Herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von TV-Helden, der Branchen-Podcast für alle, die sich professionell mit Fernsehen beschäftigen. Mein Name ist Christian Heinkindermeyer. Anfang April 2025 traf sich die TV-Branche zur Media Hall in Frankfurt. Die Media Hall ist der Innovationstreff der TV-Branche und findet während der Digital- und Glasfasermesse Fiber Day statt. Die Media Hall ist seit 4 Jahren ein Herzensprojekt von mir und ich bin nachhaltig überwältigt vom Zuspruch der Zuschauerinnen und Teilnehmern sowie Sponsoren. Das lag sicherlich auch am sensationellen Line-Up von 56 Speakern, Moderatorinnen und Moderatoren. Und damit alle, die nicht vor Ort sein konnten, auch diese hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion der Media Hall hören können, werden wir in den kommenden Wochen und Monaten ausgewählte Themen hier auf TV-Helden veröffentlichen. Ohne Unterstützung wäre das nicht möglich.
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TV-Helden
media hall 25: „Super Bundling: TV + Internet + Gaming + Gas + Versicherungen?“ Top-Expert:innen Podiumsdiskussion (#79)
Speaker
Christian Heinkele
Speaker
Constanze Gilles
Speaker
Ludovic Simoens
Speaker
Dorothea Jakob
00:00 "TV-Helden: Highlights der Media Hall" 04:06 Varianten der Produkt-Bündelung 09:43 Flexibles Angebot und Preisvorteile 12:54 Kundensuche: Zielgerichtet oder Inspiration? 15:53 Herausforderungen bei Datenzugang und Algorithmen 17:14 Datenschutz und personalisierte Sprachsuche 20:28 Datenrelevanz und Konsent maximieren 26:52 Veränderte TV-Partnerschaften verstehen 27:41 Erfolgreiche Partnerschaften trotz Herausforderungen 32:23 Zielgruppenspezifische Telco-Bundle-Strategien 37:12 Perfekte…
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“Die Media Hall ist seit 4 Jahren ein Herzensprojekt von mir und ich bin nachhaltig überwältigt vom Zuspruch der Zuschauerinnen und Teilnehmern sowie Sponsoren.”
“Also ich frage jetzt eigentlich nach dem Fragezeichen.”
“Wir haben mit Retail in Karagoura in Frankreich gearbeitet. Ich habe mit René, der ist glaube ich heute nicht da, Evi einfach umgesetzt mit Energie. Wir haben N-DESA gemacht in Spanien mit Energie. Wir haben Employee Benefits in Japan mit Benefit One gemacht.”
“Flexibilität für Kunden bei Magenta TV: "Deshalb haben wir unser Portfolio letztes Jahr so angepasst, dass wir unterschiedliche Varianten haben. Also zum einen unseren Flex-Tarif, wo der Kunde sich einfach alles dazu buchen kann, sehr flexibel mit 1 monatlichen Kündbarkeit, wie es ihm beliebt. Und er kann es auch dann einfach alles zu und abbuchen.”
“Flexibilität vs. Preisvorteil im Mobilfunk "Flexibilität zwar gewünscht ist, aber der Preisvorteil dann doch die Kunden in die Laufzeit rein treibt und auch bewusst.”
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Deswegen schon mal vielen herzlichen Dank an Zattoo, ohne die dieses Review nicht möglich wäre. In dieser Folge geht es das Thema, welches Telcos, TV-Plattformen, Streaming-Dienste und TV-Sender richtig eng zusammenbringt. Bundling. Doch was bedeutet eigentlich Bundling? Beim Bundling werden verschiedene Produkte und Dienstleistungen in einem Paket angeboten. Seit vielen Jahren kennen wir das 3Play-Paket, bestehend aus TV, Internet und Telefonie. Beim Super Bundling denken Anbieter noch größer. Kombiniert werden inzwischen auch Gaming, Mobilfunk, Energie, Versicherung und sogar Tiernahrung. Alles aus 1 Hand, mit einem Login, 1 Rechnung und oft zu attraktiveren Konditionen.
Getreu dem Motto, je mehr Produkte der Kunde von mir hat, desto loyaler wird er und desto weniger wird er kündigen, der einfach zu viele Services auf einmal verliert. Welche Chancen und Herausforderungen Bundling mit sich bringt, welche Bundles Sinn machen und wie du am besten solche Pakete vermarktest, könnt ihr hier anhören oder mit mir in einem meiner Workshops diskutieren und erarbeiten. Heute in dieser Folge diskutieren Dorothea Jakob, Vice President TV und Portfolio Content, Deutsche Telekom, Tina Rodriguez, Vice President Customer Experience, Liberty Global, Ludovic Simons, Senior Director Partner Marketing, Netflix und die Podiumsdiskussion auf dem Media Hall 2025. Superbandling, TV plus Internet plus Gaming plus Gas plus Versicherung, charmant moderiert von Constanze Gilles, General Manager, Director Consumer, Zattoo. Viel Spaß.
Jetzt muss man gucken, wie ich den Entertainment-Faktor jetzt hier weitertrage. Aber vielleicht kannst du nochmal aus deiner Sicht berichten, was war denn eigentlich 1 der Bundles, oder auch angetragenen Bundles, die ihr vielleicht gar nicht gemacht habt, die dich am meisten überrascht haben? Wir haben ja einen sehr globalgalaktischen Titel. Ihr seht hier Superbundling, TV, Internet, Gaming, Gas, Versicherung und Fragezeichen. Also ich frage jetzt eigentlich nach dem Fragezeichen.
Das stimmt schon, dass viele auf uns kommen, aber eigentlich machen wir sehr viel mit. Die erste Antwort wäre, wir haben viel mehr gemacht. Wir haben mit Retail in Karagoura in Frankreich gearbeitet. Ich habe mit René, der ist glaube ich heute nicht da, Evi einfach umgesetzt mit Energie. Wir haben N-DESA gemacht in Spanien mit Energie. Wir haben Employee Benefits in Japan mit Benefit One gemacht. Also wir sind sehr offen für einiges, was vielleicht nicht umgesetzt worden ist und ein bisschen kreativer war, war mit Publisher, relativ viel Publishing. Gestern hat Clemens, glaube ich, diese Sachen mit New York Times gezeigt oder so.
Da gab es einige Anfragen. Oder ich weiß noch, mein erstes Jahr in 2018 wollte, glaube ich, MugFit oder irgendwie so Sportketten mit uns gebundled werden. Das haben wir nicht gemacht. Das war schon nicht so naheliegend. Aber sowas kommt die ganze Zeit. Aber normal, wir haben einiges mitgemacht.
Ja, und wie ich es gerade gesagt habe, sehr global galaktisch. Also vielleicht sollte man noch mal kurz einen Blick darauf werfen, was eigentlich Bundles alles sein können, damit wir uns jetzt in der Diskussion auch nicht so komplett verlieren. Denn die verschiedenen Varianten, und das sind jetzt erstmal die gängigsten im Markt, sind halt Content Bundlings, also dass man wirklich tief integriert in das jeweilige Produkt eben Inhalte, Universal, Searchable, in die Produkte eben integriert. Dann gibt es natürlich auch Mischformen. Dann gibt es eben Soft Bundles, in denen man verschiedene Produkte miteinander in den Warenkorb legt und hat dann in Summe eben einen günstigeren Preis oder wirklich neue Produkte kreiert, in dem man eben Wandels sehr tief miteinander integriert. Und auch da gibt es dann wieder natürlich einen Preisvorteil für den Kunden, aber es ist eben nicht singulär wieder abwählbar. Und das müssen wir immer so ein bisschen im Kopf behalten, wenn wir hier diskutieren. Denn wir wollen natürlich auch irgendwie so ein bisschen neue Ideen rauskitzeln, aber die bestehenden eben nicht in ihrer Funktionalität aus dem Kopf streichen.
Und Da sind wir, glaube ich, in Deutschland, wenn man es aus der Kundensicht betrachtet, erst mal sehr stark in dem Wandeln mit Infrastruktur. Wir wollen später so ein bisschen darauf auch eingehen, wie kann man denn da auch kreativer werden? Also ein bisschen am Beispiel von dir. Deswegen hatte ich natürlich auch nach den verrückten Ideen gefragt. Magenta, kommen wir kurz zu dir, Dorothea, gilt ja als der Superaggregator in Deutschland mit so viel Auswahlmöglichkeiten mittlerweile, dass man sich eigentlich ein bisschen wie so ein Autokonfigurierer fühlt. Man kann zwischen verschiedenen werbefinanzierten Bundles auswählen, man kann Technik dazubuchen, man kann diese nicht dazubuchen etc. Wie schafft ihr das denn da, für die Kunden das so darzustellen, dass sie noch den Überblick behalten und sich nicht sozusagen in dieser Vielzahl von Produkten verlieren?
