder ohne, Das werden wir dann sehen. Du hast YouTube angesprochen, da fällt mir, wenn ich dich anschaue, auch vielleicht der Vergleich, Früher ist man zu dir gerannt und hat für viel Geld Disposition über Satellit gekauft, viel Reichweite. Heute geht man geht, man kriegt kostenlos die Reichweite oder kriegt sogar noch Gel Geld dafür bei YouTube. Wir haben gesehen, also Aus Wettbewerb wird Kooperation. Wir haben gesehen, aus Feinden oder Wettbewerbern werden die Frenemies. Also wir wachsen zusammen, gemeinsames Wachstum.
Herrlich. Ich freue mich auf die nächsten fünf Jahre. Vielen, vielen herzlichen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt, dass ihr uns die Impulse gegeben habt und den Ausblick in die Zukunft. Vielen herzlichen Dank an Doro, Maren, Nicole, René und Wolfgang.
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🔖 Titles
TV-Wachstum bis 2030: Expert:innen diskutieren Chancen, Kooperationen und lokale Erfolgsrezepte
Wege zum TV-Erfolg: Europäische und lokale Strategien für Wachstum bis 2030
Wachstum im Bewegtbildmarkt: Wie Kooperation die TV-Branche neu definiert
TV-Helden Spezial: Fünf Expert:innen analysieren Trends, Innovationen und Partnerschaften
Die Zukunft des Fernsehens: Wachstumspotenziale und Konsolidierung bis 2030
Lokale Inhalte, globale Ideen: TV-Wachstum im Wandel der europäischen Medienlandschaft
TV-Markt 2030: Kooperation, Digitalisierung und die Kraft regionaler Inhalte
Bringt KI den Durchbruch im TV-Wachstum? Expert:innen über Chancen und Herausforderungen
Streaming, Werbung, Gaming: So sieht das TV-Wachstum der nächsten Jahre aus
Starke Partnerschaften und lokale Helden: Wie die TV-Branche mit Kreativität wächst
Lass mich wissen, falls du weitere Varianten möchtest oder dich für einen Titel entschieden hast!
📚 Timestamped overview
00:00 Podiumsdiskussion zu TV-Wachstum bis 2030 bei den Medientagen München mit Experten aus führenden Medienunternehmen, moderiert von Christian.
05:45 Die Telekom freut sich über sportliche Erfolge und setzt auf MagentaTV als wachsende Plattform mit Streaming und Live-TV, unterstützt durch Thomas Müller bei der WM.
08:16 Vodafone unterscheidet zwischen Kabel TV (Basic TV, gute Preis-Leistung) und Premium TV (exklusiver Content, Partner-Schaufenster) mit Fokus auf Breitbandintegration.
13:00 Flexibilität, Kreativität und Sparsamkeit sind entscheidend für den Erfolg im Medienmarkt bei begrenztem Budget und starker Konkurrenz.
17:08 Content-Integration und -Vermarktung mit Partnern, Kooperation mit globalen Plattformen wie YouTube für Shortform und Cross-Promotion, Fokus auf Longform-Inhalte auf Joyn.
20:26 Klarer Fokus auf Geschäftsmodell, vereinfachte Prozesse, Kundenzufriedenheit und vollständige Integration von Inhalten für optimale Nutzererfahrung.
21:35 Plattformübergreifende Inhalte, Universal Search, hohe Reichweite in der Schweiz, vereinfachte Vermarktung, Expansion und Weiterentwicklung im Aggregationsmodell, Fokus auf YouTube und OnePlus.
24:41 Netflix fokussiert sich auf hochwertigen Bewegtbild-Content, bleibt Haupttreiber, investiert strategisch in Zukunft und expandiert erfolgreich ins Ads-Geschäft.
27:44 Zukunft von Entertainment: Fokus auf Big Screen als Hub, Integration von Gaming und Wachstumsmärkten. TiVo entwickelt modernes Smart TV OS für nahtlose Unterhaltung und Aggregation.
31:28 Effiziente Plattform zur Verwaltung von Subscriptions und Inhalten mit Fokus auf Lokalisierung und Kundennähe.
34:53 Der Markt wird sich weiter konsolidieren, doch in Deutschland gibt es weiterhin Wachstumspotenzial durch Digitalisierung, Pay-Modelle und Ausbau des Werbemarkts sowie europäische Chancen.
37:35 Partnerschaften wie mit Telekom ermöglichen Netflix, neue Zielgruppen zu erreichen; erfolgreiches Modell weltweit adaptierbar, Beispiel: Nava aus Korea.
43:07 Kreativität, Unternehmertum und innovative All-Media-Angebote sind Schlüssel für Wachstum und Reichweite in der Schweizer Medienlandschaft.
44:18 Schweizer Medienvertrieb wird komplexer, mit mehr Plattformen und neuen Umsatzquellen.
📚 Timestamped overview
00:00 „TV-Wachstum bis 2030“
05:45 "WM, MagentaTV und Wachstum"
08:16 "Vodafone: Strategien für Kabel- und Premium-TV"
13:00 "Agilität und Flexibilität zählen"
17:08 Partner-Content und globale Kooperationen
20:26 Fokus, Logik und Kundenbindung
21:35 Plattform-übergreifende Streaming-Innovation
24:41 Netflix: Inhalte und Zukunftsstrategien
27:44 "Zukunft der Entertainment-Technologien"
31:28 "Zentrale Plattform für Medienmanagement"
34:53 Digitale Chancen und Marktkonsolidierung
37:35 Netflix: Globale Partnerschaften stärken Wachstum
43:07 "Kreativität, Wachstum und Reichweite"
44:18 "Zukunftsfähige Medienstrategie Schweiz"
❓ Questions
Natürlich! Hier sind 10 Diskussionsfragen, die auf der Episode „Fünf Expert:innen über das TV-Wachstum bis 2030“ basieren:
Welche Rolle spielt die Lokalisierung von Inhalten für den Erfolg im TV- und Streaming-Markt? Wie stehen Wolfgang Elsässer und Nicole Agudo Berbel dazu?
Welchen Einfluss haben Kooperationen zwischen TV-Plattformen, Broadcastern und internationalen Streamern auf das zukünftige Wachstum – und wo sehen die Gäste davon die größten Chancen?
Dorothea Jakob hat betont, wie wichtig Live-Sportrechte für die Deutsche Telekom sind. Welche anderen Inhalte könnten ähnlich starke Impulse für TV-Plattformen liefern?
Wie reagieren Unternehmen wie Vodafone (Maren Pommnitz) darauf, dass immer mehr Streamer selbst zu Aggregatoren werden und Konkurrenz auf Infrastruktur-Ebene entsteht?
Die Konsolidierung des Marktes war mehrfach Thema. Welche Auswirkungen erwartet ihr auf Sender, Streamer und Konsumenten in den kommenden fünf Jahren?
Wie können Werbeerlöse im Wettbewerb mit globalen Tech-Unternehmen wie Google, Meta und Amazon gesichert oder gar gesteigert werden? Welche Strategien stellen Nicole Agudo Berbel und René Rummel dafür vor?
Welche Bedeutung misst das Panel der Customer Experience (z.B. universelle Suche, einheitliche Plattform, User Happiness) bei – und wo gibt es noch Nachholbedarf im deutschsprachigen Markt?
Wie unterscheiden sich die Herausforderungen und Chancen im Schweizer von denen auf dem deutschen TV-Markt laut Wolfgang Elsässer?
Inwieweit sehen die Diskutant:innen die Rolle von Künstlicher Intelligenz vor allem als Effizienztreiber im Unternehmen oder eher als Innovationstreiber für neue Inhalte und Services?
Die Panelteilnehmer:innen sprechen viel über die Zukunft von Gaming im TV-Umfeld (z.B. René Rummel und Netflix). Wie könnte sich dadurch das Nutzungserlebnis auf Plattformen und im Wohnzimmer verändern?
Jede dieser Fragen eignet sich für einen Austausch im Team, im Unterricht oder als Anstoß für eine vertiefende Analyse zum Thema TV-Zukunft.
💬 Keywords
TV Wachstum, Medientage München, Werbegelder, Reichweite, Streaming, Bewegtbild, Joyn, ProSiebenSat, MFE Übernahme, AdTech, Data, internationale Werbedeals, MagentaTV, Sportrechte, Fußball-WM-Rechte, Telekom, Plattformstrategie, Kabel-TV, Vodafone, Bundling, Premium TV, Kooperationen, Content Aggregation, lokale Inhalte, SVoD, AVoD, Paramount Plus, YouTube, Gaming, Customer Happiness, KI (Künstliche Intelligenz)
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🚀 TV-Wachstum bis 2030? Fünf Top-Expert:innen teilen ihre Insights!
Ich hatte das Vergnügen, in der aktuellen TV-Helden-Podcastfolge „Fünf Expert:innen über das TV-Wachstum bis 2030“ spannende Einblicke von Branchenführer:innen wie Nicole Agudo Berbel, Dorothea Jakob, Maren Pommnitz, René Rummel und Wolfgang Elsässer zu hören. Im Mittelpunkt: Wie bleibt TV in einem dynamischen Markt relevant und wo entstehen echte Wachstumschancen?