Ja, also wir haben den Anspruch bei uns, bei Magenta TV die beste Entertainment Plattform Deutschlands zu haben. Und deshalb ist natürlich auch wichtig, dass wir unseren Kunden sehr viel Auswahl bieten von dem, was es auf dem Markt gibt. Nichtsdestotrotz haben wir uns sehr intensiv damit beschäftigt, was die attraktivsten Produkte für unsere Kunden sind. Und Da gibt es einfach 2 unterschiedliche Kundengruppen. Das sind die einen, die sehr viel Flexibilität verlangen und sich gerne, wie du gerade sagst, wie bei einem Auto, ihr Produkt selber zusammenstellen wollen. Deshalb haben wir unser Portfolio letztes Jahr so angepasst, dass wir unterschiedliche Varianten haben. Also zum einen unseren Flex-Tarif, wo der Kunde sich einfach alles dazu buchen kann, sehr flexibel mit 1 monatlichen Kündbarkeit, wie es ihm beliebt. Und er kann es auch dann einfach alles zu und abbuchen.
Aber so wie du sagst, gibt auch viele Kunden, die brauchen einfach Orientierung. Dafür haben wir ein sehr klar strukturiertes Portfolio geschaffen von unserem Smart, Smart Stream und Mega Stream, wo tatsächlich unterschiedliche Abstufungen drin sind und auch Partner integriert sind, die bei unseren Kunden sehr, sehr gut ankommen. Wir haben letztes Jahr den Megastream-Tarif gelauncht. Da ist tatsächlich alles drin, was das Herz begehrt. Von RTL+, Disney, Netflix, ARD+, ZDF Select, alles Mögliche. Und natürlich die Live-TV-Komponente. Und wir hatten das im Angebot für 25 Euro. Das ist natürlich super gut angekommen bei unseren Kunden und das hilft auch unserem Vertrieb, diese klare Struktur, das an den Kunden zu bringen.
Also es ist eine ganz klare Unterscheidung zwischen den Zielgruppen, sowohl Flexibilität, aber auch klare Orientierung über die einzelnen Pakete. Und das sehen wir auch tatsächlich, wenn wir nachher eine Kundenbefragung machen. Wir messen immer die Kundenzufriedenheit über den Net Promoter Score. So heißt das bei uns. Und die Kunden, die in den hochwertigen Tarifen sind, wo tatsächlich auch ein rundum Sorglos-Paket enthalten ist, das sind die tatsächlich, die am zufriedensten sind.
Du sagtest eben, also diese Flexibilität, die gibt man ja in diesen Super-Bundles erstmal auf, weil man 12 bis 24 Monate gebunden ist. In den anderen Tarifen ist es deutlich flexibler. Das ist so ein Pick and Pay im Grunde, monatlich wechselbar. Wo liegen denn so die großen Unterschiede in diesen Kundengruppen? Geht das über den Preis oder gibt es auch die Bequemen, die sich freuen, dass sie sich nicht ständig neu entscheiden müssen?
Ich glaube, das ist beides. Zum einen gibt es mittlerweile viele Kunden, die wissen, was sie gucken. Die sind gewohnt, dass sie einfach Netflix und Disney standardmäßig haben wollen. Dann gibt es aber welche, die sagen, ich möchte aber jetzt doch nochmal einen Sportfokus dazu packen oder eine Paramount oder was auch immer. Also es gibt eben welche, die wollen das dann flexibel ergänzen. Und Deshalb wähle ich zum Beispiel ein Paket, da ist standardmäßig Netflix Disney drin. Damit habe ich schon mal so ein Grundpaket zusammengestellt mit Magenta TV. Und dann können Sie sich aber dazu trotzdem noch andere Pakete dazu buchen.
Und natürlich, wenn man sich bindet, ist der Preisvorteil größer. Und das schätzen die Kunden natürlich auch.
Logisch, aber Preisvorteil. Ich gucke mal in deine Richtung, Tina. Jetzt mal auch aus der International Liberty Betrachtung. Ihr aggregiert auch. Kommt jetzt nach dem Abo-Hopping dann das Bundle-Hopping, wenn man eben so krass rabattierte Preise in den 12-Monats-Abos hat, aber ja nach deutschem Recht eben nach 12 Monaten dann wieder monatlich kündigen kann?
Ich glaube, dass das Angebot, Wie es jetzt auch bei Magenta beschrieben ist, dass man beides anbietet, je nach Kundenwunsch. Flexibles Pick & Buy, Choose & Pick und Bundle, die Kunden in allen Bereichen dann zufrieden stellt. Und es kann sein, dass jemand aus dem Bundle dann vielleicht in einen flexibleren Tarif wechselt und wieder zurück. Entscheidend ist, glaube ich, wenn man die Kunden binden möchte, neben dem Preisvorteil, der klar ein Treiber ist für eine Laufzeit. Also das sehen wir auch in der Marktforschung in anderen Ländern, dass Flexibilität zwar gewünscht ist, aber der Preisvorteil dann doch die Kunden in die Laufzeit rein treibt und auch bewusst. Also dann sagen sie, ja gut, dann habe ich den Rabatt, aber das ist in Ordnung. Dafür gehe ich auf den längeren Vertrag ein.
Ich glaube, da sind die Deutschen auch speziell, da sind wir schon sehr preisempfänglich.
Ja, man sieht es auch tatsächlich in vielen anderen europäischen Ländern, also das ist fast überall so. Man muss dann natürlich schauen, dass man die Kunden auch in der Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt. Und da komme ich natürlich mit meinem Lieblingsthema Kundenexperience. Denn dass man jeden Monat einen Rabatt auf der Rechnung sieht, ist schön. Aber man muss auch im Erlebnis den Vorteil empfinden und die Content-Auswahl auch nutzen können und nicht überfordert sein davon. Stichwort universelle Suche und Empfehlungen etc. Und das ist, glaube ich, die große Kunst. Und dann bleiben die Kunden auch bei der Stange.
Berätst du uns da,
wie ihr das macht? Und vor allen Dingen, wie spielt denn da KI schon eine Rolle?
Das ist natürlich mein Lieblingsthema. Vielleicht darf ich da kurz ein bisschen ausholen. Bitte gerne. Genau, also ich zitiere auch bei uns immer gerne eine Studie von Comcast aus dem letzten Jahr, die in sehr vielen europäischen Ländern stattgefunden hat, eine Befragung. Und da sind so ein paar Kernzahlen, dass fast 70 Prozent der Kunden oder der Befragten sagen, dass sie bis zu 6 Minuten suchen, bis sie was finden. Und sogar 30 Prozent suchen 10 Minuten oder länger. Das ist schon mal sehr lang. Und es wird zunehmend länger.
Dann haben wir gesehen, 40% der Kunden geben an, dass sie regelmäßig in mehreren Apps suchen. Also an einem Abend. Rein, raus, rein, raus suchen, ich finde nichts etc. Und nur 20% der Kunden sagen, ich habe auf meinem Device, also auf meinem Endgerät, alles, was ich brauche und bin damit zufrieden und finde immer was. Nur 20%. Das heißt, der Moment, wo man nach Hause kommt, nach so 1 Media-Hall und sagt, boah, fertig, echt, jetzt werde ich mich zurücklehnen und entspannen, vielleicht sogar am Ende noch mit meinem Partner was Schönes finden zum Schauen, ist ein Stressmoment geworden. Und ein unangenehmer Moment und das nervt. Und das wollen wir und das wollen alle verändern und hinbringen zu dem, was es sein sollte, nämlich ein schöner Moment.
So, jetzt gibt es da 2 verschiedene grundsätzliche, sag ich, kann man unterscheiden zwischen 2 verschiedenen Ausgangssituationen. Der Kunde weiß, was er will, schauen will, präzise oder so wenigstens ungefähr. Oder er sucht wirklich Inspiration und vielleicht weiß er das Genre oder so. Und dann gibt es eben auch 2 wesentliche Ansatzpunkte, wo der Kunde dann hingeht. Er nimmt die Suche, wenn er weiß, was er will, aber nicht weiß, wo er es jetzt gerade findet. Und je breiter die Auswahl ist, umso mehr braucht er die Suche. Oder er lässt sich inspirieren durch die Homepage, durch Trailer, durch Empfehlungen. Was brauche ich dafür als Plattform und Integrator, das gut zu machen? Ich brauche Metadaten von allen, die ich auf der Plattform habe, damit der Content auch aufwendbar ist.
Ich brauche, Ich muss wissen, wie die Kunden sich bewegen, also am besten Profile. Denn so ein bisschen Haushalt unter Umständen gibt es da 2, 3, 4 Nutzer. Ich brauche gute Algorithmen, die die Benutzung eben in Personalisierung umwandeln und in entsprechende Empfehlungen, die relevant sind. Und das alles ist soweit nichts Neues. Das versuchen alle schon. Jetzt, wie kommt KI in das Spiel? Beziehungsweise generative AI. Also, KI, das Algorithmen gibt es ja schon lange. Kann man an 2 Punkten ansetzen.