Hier sind meine drei wichtigsten Learnings aus der Runde:
🔹 Lokaler Content schlägt globale Einheitsware: Besonders lokale und regionale Inhalte sind entscheidend für Reichweite und Retention. Große Shows und lokale Produktionen wie „Germany’s Next Topmodel“ oder der Schweizer Bachelor treiben Wachstum und Differenzierung.
🔹 Kooperation & Aggregation sind Wachstumstreiber: Statt Verdrängungswettbewerb setzen die Player zunehmend auf Partnerschaften und Plattformmodelle. Von Content-Bundling über Aggregator-Plattformen bis hin zu innovativen Collaborations wie Paramount+ bei OnePlus – gemeinsam erschließt man neue Zielgruppen und Märkte.
🔹 Technologie & Customer Experience entscheiden: Die Weiterentwicklung von Aggregationsmodellen, intelligente Nutzeroberflächen, KI-gestützte Services und ein Ökosystem, das Zeitersparnis für die Nutzenden bietet, werden zentrale Erfolgsfaktoren. Der „Big Screen“ bleibt dabei Entertainment-Hub, aber Games und Audio werden zunehmend integriert.
Das Panel war sich einig: Der TV-Markt mag fragmentiert und wettbewerbsintensiv sein, aber es gibt zahlreiche Wachstumsfelder – vor allem durch Kreativität, Unternehmergeist und kluge Kooperationen.
👉 Was sind für euch die zentralen Treiber für TV-Wachstum bis 2030?
#TVHelden #Medienwandel #Wachstum #Kooperation #Innovation #Bewegtbild
ℹ️ Introduction
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von TV-Helden! In dieser Episode moderiert Christian Heinkele eine spannende Podiumsdiskussion direkt von den Medientagen München 2025. Mit dabei sind fünf herausragende Expert:innen der deutschsprachigen TV-Branche: Nicole Agudo Berbel (Joyn/ProSiebenSat.1), Dorothea Jakob (Telekom), Maren Pommnitz (Vodafone), René Rummel (Netflix) und Wolfgang Elsässer (CH Media).
Gemeinsam werfen sie einen frischen, positiven Blick auf die Zukunft des Fernsehens bis 2030 – jenseits von Schlagzeilen über sinkende Werbegelder, Reichweiten und Abonnenten-Zahlen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie TV-Wachstum, innovative Geschäftsmodelle, neue Zielgruppen, lokale und globale Inhalte, die Rolle von Kooperationen sowie die Herausforderungen und Chancen in einem zunehmend digitalisierten und fragmentierten Markt.
Freuen Sie sich auf inspirierende Impulse rund um Streaming, lineares TV, Content-Bundling, Partnerschaften mit internationalen Playern, den Einsatz von künstlicher Intelligenz – und die zentrale Frage: Wie gelingt nachhaltiges Wachstum für bewegtes Bild in Deutschland, der Schweiz und ganz Europa?
❇️ Key topics and bullets
Natürlich! Hier ist eine umfassende Sequenz der Themen, die im angehängten Transkript behandelt wurden – jeweils mit Unterpunkten zu den wichtigsten Aspekten:
1. Einleitung und Rahmen der Podiumsdiskussion
Begrüßung und Dank an die Medientage München
Motivation für eine positive Sicht auf die Zukunft des Fernsehens
Vorstellung der Expert:innen mit ihren Rollen und Unternehmen
2. TV-Wachstum und Marktpotenziale bis 2030
Definition des Begriffs "TV" als gesamtes Bewegtbild-Ökosystem
Zielgruppen, Produkte und Geschäftsmodelle als Quellen für Wachstum
3. Übernahme von ProSiebenSat und die Perspektive von Joyn
Neuer Shareholder MFE: Größe als Vorteil im europäischen Markt
Schwerpunkte: AdTech, Daten, Technologie, internationale Werbedeals
Joyn: Überproportionales Wachstum aller relevanten KPIs und Bedeutung als digitaler Wachstumstreiber
4. Sportrechte als Wachstumsimpuls bei der Deutschen Telekom
Erwerb der WM- und EM-Übertragungsrechte für Männer und Frauen
Rolle von Sport, insbesondere Fußball, für Plattformen wie MagentaTV
Nutzen prominenter Experten (z. B. Thomas Müller) für Reichweite und Markenbildung
Positionierung MagentaTV als vielfältige Plattform
5. Strategie von Vodafone im TV-Geschäft
Unterscheidung zwischen Basis-Kabel-TV und Premium-Angeboten
Erfolgreiches Kundenwachstum ohne exklusiven Content – Fokus auf Preis-Leistung
Premium TV als Schaufenster für Content-Partner
TV als Wachstumsfeld und Mittel zur Bindung von Breitband-Kunden
6. Content-Kooperationen und Partnerschaften bei Netflix
Besondere Kooperation in Frankreich mit TF1 – lokale Inhalte und Reichweiten-Erweiterung
Experimenteller Ansatz zur Ansprache neuer Zielgruppen und Verbesserung der Retention
Fokus auf komplementäre Inhalte, gegenseitige Wertschöpfung und datengestützte Evaluierung
7. Lokale Inhalte und Kooperationen im Schweizer Markt (CH Media)
Flexibilität, Effizienz und Kreativität als Wachstumstreiber in einem kleinen Markt
Lokalisierung: Hoher Anteil eigenproduzierter, schweizerdeutscher Inhalte
Kooperation mit internationalen Partnern (z. B. Paramount Plus) im Streaming
Aggregationsmodell und Marktdifferenzierung durch Integration von Partnerinhalten
8. Umgang mit globalen Tech-Unternehmen und Werbemarkt
Joyn: Kombination aus Werbung, SVoD und Partner-Content
Kooperationen mit globalen Plattformen wie YouTube und Amazon Prime Video
Cross-Promotion, Windowing und Integration in Vermarktung und Vertrieb
Bedeutung von Distributionspartnerschaften mit Telekom, Vodafone u.a.