Einmal bei den Metadaten, in dem Content eben automatisiert analysiert wird und die Metadaten entsprechend annotiert werden, also erweitert werden, wesentliche Informationen aus dem Videostream. Dadurch kann ich Content viel besser auffinden mit Dingen, die beschreibend sind. Und auf der anderen Seite mit Large Language Models eben die Kunden besser verstehen in ihrer normalen Sprache. Angereichert mit dem Wissen, mit dem dieses entsprechende, weiß ich nicht, Google Gemini oder andere Modelle sowieso mit globalen Daten trainiert wurden, sind dann wirklich auch Fälle möglich wie der Film, wo Tom Hanks auf der Bank sitzt, oder wie die Tauspielerin, die auch Lara Croft gespielt hat, wo die die Agentenfrau, aber die Ehefrau gespielt hat. Wie heißt der Film? Das ist so typische Suche, das würde alles ins Nichts laufen. Da würde man nichts finden ohne diese beiden Elemente. Alle Plattformbetreiber, alle Aggregatoren arbeiten damit, das zu verbessern. Und in der Theorie wird das dann auch mit Sprache als Interface im Wesentlichen den Kunden zufriedenstellen.
In der Praxis hat es noch keiner geknackt. Es gibt halt so ein paar Hindernisse, aber ich bin davon überzeugt, dass in ein, 2 Jahren das der wesentliche Navigationsweg sein wird.
Aber reicht das schon? Also wenn man jetzt mal mit den globalen Plattformen vergleicht, die irgendwie durch First-Party-Data immens viel Wissen ansammeln können, genau da eben die Algorithmen so zu steuern und sehr zielgerichtet auch auf Tageszeit, Stimmung etc. Also wirklich die individuellen Nutzenden reinzugehen. Das können wir ja nicht in dem Maße, weil uns am Device gar nicht so viele Daten gegeben werden. Also wir brauchen immer Consent. Wir haben starke Restriktionen. Wie wollt ihr in der Zukunft da stärker, Oder wie können wir auch als Branche jetzt stärker daran arbeiten, dass wir diese Daten bekommen, die Konsumentinnen und Konsumenten total freiwillig in Social Media herschenken, mit allen Add-ons, und die wir nicht geben können oder nicht erhalten aufgrund von Regularien, die wir aber bräuchten, genau dieses Seherlebnis so viel besser machen zu können und wirklich passgenau auch auf die vor dem Fernseher oder die beissitzenden Personen, wir nennen das zu Hause immer Konsensprogramm, genau das schnell zu finden und eben nicht in 6 bis 15 Minuten, sondern in maximal 2. Habt ihr da irgendwie schon Ideen, Dorothea?
Also Ja, natürlich. Datenschutz ist ein wichtiges Thema. Wir machen auch nichts, ohne dass der Kunde seinen Content vorher abgegeben hat, weil das ist einfach Grundvoraussetzung und es ist auch wichtig, dass der Kunde sich sicher fühlt bei uns auf der Plattform. Aber nichts desto trotz hilft es, wenn der Kunde Sprache und Voice-Suche nutzt, schneller zu seinem Content zu finden. Und auch da lernen die Plattformen, wenn der Kunde sein Content gegeben hat, lernt die Plattform natürlich, was können wir ihm an personalisierten Content zur Verfügung stellen, damit seine Suche schneller geht, damit er eben nicht noch 6 Minuten lang suchen muss, bis er zu seinem Content gelangt. Und Sprache ist da ein wesentliches Element. Und ich glaube, dass es tatsächlich irgendwann dazu kommt, dass der Kunde sagt, in welcher Stimmung befinde ich mich gerade. Ich sitze hier gerade auch vorm Fernseher mit meinem Sohn.
Ich möchte gerne was Unterhaltsames schauen. Ich glaube, das wird helfen. Das wird viel, viel intuitiver werden. Und wenn man heute schon anschaut, wie Kinder bzw. Eher Jugendliche mit KI umgehen, auch mit ChattyBT, wie die mit diesen Tools umgehen, viel nativer und mit denen reden, dann birgt das natürlich auf der einen Seite eine Gefahr, weil da man auch schauen muss, wie gehen sie damit werden sie nicht in eine Richtung gelenkt, die nicht gut tut. Aber das wird uns allen gut tun, wenn wir lernen, mit dieser KI viel nativer umzugehen. Und das macht auch das Nutzererlebnis irgendwann viel, viel besser und komfortabler.
Ja, absolut. Also, wenn ich noch ergänzen darf, absolut deiner Meinung. Regulierung ist natürlich in der Praxis oft anstrengend und so ein bisschen nervig, aber ich finde auch wichtig, tatsächlich. Sieht gerade mal wieder an anderen Stellen der Welt, wie gut es ist, dass es das gibt. Und es führt auch dazu, dass der Kunde ein gewisses Grundvertrauen hat. Und das wollen wir ja auch. Wir wollen, dass ja uns, Telcos, auch als Trusted Partner in allen möglichen anderen Lebensbereichen, wenn wir über Bundles reden, also auch Smart Home, auch Home Security, das sind ja auch Dinge, die von Telcos gerne europaweit angeboten werden. Und da ist man ein kredibler Absender, weil man ein trusted Partner ist.
Und wenn man dem Kunden gut erklärt, was der Vorteil ist von Personalisierung und er das ja auch erlebt auf anderen Plattformen, die er gerne benutzt, dann ist das auch kein Problem, den Konsens zu bekommen. Und dann kann man die Daten auch sehr gut nutzen. Und dann haben wir auch als Telco den Vorteil, dass wir das Verhalten des Kunden über alle Inhalte und alle Partner sehen. Das Suchverhalten sehen, das Nutzungsverhalten sehen, das Navigierungsverhalten sehen. Und das sind schon sehr mächtige Daten tatsächlich. Das wollte
ich gerade sagen, ganz kurz noch. Das ist eben der Vorteil bei uns auf der Plattform. Der Kunde muss sich nicht erscheinen, geht er bei Magenta TV erst in die Netflix App und sucht dort 6 Minuten und danach gehe ich in die Disney App, suche ich dort 6 Minuten oder gehe ich zu einem anderen Partner, sondern er kann eben übergreifend suchen. Und das hilft natürlich auch, die Wege zu verkürzen. Und daher sind wir immer sehr froh, wenn die Partner, wie du eben sagst, Metadaten und so weiter zur Verfügung stellen, damit man eben dieses übergreifende Erlebnis bieten kann.
Der Vorteil der Aggregation, Kurz zusammengefasst. Vielen Dank. Aber ich will noch mal kurz bei dem Konsent bleiben, auch wenn wir da so gerade ein bisschen abschweifen. Wie macht ihr das denn konkret? Wie gesagt, die Bereitschaft, also wirklich individuelle Daten herzugeben und auch die Kanäle jetzt mal für Wer sitzt denn da jetzt eigentlich vor dem Fernseher? Das könnt ihr ja nur deduktiv momentan machen. Man klickt ja nicht so, als wäre man irgendwie AGF-Teilnehmer auf dem Button, jetzt sitzt der und der und der davor. Also man muss, glaube ich, in unserer Branche viel mehr erklären, warum diese Daten wichtig sind und warum sie Relevanz schaffen in dem Erlebnis versus in eben anderen Social Media Kanälen zum Beispiel.
Also erstens, wir von Liberty Global Technology, wir entwickeln und betreiben das TV-Produkt für 5 europäische Telcos. Und es ist die gleiche Plattform und es gibt Profile. Also man kann sehr wohl sagen, ich bin die Tina, das ist der Mann, das ist das Kind, das ist der Hund. So wie bei Netflix auch. Und das dann übergreifend. Damit kann ich schon mal personalisieren. Und dann geht es, wie gesagt, darum, dem Kunden zu erklären, Mensch, wenn der Kunde neu ist oder wenn er zum Beispiel ein Profil einrichtet und es noch nicht getan hat oder beim Installationsprozess wird da gefragt. Möchtest du personalisierte Inhalte sehen? Möchtest du Empfehlungen bekommen? Und so weiter.
Also all die Vorteile, die es gibt. Und dann kann er ja oder nein sagen. Kann er später aber auch revidieren. Jederzeit.
Also heißt es wenig Fake? Bitte? Ihr seht wenig Fake-Profile dann?
Ne. Okay.
Fernsehen hat sich verändert. Die Art, wie wir Inhalte konsumieren, wie wir sie bereitstellen, alles wird flexibler, digitaler und vor allem smarter. In der heutigen Welt ist Video zur wichtigsten Quelle von Unterhaltung und Information geworden. Wenn du als Telekommunikationsanbieter, Medienhaus oder Plattformbetreiber ein eigenes TV-Angebot starten willst, Dann gibt es eine Geschäftskundenlösung, die Streaming einfach macht. Zattoo. Mit Zattoo bringst du dein eigenes modernes Streaming-Produkt in Rekordzeit auf den Markt. Unter deiner eigenen Marke, mit deiner User Experience, vielen Kommerzialisierungsmöglichkeiten, aber ohne technische Kopfschmerzen. Alles läuft über die erprobte End-to-End-Plattform von Zattoo.