9. Monetarisierungsmodelle und Plattformstrategien
CH Media: Entscheidung für klares SVoD-Modell und Full Ingest Partnerintegration
Fokus auf Kundenzufriedenheit durch nahtlose User Experience und Universal Search
Opportunistischer Ansatz: Inhalte flexibel auf verschiedenen Plattformen (z. B. YouTube) ausspielen
Beispiel: Schweizer Spin-Off von „7vs. Wild“ auf unterschiedlichen Kanälen
10. Wachstumsimpulse durch Gaming und neue Contentformate
Netflix: Erweiterung über Bewegtbild hinaus, Fokus auf „Casual Gamer“ und Integration von Spielen auf den Big Screen
Testen und strategische Weiterentwicklung von neuen Formaten (Games, Live-Inhalte)
11. Rolle von Telekom und Vodafone als Plattformen
Beobachtung von Markttrends, Sicherung der Infrastruktur-Bedeutung für Streamer
Partnerbasierte Angebotspaketierung und effektive Nutzerführung
Zukunftsherausforderungen: Fragmentierung über Streaming, Games, Shortform etc.
Management von Subscriptions und Nutzererlebnis auf einer Plattform
12. Lokaler und regionaler Content als Erfolgsfaktor
Unterschiedliche Zielgruppenbedürfnisse und Relevanz regionaler Inhalte
Wichtigkeit lokaler Assets und Unterschiede im Lizenzanteil
Starke Positionierung durch lokale Showformate (z. B. „Germany’s Next Topmodel“, „The Voice of Germany“)
13. Marktfragmentierung, Konsolidierung und Wachstumsperspektiven
Prognose zunehmender Markt-Konsolidierung bei gleichzeitigem Wachstumspotenzial, besonders in Deutschland
Digitalisierung, Pay-Modell-Transformation und Werbemarktausschöpfung als Chancen
Europäische Perspektive und Vergleich zu anderen Ländern
14. Globale Kooperationen und Best-Practice-Beispiele
Netflix: Partnerschaften zur Erschließung neuer Zielgruppen (z. B. Telefónica, Orange, NTT DoCoMo)
Beispiel für innovative Kooperation: Loyalty Program mit Naver (Südkorea)
15. Bedeutung und Einfluss von KI auf das TV-Geschäft
KI als Effizienz- und Wachstumstreiber nach innen (Prozesse) und außen (Content, User Experience)
Erste KI-basierte Contentprojekte und Tabubrüche
KI als Tool, das Zusammenarbeit und Teams unterstützt
16. Zukunftsausblick auf Wachstum und Kooperationen
Wachstum durch weitere Digitalisierung, insbesondere jüngere Zielgruppen
Glauben an adressierbare Werbung und neue Monetarisierungsmodelle
Kooperationsbereitschaft aller Marktteilnehmer als gemeinsamer Weg zu Wachstum
17. Vision Schweiz 2030: Medienmix und Unternehmertum
Wachstum durch Kreativität und All-Media-Angebote
Plattform-Komplexität und Lösungsorientierung für Partner
Trendausblick auf die Entwicklung von linearem TV und Multi-Plattform-Umsätzen
18. Abschließende Gedanken
Kreativität und Unternehmertum als zentrale Wachstumstreiber
Aus Wettbewerb wird Kooperation, Frenemies als Zukunftsmodell
Ausblick auf dynamische, partnerschaftliche Entwicklung der Branche
Falls du einzelne Themen vertieft möchtest, gib mir einfach Bescheid!
curiosity, value fast, hungry for more
✅ TV-Wachstum bis 2030? Die Antworten der Branchen-Profis!