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Danke, dann gehen wir mal zu den Partnerschaften. Wir haben uns jetzt so ein bisschen an den Daten festgebissen, weil das eben doch ein sehr relevantes Thema für alle ist. Was sind so die Kernwünsche, wenn jetzt eben Partner an euch herantreten, Ludo? Wir wollen gerne mit Netflix zusammenarbeiten. Ist das sicherlich der Content, ist es auch die Marke? Ist es ein Wunsch nach Wachstum? Was ist es noch?
Da würde ich anwarten für beide Seiten. Was wollen wir und was wollen die Partner? Meistens habe ich kein Interesse, die Tina für mich zu gewinnen, wenn ich sie direkt gewonnen hätte für Netflix. Also das Stichwort ist Incrementality in all dem, was wir machen. Wenn der Partner keine Incrementality bringt, Audience, Target-Gruppe oder Sales-Channel, macht es für uns keinen Sinn. Ich denke, Für die Partner ist genau, was du gesagt hast, die sohnen auch das gleiche. Wir haben eine junge Marke, wir bringen jüngere Menschen, es ist eine Relevanz. Es hat auch viel mit Engagement zu tun, das Thema NPS, Churn Reduction, all das ist, was für die Sinn macht. Aber der Sweet Spot ist wirklich, wenn beide, und ich finde Auf der Bühne haben wir gute Beispiele, Deutsche Telekom und Liberty.
Die Target-Audience oder die Demografie ist schon ziemlich anders. Und wir bringen vielleicht diese Emotionalisierung, die Marke, diese cultural Phenomena. Und die Partner für uns bringen eine Plattform und auch eine Churn-Reduction. Also die Kunden, die wir zusammen generieren, sind auch für uns Long-Term Value besser.
Weil erstmal nicht monatlich kündbar, zumindest in der Masse.
Ja, aber interessanterweise, wir haben viele Bundles, wie Sky UK, die sind monatlich kündbar, aber die Churn-Rate ist sehr niedrig, weil die Leute sehr glücklich sind. Das muss nicht immer über eine Vertragsbindung von 2 Jahren gezwungenerweise laufen. Das Produkt ist so gut, dass die Leute einfach dabei bleiben.
Wir haben gerade relativ viele Storytelling-Beispiele gesehen von euch, so weltweit. Wie macht ihr das mit großen Marken? Wie erzählt ihr da spannende Geschichten?
Also immer wieder unterschiedlich. Das ist, glaube ich, das Geheimnis, dass man sich immer wieder mit dem Partner neu erfindet und neue Anlässe findet, die bei dem Partner gerade relevant sind. Es gibt, ich gucke da hinten mal in die Richtung, eine Sportpartner oder Fictionpartner, mit denen man über neue Sportsaison sprechen kann oder neue Contents, die einfach da sind und groß sind, über die man sprechen kann. Und das wird eben an allen Touchpoints immer emotionalisiert, indem man dem Kunden immer wieder versucht zu erzählen, was es Neues und Spannendes gibt.
Konstantin konnte gar nicht reagieren, weil wir haben so viel mit Doro gemacht. Zum Beispiel die Deutsche Telekom und Magenta, die arbeiten mit Testimonials seit 5, 6 Jahren. Christian Ullmann, Fahri Yadim. Und wir haben gesagt, Okay, wir machen ein Lean-In und wir arbeiten mit denen. Und sie haben unsere Marke für Casa de Papel übernommen. Wir haben etliche Kampagnen geführt, wo wir quasi die 2 in ihrer flapsigen, witzigen Art verbunden haben mit unserer Marke. Und das war das Fiktionelle Storytelling. Also wir gehen auf das Konzept von der Telekom mit den Testimonials.
Dorothea, du hattest im Vorgespräch gesagt, also Partnerschaft, ihr nehmt das sehr wörtlich mit der Partnerschaft. Das ist Arbeit und vielleicht magst du da noch ein bisschen mehr zu erzählen hier für andere Zuhörende, die vielleicht auch noch neue Partnerschaften suchen und nicht so genau wissen, wie kommen sie denn jetzt da zusammen?
Ja, ich glaube, da muss ich ein bisschen ausholen. Das hat sich auch tatsächlich verändert in den letzten Jahren. Wenn man als TV-Plattform zurückschaut, dann waren früher Partner wahrscheinlich einfacher, wenn man Sender aufgeschaltet hat und dann hat der Sender verändert ja nicht ständig sein Angebot oder man muss neue Produkte integrieren. Als wir mit Netflix angefangen haben oder auch mit Sky, Da gab es ein Produkt, das hat man integriert und dann war das erstmal so eine Zeit lang. Aber mittlerweile, wenn ich schaue, die einzelnen Partner haben alleine 3, 4 unterschiedliche Abos, die es gilt zu integrieren. Und deren Produkte verändern sich auch ständig, genauso wie sich unsere Welt ständig verändert. Und deshalb ist das einfach in so 1 Partnerschaft, so wie es halt ist, eine Partnerschaft, so wie im Privaten auch. Man muss ständig miteinander die Ziele abgleichen.
Passt das zueinander? Was ist gerade unser Fokus? Was ist unser Ziel? Man ringt Kompromisse und streitet auch miteinander. Und das ist aber das Geheimnis, dass man dann immer wieder doch zueinander findet und dann tatsächlich daraus das beste Ergebnis macht. Ich erinnere mich, als Disney das werbebasierte Produkt eingeführt hat und wir überlegt haben, was kann da gut funktionieren, wie kann das überhaupt reinpassen und es hat gerade nicht in 1 der Hard Bundles reingepasst und dann hatten wir dann überlegt, okay, wir haben ein tolles Kundenloyalty-Programm Und dann haben wir es eben erst mal darüber integriert und haben es unseren Kunden näher gebracht, weil der Vertrieb auch gesagt hat, was ist das für ein werbebasiertes Produkt? Das möchte ja gar kein Kunde haben. Die sind doch gewohnt, dass Streaming-Produkte ohne Werbung sind. Und dann haben wir gesagt, nee, wir glauben aber daran, weil da eben auch ganz viele neue Zielgruppen drin stecken, die dafür vielleicht Interesse haben. Und so überlegt man in 1 Partnerschaft, wie kann man das verbinden und wie macht man das Beste daraus. Und ich sage immer, es ist eben nicht nur unsere Kunden zu Fans machen, draußen die Endkonsumenten, sondern es ist auch den Vertrieb zu Fans machen bei uns, weil für die steckt da auch eine ganze Menge Arbeit drin. Und es müssen alle Organisationsteile mitziehen.
Es reicht eben nicht nur, wenn meine Abteilung sagt, das ist ein super Partner, lass uns eine Partnerschaft machen. Nein, auch die Kollegen im Vertrieb müssen den Partner toll finden und unterstützen. Auch die Kollegen im CRM, im Bestandskundenmanagement, müssen über diesen Partner sprechen. Es gibt einfach alle möglichen Touchpoints und die müssen berücksichtigt werden, weil sonst entsteht keine Partnerschaft, sonst macht man einen Vertrag und der lebt aber nicht und ich glaube dann ist letztendlich keiner glücklich.
Liegt ja auch eine hohe Gefahr drin, wenn man nicht ständig im Austausch ist. Das verändert sich bei dem einen Partner was. Das muss dann irgendwie organisatorisch auch bei euch eben abgebildet werden. Du hast gerade so ein paar andere Abteilungen genannt, CRM, ich will Customer Service sicherlich auch, die ja irgendwann auch vor dir sagen, also die dürfen nicht vor Komplexität kapitulieren, muss also immer im Bild sein. Also das heißt, das geht ja dann durch alle Stufen und ist ja, Aufwand. Also schön, das machen wir offenbar was Gutes bei rum, sonst würden es nicht alle machen. Aber ja, Lüdo, noch mal eine Frage an dich. Siehst du oder Seht ihr Unterschiede zwischen Kundinnen und Kunden, die jetzt also singulär zu euch kommen oder Bundle-Kunden? Jetzt mal wirklich Demografie, Verhalten etc.
Ich will nicht auf den Preis schon wieder eingehen.
Das ist spannend, aber ich habe eine zweite Antwort geliefert, in dem wir versuchen, wirklich Partner zu haben, die eine andere Demografie mitbringen. Was ich aber sagen will zum Thema Data Privacy und Regulierung bis zum Moment, wo wir Advertising angeführt haben Ende 2022, Wir wussten gar nicht. Über dich, Konstanze, würde ich nur wissen, Method of Payment, E-Mail-Adresse. Das heißt, wir aus unserem System hatten sehr wenige Daten. Wir mussten permanent Marktworschung machen über unsere Kunden. Also das ist interessant, weil es hat uns immer sehr gut unterschieden von Meta, Google und allem. In Deutschland ist das ein sehr edgy Topic und da finde ich, Wir haben nicht so viel gewusst, das sage ich nur einfach so. Aber tatsächlich sind die Marktforschung jung und die Partner ein bisschen älter.