✅ Christian Heinkele (Host) lädt fünf Top-Expert:innen ein und diskutiert mit ihnen die wahren Chancen für das Fernsehen der Zukunft.
✅ In dieser TV-Helden Episode treffen innovative Visionär:innen aus Unternehmen wie Vodafone, Netflix, Deutsche Telekom, Joyn und CH Media aufeinander, um Einblicke und Strategien für nachhaltiges TV-Wachstum zu teilen.
✅ Von lokalen Inhalten, neuen Kooperationsmodellen bis hin zu KI und Gaming – hier erfährst du, was wirklich zählt. Hör rein und entdecke die Zukunft des Fernsehens!
Jetzt reinhören & dranbleiben! 🎧🚀
#TVHelden #Fernsehen #Streaming #2030
🗞️ Newsletter
TV-Helden Newsletter – Folge #84: TV-Wachstum bis 2030 – Fünf Expert:innen im Gespräch
Hallo TV-Held:innen!
Wir melden uns direkt aus der Podcast-Episode #84, moderiert von Christian Heinkele bei den Medientagen München – mit exklusiven Einblicken rund um das Thema „TV-Wachstum bis 2030“. Gemeinsam mit hochkarätigen Gästen haben wir analysiert, worin die größten Chancen für Bewegtbild, Streaming und klassische TV-Anbieter liegen.
Das waren unsere Gäste:
Nicole Agudo Berbel (Joyn/ProSiebenSat.1)
Dorothea Jakob (Deutsche Telekom/MagentaTV)
Maren Pommnitz (Vodafone)
René Rummel (Netflix)
Wolfgang Elsässer (CH Media/Schweiz)
Die Key-Insights dieser Folge:
1. Europäische Zusammenarbeit und Größe zählt
Nicole Agudo Berbel spricht über die neue Schlagkraft von Joyn und ProSiebenSat.1 durch die MFE-Übernahme: „Size matters”. Europäische Synergien, AdTech, Daten und internationale Werbedeals stehen im Fokus – während Joyn auf Wachstumskurs bleibt und Partnerschaften als Wachstumshebel nutzt.
2. Sportrechte als Reichweiten-Booster
Dorothea Jakob erklärt, wie MagentaTV durch die Fußball-WM-Rechte und kluge Personalentscheidungen (z.B. Thomas Müller als Moderator) sowohl die Marke strahlt als auch neue Zielgruppen anspricht. Die Message: Sportevents sind zentrale Events, um neue Kund:innen zu gewinnen und die Plattform als Herzstück für Bewegtbild zu positionieren.
3. TV bleibt bei Vodafone zentral – mit neuer Strategie
Maren Pommnitz betont, dass TV bei Vodafone eine eigenständige Rolle spielt, sich aber stark mit Breitband und Infrastruktur verbindet. Bundling und Premium-Angebote sollen helfen, sich gegen Glasfaseranbieter zu behaupten und neue Kundengruppen zu erschließen.
4. Partnerschaft & Content-Kooperation als Erfolgsmodell
René Rummel von Netflix gibt Einblicke in neuartige Content-Kooperationen, etwa mit TF1 in Frankreich – hier geht es um gegenseitige Ergänzung und die Ansprache neuer Zuschauergruppen. Zusätzlich setzt Netflix auf Games und Live-Inhalte als neue Wachstumsmärkte: „Wir experimentieren – und lernen von Misserfolgen!“
5. Regionaler Content: Der Joker in der Schweiz
Wolfgang Elsässer zeigt, dass CH Media mit lokaler Agilität punktet. Schweizer Eigenproduktionen („Bachelor CH“) schlagen die internationalen Formate deutlich im Marktanteil. Zudem setzt CH Media auf Content-Aggregation und Kooperation – aktuell etwa mit Paramount+ und bald weiteren Partnern.
6. Fragmentierung = Chance!
Alle Expert:innen sind sich einig: Die Märkte fragmentieren weiter, aber gerade regionale Inhalte, Kooperationen und ein gezieltes Nutzererlebnis bieten enorme Wachstumschancen. Ob KI, Plattform-Aggregation oder neue Bündelmodelle – der Wandel ist das Wachstumsfeld von morgen.
7. Blick in die Zukunft:
Wird 2030 alles anders? Im Panel war klar: Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle sind wichtige Treiber, aber am Ende entscheidet Kreativität und Unternehmergeist – ob in Deutschland oder der Schweiz. Wachstum entsteht durch Zusammenarbeit, aber auch durch mutige Innovationen.
Ihr habt die Folge noch nicht gehört? Dann jetzt reinhören und erfahren, wie die TV-Branche bis 2030 wachsen will.