Aber generell das Sehverhalten ist das Witzige. Ich weiß noch, bei Magenta TV die Schuhmacher-Doku viel besser funktioniert als im Rest von Netflix Deutschlands. Oder Drive to Survive auf Sky oder so. Also die Demographie ist tendenziell älter bei den Telcos, mit denen wir arbeiten. Das Sehverhalten ist relativ vergleichbar. Aber bei Sky haben sehr viele Leute Filme geguckt, mehr als die Netflix-Kunden generell. Und Sportthemen. Und wir teilen immer mehr dieses Top-Content-Viewing, sodass unsere Kampagnen besser ausgerichtet sind.
Aber die Short-Answer ist ja, Es gibt einen Unterschied.
Sehr viele Akteure, sehr viele aggregieren. Jeder möchte der Superaggregator werden. Wo endet das denn? Also ist das irgendwann auch, wie gesagt, dort die Versicherung, die mitgebandelt wird, die sich gerne aufladen möchte? Oder bleibt es so eben eher in dem Technik- und Entertainment-Bereich, wo dann aber irgendwann die vielbesungene Konsolidierung stattfinden muss, weil es einfach zu viele, die das selber anbieten, gibt? Oder wie schätzt ihr die Entwicklung da ein? Ich gebe einfach mal in die Runde, wer kommt mal zuerst.
Also es gibt ja auch schon von vielen Telcos Bundles mit anderen Produkten, die dann zielgruppenspezifisch natürlich auch vermarktet werden. Ich habe es eben schon mal angesprochen mit Smart Home und entsprechenden Versicherungen oder Geräte und entsprechende Geräteversicherungen und Wir haben in England auch Electric Vehicle Charging zum Beispiel. Ich glaube, dass das weitergehen wird, aber nicht unbedingt alles in einem Paket. Denn wichtig ist, dass die Angebote sich gut ineinandergreifen, schlüssig sind, dass das zusammenpasst, ohne dass es sich zu 100 Prozent überlappt. Was Ludo auch gerade sagte. Und ich habe zufällig gestern noch eine aktuelle Studie von Ampere gesehen. Die haben sich in den USA Megabundles angeschaut, zum Beispiel Comcast plus Netflix, plus Peacock, plus Apple TV. Und wie die Nutzergruppen sich überlappen und eben auch nicht.
Und dann daraus die Schlussfolgerung gezogen, dass jeder da gewinnt, Apple am wenigsten tatsächlich, aber mit verschiedenen Zielen. Also zum Thema, man muss sich auch wirklich klar sein, wenn man ein Bundle anbietet, welche Partner hole ich rein und wer hat welche Ziele und können wir die Ziele einander ergänzend auch erreichen, ohne dass wir uns gegenseitig im Zielkonflikt befinden. Netflix zum Beispiel in dem Fall Reichweite gewonnen für das Advertising-Tier, Peacock tatsächlich klassisches Neukundengeschäft und Churn Reduction, Das hat sich gut ergänzt. Das ist immer wichtig. Und dann kann man auch noch mehr und andere Arten von Produkten mit reinwandeln, dass es sich ergänzt und dass es für den Kunden auch mehr Gewinn hat.
Ja, und ich glaube, wir sind hier auf dem FiberDays. Glasfaser ist, glaube ich, ein wichtiges Stichwort. Natürlich suchen wir als Deutsche Telekom auch Use Cases, die zum Glasfaser-Produkt passen. Das ist natürlich auf jeden Fall Content Entertainment. Aber das sind auch Use Cases wie Gaming und da muss man schauen, was sind die Zielgruppen, was passt am besten zu 1 jüngeren Zielgruppe. Und dann denkt man schon nochmal darüber nach, macht man eventuell Bundles mit Gaming Anbietern, das einfach für andere Zielgruppen interessant zu machen. Aber für uns ist immer wichtig, wir schauen auch, wir machen viel Marktforschung im Vorfeld, ist das ein Produkt, was Kunden nachhaltig zufrieden macht? Kundenzufriedenheit, Kunden zu Fans machen, ist unser oberstes Motto. Eigentlich ein bisschen ähnlich wie bei euch.
Und das hat uns bisher in der Vergangenheit immer geholfen, das daran zu messen, ob das wirklich zur Kundenzufriedenheit beiträgt. Und es hilft nichts, wenn man einfach ein Produkt da reinbandelt, wo der Kunde im Nachgang das Gefühl hat, er zahlt da zu viel, er nutzt es nicht. Damit macht man, glaube ich, langfristig richtet man mehr Schaden an, als dass man Nutzen für sein Produkt schafft. Und da ist uns eben wichtig, dass Kunden lang bleiben bei der Deutschen Telekom, weil sie einfach zufrieden sind, die beste Leistung bekommen und auch das zum besten Preis, oft günstiger als man denkt. Und ja, das ist der Weg, den wir gehen.
Ja, das ist tatsächlich wichtig, dass die Kunden nicht das Gefühl haben, ich zahle was, was ich nicht nutze. Hauptgrund ist die Kundenbindung.
Thema Activision Rate. Vielleicht kurz zum Gaming. British Telecom ist sehr nah an Xbox. Sie haben ein Angebot, wo alles gebundelt ist. Und da haben Sie ein sehr starkes Gaming Aspekt drin. Also nur zur Info. Meine Antwort aus der Netflix-Sicht ist kommerziell und Marketing. Kommerziell keine Grenze.
Wir können mit Energie arbeiten, mit Banken. Wir haben eine Kampagne mit Mastercard gehabt.
Seid
ihr käuflich, Ludo?
Wir sind… Man kann uns verführen. So würde ich das sagen. Aber aus der Marketing-Sicht, wir wollen nicht mit jeder Marke arbeiten. Es gibt eine Gefahr, wenn man nicht auf diesen Aspekt guckt, dass die Dissolution of the brand, da ist leider ein bisschen Englisch gerade dabei, aber ich würde beide Seiten sehen und deswegen nicht mit jeder Firma, weil da muss man gucken, what does it do with our brand. Das wäre ein Aspekt.
Ein Plädoyer gegen die Beliebigkeit. Aber ich will trotzdem noch eine Frage stellen, wir müssen langsam zum Ende kommen, glaube ich. Was es mit unserem Markt zu tun hat. Wer, also wer, erwarte ich jetzt nicht unbedingt, dass der da einen Namen raushaut, aber was wäre das denn so für ein Bundle, was wäre das für ein Use Case für die Nutzenden?
Da redet Ludo, der private Typ, weil es macht 0 Sinn. Spotify. Spotify macht keinen Sinn, weil wir keine so viel Kannibalisierung haben, das hat nur Incrementality. Für mich wäre Spotify perfekt als Privatkunde.
Würde ich zustimmen.
Ja, ich glaube Spotify würde jede gerne haben. Ich würde abstrakter halten und ein bisschen auch aus meiner Rolle heraus. Für uns ist der perfekte Partner ein Partner, mit dem man wirklich die Personalisierung und die Content-Auffindbarkeit maximieren kann, indem man sich austauscht über die Kunden, über die Nutzungsverhalten, indem man APIs bekommt, integrierte Use Cases wie Weiterschauen auf der Plattformebene, universelle Suche und vor allem auch ein Alleinstellungsmerkmal. Wenn jeder Operator oder jeder Plattformbetreiber im Markt die Disney und Netflix im Bundle hat und den Preisvorteil hat und anbieten kann, ist vielleicht eine Frage, ja, kann der eine vielleicht Content exklusiv haben oder für einen Zeitraum exklusiv haben, den der anderen, anderen. Solche Sachen ist auch keine neue Idee, aber ich glaube, das bringt in der Vermarktung sicherlich auch Vorteile.
Die Dollarzeichen kommen in manche Gesichter, glaube ich.
Ich glaube, ich halte mich da etwas global-kalaktischer. Erstens, er muss unser Produkt besser machen und dazu passen. Also Magenta TV muss ein guter Match sein, dass man wie bei Tinder auf die richtige Seite swipet. Ich weiß leider gerade nicht, auf welche, aber ja, das. Und es muss 1 sein, der sich immer wieder neu erfindet mit uns, weil das machen wir auch bei uns. Es darf nicht langweilig werden und insofern Partner, die neue Ideen ständig ranbringen, mit denen man sich reiben kann und sich neu erfinden kann, Das macht Spaß und das würde ich mir wünschen.
Danke. Ich gucke mal ins Publikum. Habt ihr Wünsche? Ist es jetzt eine gute Gelegenheit, das loszuwerden? Hände hoch. Nein? Alle bei Spotify dabei?
Wirklich nicht?
Okay, gut. Dann versuche ich mal zusammenzufassen. Also, Bundles sind super. Kreative Bundles sind noch superer, insbesondere wenn man dann etwas exklusiv bekommt, aber es ist Arbeit. Wir wollen alle mehr Daten haben. Das ist auch nichts Neues und die KI wird uns dabei helfen, die zu bekommen. Wir müssen nur die Zuschauer noch ein bisschen davon überzeugen, dass das für sie einen hohen Mehrwert hat, wenn man bessere Empfehlungen geben kann. Und wir wollen alle weniger Zeit beim Aussuchen von Inhalten auf Aggregationsplattformen oder Einzelnen verbringen.
Perfekt zusammengepasst.
Gut, dann vielen Dank fürs Zuhören. Vielen Dank an Euch fürs Diskutieren und noch einen schönen Tag.
Das war ein Mitschnitt 1 Podiumsdiskussion der Media Hall 2025, präsentiert von Zattoo. Die nächste Media Hall wird von 25. Bis 26. März 2026 in Frankfurt während den Fiber Days stattfinden. Bis dahin schaut nach unseren Workshops, Seminaren oder der Zertifikatsausbildung zum TV-Manager. Das alles und viele zusätzliche Informationen über die Podcast-Folgen der TV-Heldinnen und TV-Helden findest du unter tv-helden.com. Bis dahin und auf Wiederhören, dein Christian Heinkele.
SWR 2021
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🔖 Titles
Superbundling im TV: Chancen, Herausforderungen und kreative Bündel aus Streaming, Gaming und mehr
Bundling-Trends 2025: Wie Telcos mit innovativen Paketen Kunden begeistern und binden
Alles in einem: Die Zukunft von TV-Bundles mit Internet, Gaming, Energie und mehr
Superaggregatoren im Check: Erfolgsgeheimnisse und Fallstricke beim Vermarkten neuer TV-Pakete
Von Magenta bis Netflix: Was starke Partner-Bundles wirklich ausmacht
TV-Bundles, KI und Datenschutz: Wie smarte Pakete das Zuschauererlebnis verbessern
Flexibilität oder Sorglos-Paket: Was Kunden bei Bundles wirklich wollen
Der Weg zum perfekten TV-Bundle: Insights von Telekom, Liberty Global und Netflix
Zwischen Kundenbindung und Individualität: Neue Ideen für TV-Bundle-Angebote
Wie KI und Partnerschaften das TV-Bundling der Zukunft prägen
📚 Timestamped overview
00:00 Branchen-Podcast TV-Helden berichtet über Media Hall in Frankfurt, das Innovationstreffen der TV-Branche mit 56 Speakern. Inhalte werden auf TV-Helden veröffentlicht.
04:06 Diskussion über verschiedene Arten von Produktbündeln: Content Bundlings, Mischformen, Soft Bundles und tief integrierte neue Produkte, jeweils mit Preisvorteilen für Kunden. Ziel ist Ideengenerierung ohne Verlust bestehender Funktionalitäten.
09:43 Flexibilität und Preisvorteil bestimmen Kundenpräferenzen bei Tarifen, wobei Preisnachlässe oft längere Vertragslaufzeiten fördern.
12:54 Zwei Szenarien: Kunde weiß, was er will und sucht gezielt, oder er sucht Inspiration. Plattform benötigt umfassende Metadaten.
15:53 Datenschutzrestriktionen erschweren die Datensammlung im Vergleich zu globalen Plattformen. Verbesserungen in der Zukunft benötigen freiwilligen Datenaustausch und branchenspezifische Strategien.
17:14 Datenschutz und Kundencontent sind wichtig; Sprache und Personalisierung verbessern die Content-Suche.
20:28 Datenaggregation erklärt Relevanz und Mehrwert von individuellen Daten durch deduktive Analyse für zielgerichtete Erfahrungen.
26:52 Partnerintegration in der TV-Plattform hat sich durch dynamische Abo-Modelle und sich ständig verändernde Produkte komplexer gestaltet. Ständige Abstimmungen sind nötig.
27:41 Fokus auf Zielkonflikte, Kompromisse und Integration neuer Produkte, um beste Ergebnisse zu erzielen; Kunden- und Vertriebserfolg entscheidend.
32:23 Telcos bieten zielgruppenspezifische Produkt-Bundles an, z.B. Smart Home und Versicherungen. Wichtig ist schlüssige Integration ohne komplette Überlappung. Beispiel: Megabundles in den USA.
37:12 Perfekter Partner: Personalisierung, Content-Auffindbarkeit, API-Austausch, exklusive Inhalte für Wettbewerbsvorteil.
38:18 Partnerschaften sollten innovativ und dynamisch sein, passend zu Magenta TV, um kontinuierliche Weiterentwicklung sicherzustellen.
📚 Timestamped overview
00:00 "TV-Helden: Highlights der Media Hall"
04:06 Varianten der Produkt-Bündelung
09:43 Flexibles Angebot und Preisvorteile
12:54 Kundensuche: Zielgerichtet oder Inspiration?
15:53 Herausforderungen bei Datenzugang und Algorithmen
17:14 Datenschutz und personalisierte Sprachsuche
20:28 Datenrelevanz und Konsent maximieren
26:52 Veränderte TV-Partnerschaften verstehen
27:41 Erfolgreiche Partnerschaften trotz Herausforderungen
32:23 Zielgruppenspezifische Telco-Bundle-Strategien
37:12 Perfekte Partner für Personalisierung
38:18 "Ständige Innovation und Anpassung"
❓ Questions
Natürlich, hier sind 10 Diskussionsfragen zu dieser Folge von TV-Helden:
Welche Vorteile und Herausforderungen sehen die Teilnehmer beim Bundling unterschiedlicher Produkte wie TV, Internet, Gaming, Energie und Versicherungen?
Wie gelingt es Plattformen wie Magenta TV, die Balance zwischen Übersichtlichkeit und Auswahlvielfalt für ihre Kunden zu halten?
Welche Rolle spielen personalisierte Empfehlungen und KI-Anwendungen bei der Verbesserung des Nutzererlebnisses auf TV-Plattformen?
Wie können Anbieter Konsumenten davon überzeugen, ihre Daten für personalisierte Dienste freiwillig zur Verfügung zu stellen?
Was unterscheidet „Super Bundles“, also umfassende Paketangebote, von flexiblen „Pick & Pay“-Modellen aus Sicht der Kundschaft?
Wie kann eine Partnerschaft zwischen Telcos, Streaming-Diensten und anderen Anbietern so gestaltet werden, dass sie für beide Seiten echten Mehrwert generiert?
Welche Faktoren spielen eine Rolle, damit Kunden sich langfristig für ein Bundle entscheiden und nicht zum „Bundle-Hopper“ werden?
Inwiefern beeinflusst die Segmentierung der Zielgruppen (z.B. Alter, Nutzungsverhalten) die Gestaltung und Vermarktung von Bundles?
Wie gehen die Gäste mit regulatorischen und datenschutzrechtlichen Hürden um, wenn es um Personalisierung und Aggregation von Inhalten geht?
Was macht einen „perfekten“ Partner für Bundle-Angebote aus Sicht der Diskutierenden aus, und welche neuen, kreativen Ansätze sehen sie für die Zukunft?
Diese Fragen eignen sich, um die verschiedenen angesprochenen Facetten und Herausforderungen des Themas Bundling weitergehend zu diskutieren – viel Spaß dabei!
💬 Keywords
Bundling, Superbundling, TV-Plattformen, Streaming-Dienste, Telcos, Media Hall, Glasfasermesse, Customer Experience, Content Aggregation, Flex-Tarife, Magenta TV, Partnerintegration, Preisvorteile, Kündigungsfristen, Kundenbindung, Personalisierung, Metadaten, Künstliche Intelligenz (KI), Sprachsuche, Daten-Consent, Datenschutz, Empfehlungssysteme, Nutzerprofile, Churn Reduction, Storytelling, Partnerschaften, Vertrieb, Marktforschung, Zielgruppen, Entertainment-Plattform
👩💻 LinkedIn post
🚀 Rückblick auf die Media Hall 2025: Bundling, Superaggregation & Kundenbindung – Die Zukunft der TV-Branche
Spannende Diskussionen, frische Impulse und innovative Blickwinkel: In der aktuellen Folge des Podcasts „TV-Helden“ dreht sich alles um das Trendthema Bundling. Im Rahmen der Media Hall in Frankfurt beleuchten Expert:innen von Deutsche Telekom, Liberty Global, Netflix und Zattoo, welche Chancen und Herausforderungen im Superbundling stecken – von TV & Internet über Gaming bis hin zu Energie und Versicherungen.
🌟 Drei Key Takeaways für die Branche:
Bundles schaffen Loyalität & Mehrwert: Je mehr Services Kund:innen in einem Paket nutzen, desto höher die Zufriedenheit und Bindung – der Preisvorteil und die Rundum-sorglos-Pakete überzeugen viele Zielgruppen, während andere mehr Flexibilität bevorzugen.
Personalisierung & KI sind zentral: Effektive Content-Auffindbarkeit und Empfehlungssysteme erhöhen das Nutzererlebnis deutlich. KI-gestützte Modelle, universelle Suche und smarte Algorithmen helfen, die „Qual der Wahl“ zu verringern und sorgen für Wohlfühlmomente beim Content-Konsum.
Partnerschaften erfordern echten Dialog: Erfolgreiches Bundling lebt von partnerschaftlicher Zusammenarbeit auf Augenhöhe, stetigem Austausch und gemeinsamer Weiterentwicklung. Das Ziel: Ein überzeugendes Produkt, das nachhaltig Kund:innen begeistert – statt „Flickenteppich“.