Viel Spaß beim Streamen & bis zur nächsten Folge!
Euer TV-Helden Team
Diskutiert mit uns auf LinkedIn & teilt eure Meinung zur Zukunft des Fernsehens. Feedback immer gerne an redaktion@tvhelden.de!
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🧵 Tweet thread
🚀 TV-Wachstum bis 2030: Was bringt die Branche wirklich nach vorne? #MedientageMünchen
👇 Thread für alle, die wissen wollen, wie TV, Streaming & Werbung die nächsten Jahre durchstarten! 🧵
1/ Am ersten Tag der #Medientage durfte Christian Heinkele Top-Expert:innen auf die Bühne holen: von Vodafone, Netflix, ProSiebenSat.1, Telekom bis zu CH Media! Die zentrale Frage: Wie gelingt echtes Wachstum im TV-Markt? 📈
2/ Nicole Agudo Berbel berichtet: Durch die MFE-Übernahme ist Joyn jetzt europäisch aufgestellt. „Size matters“! Mit 210 Mio. potenziellen Usern in 5 Ländern wächst Joyn rasant – besonders über Digitalisierung und schlaue Partnerschaften. Digitale KPIs brechen Rekorde!💥
3/ Dorothea Jakob von Telekom setzt auf Sportrechte wie die Fußball-WM, um Aufmerksamkeit und Herz der Kund:innen zu gewinnen. Die Strategie: MagentaTV als Plattform, die nicht nur TV zeigt – sondern Bewegtbild, Stories und echte Community. Sport = Wachstum! ⚽️
4/ Maren Pommnitz erklärt Vodafones Dualstrategie: Kabel-TV überzeugt durch Preis-Leistung, Premium-TV sorgt für Differenzierung und Kundenbindung – gerade im Wettbewerb mit Glasfaser-Anbietern. TV bleibt eng verknüpft mit Breitband-Business. #Bundling
5/ René Rummel von Netflix: Kooperation mit Broadcastern wie TF1 sorgt für Content-Vielfalt auf der Plattform und Zugang zu neuen Zielgruppen. Klares Ziel: mehr Nutzerzufriedenheit durch noch breiteres Angebot. Retention via lokale Hits & Partner-Content! 🎬
6/ Wolfgang Elsässer setzt für CH Media ganz auf „Lokalisieren und Kooperieren“ – Schweizerdeutsche Formate, lokale Shows UND internationale Blockbuster plus smartes Aggregieren (z.B. Paramount+). Ergebnis: Marktanteile steigen trotz starker Konkurrenz! 🏆
7/ Werbung bleibt heiß umkämpft! Joyn setzt auf smarte Windowings & Kooperationen – sogar mit YouTube und Disney. Longform gibt es exklusiv auf Joyn, aber Teasing mit Shortform auf den Global Giants sorgt für Upsell und Reichweite. #Frenemies 🔄
8/ Netflix investiert gigantische 17–18 Mrd $ pro Jahr in Content und testet neue Wachstumswege: Werbemodell, Casual Games auf dem TV, Live-Formate. Fokus bleibt: Ein Entertainment-Hub für ALLES rund ums Bewegtbild und Gaming. 🤯
9/ Die Zukunft? Die Panel-Gäste sind sich einig: Wachstum entsteht durch Kooperation, lokale Inhalte und Kreativität – nicht, indem man alles wie die Großen macht. KI wird vieles vereinfachen, aber am Ende entscheiden die Menschen & die Teams hinter den Plattformen. 💡
10/ Fazit: Deutschland hat noch massives Wachstumspotenzial, speziell im digitalen TV. Fragmentierung? Ja! Konsolidierung? Auch – aber noch viele Chancen. Die nächsten 5 Jahre werden entscheidend: Wer smart kooperiert, kreativ bleibt und lokal denkt, gewinnt. 🚦
🔎 Folge uns für mehr Insights aus der TV-/Streaming-Welt!
#TVHelden #Streaming #Kooperation #Werbung #Entertainment
👉 Welcher Ansatz klingt für euch am spannendsten? Diskutiert mit!
🎬 Reel script
Willkommen zu meinem Recap der TV-Helden Spezialrunde! Fünf Branchenexpert:innen haben auf den Medientagen München diskutiert, wie wir bis 2030 im TV-Bereich wachsen können – über lineares Fernsehen, Streaming, datengetriebene Werbung bis Gaming. Die Insights: Lokale Inhalte sind der Schlüssel, Kooperationen zwischen Plattformen schaffen neue Reichweite und Innovationen wie KI oder Casual Gaming erweitern das Angebot. Trotz hartem Wettbewerb, Werbebudgets und Tech-Giganten: Wer sich flexibel und kreativ aufstellt, bleibt am Puls der Branche. Wachstum gibt’s nur gemeinsam – und mit Blick auf die Bedürfnisse der Zuschauer:innen.