Neugierig geworden? Die ganze Folge bietet inspirierende Einblicke und konkrete Beispiele für Best Practices in der Plattform- und Service-Aggregation.
🎧 Jetzt reinhören & up-to-date bleiben für die Zukunft des Fernsehens: tv-helden.com
#TVHelden #MediaHall2025 #Bundling #Superaggregation #CustomerExperience #InnovationTV #Zattoo #DeutscheTelekom #LibertyGlobal #Netflix
ℹ️ Introduction
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von TV-Helden – dem Podcast für alle, die Fernsehen nicht nur konsumieren, sondern zu ihrem Beruf gemacht haben. In dieser Episode tauchen wir ein in das Thema „Bundling“ – ein Trend, der Telcos, TV-Plattformen, Streaming-Dienste und TV-Sender enger denn je zusammenbringt. Was bedeutet es eigentlich, wenn verschiedenste Produkte und Services wie TV, Internet, Gaming, Energie oder sogar Versicherungspakete gemeinsam angeboten werden?
Christian Heinkele begrüßt eine hochkarätige Runde: Dorothea Jakob von der Deutschen Telekom, Tina Rodriguez von Liberty Global und Ludovic Simons von Netflix. Gemeinsam diskutieren sie mit Moderatorin Constanze Gilles von Zattoo, was Kundinnen und Kunden wirklich wollen, wo die Chancen und Risiken im Superbundling liegen und wie KI heute schon dabei hilft, das perfekte Unterhaltungserlebnis zu schaffen. Hört rein, wenn es um kreative Bundle-Ideen, spannende Partnerschaften und die Datenfrage der Zukunft geht – und lasst euch inspirieren von Best Practices und visionären Ausblicken der Branche. Viel Spaß!
❇️ Key topics and bullets
Natürlich, hier ist eine umfassende Themenabfolge der besprochenen Inhalte aus dem bereitgestellten Transkript der Podcast-Episode:
1. Einführung in die Episode und zur Media Hall
Vorstellung des TV-Helden Podcasts und der Gäste
Kurzüberblick zur Media Hall als Innovationstreff und Teil der Fiber Days in Frankfurt
Dank an Sponsoren und Vorstellung des Themenfokus: Bundling in der TV-Branche
2. Verständnis und Definition von Bundling
Was bedeutet Bundling im TV- und Telekommunikationsumfeld?
Traditionelle Bundles: z. B. 3Play (TV, Internet, Telefonie)
Super Bundling: Erweiterung auf weitere Produktkategorien wie Gaming, Energie, Versicherung, Tiernahrung
Ziel des Bundlings: Kundenbindung und Verringerung der Kündigungsrate
3. Formen von Bundles und deren Marktvarianten
Unterschiedliche Arten von Bundles:
Content-Bundles mit tiefer Integration von Inhalten
Mischformen und Soft-Bundles (Warenkorb-Systeme, Preisvorteile durch Kombination)
Neue Produktformen durch tiefe Integration verschiedener Services
Marktübliche Varianten im deutschen und internationalen Kontext
4. Praxisbeispiele und ungewöhnliche Bundles
Beispiele aus internationalen Kooperationen (z.B. Energie, Employee Benefits, Publishing)
Kreative und kuriose Anfragen (z.B. Sportketten)
Diskussion über Machbarkeit und Relevanz der vorgeschlagenen Bundles
5. Kundenorientierung bei Bundling-Strategien
Zielgruppe und Individualisierung: Unterschiedliche Kundengruppen wollen Flexibilität oder klare Pakete
Portfolio-Strategie der Deutschen Telekom: Flex-Tarife vs. klar strukturierte Angebote (Smart, Smart Stream, Mega Stream)
Messung der Kundenzufriedenheit (u.a. Net Promoter Score)
6. Flexibilität vs. Preisvorteil bei Bundles
Unterschiede zwischen flexiblen und langfristig gebundenen Bundles
Wechselverhalten der Kunden zwischen Flexibilität und Preisbindung
Bedeutung von Preisvorteilen als Treiber für längere Vertragslaufzeiten
7. Nutzererlebnis: Content-Auffindbarkeit und Personalisierung
Problematik bei der Content-Suche (lange Suchzeiten, App-Hopping)
Rolle von KI und Algorithmen bei Metadaten, Suche und Empfehlungen
Bedeutung von Voice Search, Nutzerprofilen und Large Language Models
Herausforderungen und Chancen bei der Personalisierung, insbesondere durch Regularien und Datenschutz
8. Daten, Consent und Datenschutz
Schwierigkeit, Nutzerdaten für bessere Personalisierung zu erhalten (z.B. im Vergleich zu Social Media)
Methoden zur Einholung von Consent und zur Vermittlung von Vorteilen an die Kunden
Nutzung von Profilen und Transparenz in der Datennutzung für Vertrauensbildung
9. Partnerschaften und Kooperationsmodelle
Wünsche und Zielsetzungen von Partnern (z.B. Incrementality, Markenstärkung, Engagement)
Beispiele für partnerübergreifendes Storytelling und Markenaktivierung
Veränderungen in der Partnerschaftsarbeit: flexible Integration, sich verändernde Produkte, enge organisatorische Zusammenarbeit
10. Demografie- und Nutzungsunterschiede zwischen Einzel- und Bundle-Kunden
Unterschiede in Alter und Content-Präferenzen
Spezifische Viewing-Beispiele und Einfluss auf Kampagnenplanung
11. Entwicklungsperspektive und Grenzen von Bundling
Diskussion, ob Bundles auf Entertainment/Technik beschränkt bleiben oder andere Branchen integrieren
Beispiele: Smart Home, Geräteschutz, E-Mobility, Gaming-Bundles
Notwendigkeit, das Produktnutzen und Kundenmehrwert in den Mittelpunkt zu stellen
12. Gefahren und Chancen für Brands beim Super-Bundling
Risiko der Verwässerung starker Marken durch Über-Bundling
Bedeutung von klarer Partnerwahl, Zielabgleich und kontinuierlicher Weiterentwicklung
13. Zukünftige Bundle-Ideen und Wunsch-Use-Cases
Diskussion über ideale Partner (z.B. potenziell Spotify)
Wichtige Faktoren: Personalisierungsgrad, Content-Auffindbarkeit, Exklusivität
14. Abschluss & Zusammenfassung
Zusammenfassende Learnings: Kreativität und Exklusivität bei Bundles, Daten als Voraussetzung für personalisierte Erlebnisse, Kundenzufriedenheit als Schlüssel, Bedeutung von KI
Ausblick auf kommende Events (nächste Media Hall, Workshops etc.)
Jeder dieser Punkte wurde im Gespräch ausführlich diskutiert und mit Beispielen untermauert. Wenn du zu einem speziellen Abschnitt oder Thema Details brauchst, sag bitte Bescheid!
curiosity, value fast, hungry for more
✅ Super-Bundle-Chaos oder Kundenbindung der Zukunft?
✅ In der neuen Folge von TV-Helden diskutiert Host Christian Heinkele mit Tina Rodriguez (Liberty Global), Dorothea Jakob (Deutsche Telekom) & Ludovic Simons (Netflix) die heißesten Bundling-Ideen der Branche – von TV & Internet bis Gaming & Smart Home!
✅ Exklusiver Einblick von der Media Hall 2025: Wie machen Superbundles Nutzer glücklich, welche Partnerschaften funktionieren wirklich und was kann KI im TV-Entertainment schon heute leisten?
✅ Hör rein und erfahre, warum kreative Bündel dafür sorgen, dass deine Kunden nicht mehr kündigen wollen! #TVHelden #MediaHall2025 #BundlingRevolution
🗞️ Newsletter
Betreff: TV-Helden: Super-Bundles – Die Zukunft der TV- und Streaming-Branche! 🎬
Liebe TV-Held:innen,
in unserer aktuellen Episode von TV-Helden nehmen wir euch mit auf die Media Hall 2025 in Frankfurt – den Innovationstreff der TV-Branche! Falls ihr nicht vor Ort dabei sein konntet: Kein Problem! Wir haben für euch die spannendste Podiumsdiskussion zum Thema Super-Bundling aufgezeichnet.
Das erwartet euch in dieser Episode:
Was ist eigentlich Super-Bundling?