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Die Zukunft des Fernsehens? Kooperation statt Konkurrenz! Wolfgang Elsässer zeigt, wie lokale Inhalte und starke Partnerschaften das Wachstum even in schwierigen Märkten antreiben können.
Laut Nicole Agudo Berbel ist Größe im europäischen TV entscheidend. Joyn wächst stark durch Digitalisierung und clevere Partnerschaften – digitale Reichweite statt dem Festhalten am klassischen TV!
René Rummel glaubt: Streaming-Inhalte bleiben der wichtigste Treiber, aber Games und Live-Angebote bringen neue Wachstumsfelder – Netflix als Vorreiter mit Blick auf die Wünsche von morgen.
Dorothea Jakob und Maren Pommnitz zeigen, wie Plattformen durch smarte Pakete und Aggregation die Suche nach Content vereinfachen und immer stärker auf lokales Nutzererlebnis setzen.
Wachstum geht nur mit Kreativität und Unternehmertum. Wolfgang Elsässer: „Nicht das Gleiche tun wie alle anderen!“ Flexibilität und regionale Stärke machen selbst kleine Player zu Gewinnern in der TV-Welt.
💡 Speaker bios
Maren Pommnitz ist eine erfahrene Expertin im TV- und Breitbandgeschäft bei Vodafone. In ihrer Rolle unterscheidet sie klar zwischen Kabel TV, das durch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt, und dem Premium TV, das mit vielfältigen Inhalten vor allem anspruchsvolle Kunden anspricht. Maren und ihr Team konnten viele Kunden für das klassische Kabel TV zurückgewinnen, während das Premium TV gezielt als Schaufenster für innovative Partnerangebote positioniert wird. Sie sieht das TV-Geschäft als wichtiges Wachstumsfeld, das eng mit dem Ausbau der Breitbandinfrastruktur verknüpft ist – immer mit dem Ziel, ihren Kunden das Beste aus beiden Welten zu bieten.
💡 Speaker bios
Nicole Agudo Berbel ist eine erfahrene Medienmanagerin, die als Geschäftsführerin maßgeblich die strategische Ausrichtung von Joyn und TV im nationalen Markt prägt. Unter ihrer Führung befindet sich das Unternehmen in einer neuen, spannenden Phase: Durch den Einstieg des neuen Anteilseigners MFE ist Joyn nun in fünf europäischen Regionen mit insgesamt 210 Millionen Menschen vertreten. Nicole legt besonderen Wert auf die Bedeutung von Größe im TV- und Streaming-Werbemarkt. Sie sieht MFE als starken Partner, vor allem im Free-TV und Werbebereich, und setzt sich dafür ein, durch gemeinsame Stärken den europäischen Gedanken zu festigen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen AdTech, Daten, Technologie und internationalen Werbedeals. Gleichzeitig treibt Nicole das Wachstum von Joyn voran, das für sie der digitale Zugführer des Unternehmens ist und kontinuierlich neue Rekorde verzeichnet.
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Dorothea Jakob ist seit über zehn Jahren eine treibende Kraft hinter dem Sports-Engagement der Deutschen Telekom. Unter ihrer Führung sicherte sich das Unternehmen wichtige Sportrechte, darunter etwa die Übertragungen der Frauen-WM 2027 in Brasilien und der EM 2028. Mit dem Ausbau von MagentaSport und nachhaltigem Sponsoring—beispielsweise bei Bayern München—gestaltete sie die Entwicklung einer modernen Plattform, die weit über klassisches Live-TV hinausgeht und Streaming sowie vielfältige digitale Inhalte miteinander verbindet. Die Verpflichtung von Fußballstar Thomas Müller als Experten während der WM 2026 unter ihrer Leitung zeigt ihr Gespür für das große Potenzial von MagentaTV und ihren Ehrgeiz, den Sportbereich weiter auszubauen und neue Zielgruppen zu begeistern.
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Christian Heinkele ist ein erfahrener Medienprofi und Moderator, der am 22. Oktober 2025 die Ehre hatte, am ersten Tag der Medientage München auf der Hauptbühne eine Podiumsdiskussion zu leiten. Dabei lag sein Fokus darauf, trotz aktueller Herausforderungen wie rückläufigen Werbeeinnahmen und Reichweite optimistisch in die Zukunft des Fernsehens zu blicken. Zu diesem Anlass versammelte er führende Expertinnen und Experten aus der Medienbranche, darunter Vertreter:innen von Vodafone, CH Media, Deutscher Telekom, Netflix und Joyn, um gemeinsam Wachstumspotenziale und neue Geschäftsmodelle bis 2030 zu diskutieren. Christian Heinkele ist zudem als Gastgeber des Branchenpodcasts "TV Helden" bekannt, in dem er regelmäßig relevante Entwicklungen und Persönlichkeiten der TV-Branche vorstellt.
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Wolfgang Elsässer ist eine kreative und agile Führungspersönlichkeit in der Schweizer Medienbranche. Als Teilnehmer einer „Elefantenrunde“ blickt er humorvoll auf seine Rolle: Wie im Märchen von Hase und Igel sieht er sich und sein Team als flinke und ideenreiche Herausforderer im Wettbewerb – und nicht als die größten Spieler. Elsässer verantwortet acht nationale Fernsehsender sowie die Streaming-Plattform OnePlus in der Deutschschweiz, einem Markt mit etwa 65 Prozent der Schweizer Haushalte. Trotz begrenzter Budgets und starker Konkurrenz durch internationale Medienriesen setzt er auf Flexibilität, Effizienz und schweizerische Sparsamkeit, um innovative Programme zu gestalten und im dynamischen Fernseh- und Streaming-Markt erfolgreich zu bestehen.
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René Rummel – Kurzbiografie (Deutsch):
René Rummel ist ein Innovator in der internationalen Medienbranche und prägt mit seiner neuen, spannenden Art der Zusammenarbeit zwischen Broadcastern weltweit neue Maßstäbe. In einem einzigartigen Projekt mit TF, einem der führenden französischen Sender mit starken, erfolgreichen lokalen Produktionen, entwickelte er gemeinsam mit TFA eine Kooperation, die auf Komplementarität anstatt Konkurrenz setzt. Unter dem Stichwort „Coopetition“ fördert Rummel gezielt Synergien, um gemeinsam Reichweiten und Zielgruppen zu erschließen, die für den Partner bislang schwer zugänglich waren. Durch diese partnerschaftliche Herangehensweise ist es ihm gelungen, den Grundstein für eine innovative Zukunft der Medienzusammenarbeit zu legen.
Episoden Text
In dieser besonderen Folge von TV-Helden moderiert Christian Heinkele (Host) live von den Medientagen München eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema „TV-Wachstum bis 2030“. Zu Gast sind fünf absolute Branchenexpert:innen: Nicole Agudo Berbel (Joyn/ProSiebenSat.1/Media Entertainment Group), Dorothea Jakob (Deutsche Telekom), Maren Pommnitz (Vodafone), René Rummel (Netflix) und Wolfgang Elsässer (CH Media TV). Gemeinsam werfen sie einen optimistischen Blick auf die Zukunft des Fernsehens und diskutieren, in welchen Zielgruppen, mit welchen Produkten und über welche Geschäftsmodelle Wachstum gelingen kann.
Im Zentrum der Diskussion stehen spannende Themen wie die Chancen durch neue internationale Kooperationen und Werbemodelle, die Bedeutung lokaler Inhalte, der Wandel von linearem TV zu digitalen Plattformen sowie die Rolle von Partnerschaften mit Global Playern wie YouTube, Amazon und Disney. Nicole Agudo Berbel erläutert die Wachstumsperspektiven von Joyn nach der Übernahme durch MFE und die Bedeutung von AdTech und internationalen Werbedeals. Dorothea Jakob gibt Einblicke in die Strategie der Telekom rund um Live-Sportrechte, um neue Zielgruppen zu gewinnen und MagentaTV als Plattform zu stärken.
Wolfgang Elsässer hebt die Flexibilität und Innovationskraft der CH Media im begrenzten Schweizer Markt hervor: Lokalisierung, starke Partnerschaften und ein klares Bekenntnis zu eigenständigen und internationalen Inhalten sind hier Erfolgsfaktoren für Wachstum. René Rummel bringt die internationale Perspektive von Netflix ein, spricht über die Strategie, Werbeerlöse auszubauen, und gibt Ausblicke auf innovative Wachstumstreiber wie Games und Loyalty-Programme in anderen Märkten. Maren Pommnitz beschreibt Vodafones erfolgreiche Bundling-Strategien und das Zusammenspiel von Infrastruktur und Content für nachhaltiges Wachstum.
Abgerundet wird die Runde mit einem Zukunftsausblick: Konsolidierung am Markt, die zunehmende Bedeutung von KI und die Herausforderung, im Zeitalter der Plattformen das beste Nutzererlebnis durch lokale Inhalte und intelligente Aggregation zu schaffen.
Eine visionäre und inspirierende Diskussion für alle, die wissen wollen, wie die TV-Branche bis 2030 wächst – trotz Konkurrenzdruck, digitalem Wandel und sich änderndem Medienverhalten.
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