Von TV, Internet, Gaming, Energie bis hin zur Versicherung – die Branche steckt voller kreativer Pakete. Doch welche Bündel machen wirklich Sinn?Kundenerlebnis im Mittelpunkt:
Dorothea Jakob (Deutsche Telekom) und Tina Rodriguez (Liberty Global) teilen, wie sie bei wachsenden Angebote für Übersicht und Zufriedenheit sorgen – Stichwort: Flexibilität vs. Orientierung.Kundenbindung durch smarte Bundles:
Welche Rolle spielt Preis, welchen Einfluss hat Individualisierung und warum ist ein herausragendes Nutzererlebnis entscheidend dafür, dass Kund:innen auch wirklich bleiben?KI und Personalisierung als Gamechanger:
Wie helfen Künstliche Intelligenz und smarte Metadaten, dass ihr in Zukunft nicht mehr 10 Minuten nach dem passenden Film suchen müsst?Partnerschaften & Storytelling:
Ludovic Simons von Netflix berichtet, wie internationale Partnerschaften entstehen und wie beide Seiten voneinander profitieren können – Stichwort: Unterschiedliche Zielgruppen optimal ansprechen!Blick in die Zukunft:
Bleiben Bundles auf Entertainment und Technik beschränkt oder kommt bald auch die Tiernahrung ins Paket? Die Runde wagt einen Ausblick und diskutiert, was wirklich zur Kundenzufriedenheit beiträgt.
Zum Nachhören:
👉 Hier geht’s zur aktuellen Folge TV-Helden
Spoiler: Fast alle Panelist:innen wünschen sich Spotify als Bundle-Partner! 🙌
Save the Date:
Die nächste Media Hall findet vom 25.–26. März 2026 in Frankfurt im Rahmen der Fiber Days statt. Mehr Infos und unsere Workshops zum TV-Manager-Zertifikat findet ihr wie immer auf tv-helden.com.
Bleibt neugierig, empfehlt uns weiter und schreibt uns eure Meinung – was wäre euer ultimatives Super-Bundle?
Herzliche Grüße
Euer Christian Heinkele & das TV-Helden-Team
Sponsor dieser Folge: Zattoo – Die einfachste Streaming-Plattform für moderne TV-Angebote. Mehr unter the-tv-platform.zattoo.com
TV-Helden – Der Branchen-Podcast für die Welt von morgen.
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🚀 TV, Internet, Gaming UND Tiernahrung in EINEM Paket? Willkommen im Zeitalter des #SuperBundlings! Was steckt dahinter und wie verändert das Fernsehen, wie wir es kennen? Ein 🧵 zur spannenden Panel-Diskussion der #MediaHall2025 👇
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Zu Beginn klärt Host Christian Heinkele: Bundling ist das Kombinieren verschiedener Produkte in EINEM Paket – von TV, Internet und Telefonie bis hin zu Versicherung, Energie und ja, sogar Tiernahrung! Warum? Je mehr der Kunde nutzt, desto loyaler wird er. 💡
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Mit dabei waren die Top-Player aus der Branche: Dorothea Jakob (Deutsche Telekom), Tina Rodriguez (Liberty Global), Ludovic Simons (Netflix) und Moderatorin Constanze Gilles (Zattoo) – sie diskutieren die Chancen & Stolpersteine des Superbundlings.
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Was kann in ein Bundle? Überraschend viel! Neben üblichen Inhalten wie TV und Streaming packen manche Anbieter sogar Gaming, Mobilfunk, Energie UND Versicherungen zusammen. Alles mit einem Login, einer Rechnung, maximaler Bequemlichkeit. #Innovation
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„Wir haben sogar mit Sportketten gebundlet – aber irgendwann muss man kreativ werden, ohne die Übersicht zu verlieren“, erzählt Ludovic Simons von Netflix. Besonders spannend: Netflix hatte Bundles sogar mit Energieanbietern in Spanien!
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Wichtig dabei: Transparenz und Orientierung für die Kunden! Laut Dorothea Jakob bietet die Telekom smarte Tarife – von maximaler Flexibilität (monatlich kündbar, mix & match) bis zu „MegaStream“-Paketen mit all den großen Namen (Netflix, Disney+, RTL+ usw.).
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Welches Bundle passt zu wem?
Es gibt die Flex-Fans („Ich will heute Sport, morgen Dokus, übermorgen Drama“) und die Komfortliebhaber („Gib mir alles in einem Paket – aber bitte günstiger!“). Für beide Gruppen gibt es abgestimmte Angebote. #Kundenzufriedenheit
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Preisvorteile ziehen – klar! Aber entscheidend bleibt das Erlebnis. Wie sorgt man dafür, dass die Nutzer:innen auch wirklich Inhalte finden, die zu ihren Vorlieben passen? Hier schlägt die Stunde der KI!
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Laut einer Studie suchen 70% der Nutzer*innen bis zu 6 Minuten, um den passenden Inhalt zu finden. Für viele wird das „Was-gucke-ich“-Suchen zum Stressmoment. Ziel: Durch clevere Algorithmen und Metadaten das perfekte Seherlebnis schaffen.
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KI unterstützt dabei, Inhalte schneller auffindbar und Empfehlungen passgenauer zu machen. „Die Sprache wird zum Interface“, sagt Tina Rodriguez – in Zukunft reicht ein: „Zeig mir was Lustiges für die ganze Familie!“ und der richtige Content erscheint.
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Datenschutz bleibt dabei ein Knackpunkt. Die Branche erklärt immer wieder, warum personalisierte Daten das Erlebnis verbessern – und will das Vertrauen der User nicht verspielen. Denn: Nur mit freiwilligem Consent klappt’s mit der optimalen Empfehlung.
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Partnerschaften sind das A&O: „Das Geheimnis liegt darin, immer wieder neu zu denken – mit jedem Partner, für jede Zielgruppe“, bringt es Dorothea Jakob auf den Punkt. Gerade die Integration neuer Produkte und smarter Kombis hält das Angebot spannend.
12/15
Ein weiteres Learning: Nicht jedes Bundle ist für jede Zielgruppe relevant – die Kunst liegt darin, Marktforschung zu nutzen UND den Mut zu haben, auch mal Dinge anders zu machen (z.B. Gaming-Bundles für Glasfaser-Kunden!).
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Was wünschen sich die Panelist*innen persönlich als Bundle?
Der Tenor: Einzigartigkeit, Personalisierung und maximaler Mehrwert – und ja, ein „Spotify-Bundle“ würde wohl jede:r nehmen 😉
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Fazit:
Superbundling ist viel mehr als „einfach nur mehr Zeug“ – es geht um das perfekte Nutzererlebnis und starke Partnerschaften. Und klar: Die Zukunft ist flexibel, KI-unterstützt und maximal individuell. 💪
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Wärt ihr bereit, Gaming, Energie und Versicherung mit eurem TV in EINEM Bundle zu nehmen? Oder setzt ihr lieber auf maximale Flexibilität? Schreibt es in die Kommentare! 👇
#TVHelden #MediaHall2025 #Streaming #Telcos #Mehrwert #Innovation
🎬 Reel script
In dieser Episode der TV-Helden diskutieren wir, wie Bundling die Fernseh- und Entertainmentwelt revolutioniert – von klassischen 3Play-Angeboten bis hin zu kreativen Superbundles mit Gaming, Energie oder Versicherung. Unsere Experten von Telekom, Netflix und Liberty Global teilen spannende Insights: Was macht Bundles erfolgreich, worauf kommt es bei der Kundenbindung an und wie hilft KI dabei, Nutzererlebnisse zu personalisieren? Klar ist: Der Schlüssel liegt in wirklicher Partnerschaft, klugem Datenmanagement und einzigartigen Angeboten, die echten Mehrwert schaffen. Bleibt dran für mehr Innovation aus der Medienbranche!
🪡 Threads by Instagram
Superbundling heißt: Alles aus einer Hand! Von TV, Internet, Gaming bis hin zu Versicherung und sogar Tiernahrung – die Branche denkt größer und kreativer als je zuvor. Wo endet diese Vielfalt? Das bleibt spannend!
Magenta TV setzt auf Flexibilität UND Orientierung: Entweder baust du dir dein Paket selbst oder wählst ein Rundum-Sorglos-Angebot mit Disney+, Netflix & Co. Der Schlüssel bleibt Kundenzufriedenheit.
Nutzer:innen wünschen sich Personalisierung, aber auch Vertrauen. KI und Metadaten könnten das Sucherlebnis revolutionieren, solange Privatsphäre respektiert wird und wir echten Mehrwert bieten.
Partnerschaften in der TV-Branche sind echte Teamarbeit: Ziele, Kompromisse, gemeinsames Storytelling. Nur so entstehen spannende Inhalte, die sowohl Marken als auch Menschen bewegen.
Die perfekte Bundle-Partnerschaft? Sie muss einzigartig sein, das eigene Angebot verbessern und Lust auf mehr machen. Kreativität und Austausch sind der Treibstoff für Innovation in der Entertainment-Welt!
💡 Speaker bios
Constanze Gilles ist eine Expertin im Bereich digitaler Produktentwicklung und hat sich besonders mit dem Thema Bundles beschäftigt. In ihrer Arbeit betrachtet sie das Phänomen äußerst umfassend und legt Wert darauf, die verschiedensten Varianten von Bundles verständlich zu machen. Sie erklärt, wie Content Bundling funktioniert, indem Inhalte tief in Produkte integriert werden, sodass sie universell und suchbar sind. Auch Mischformen und Soft Bundles, bei denen Produkte kombiniert werden, um neue Preisvorteile oder innovative Angebote für die Kunden zu schaffen, sind für sie zentrale Themen. Dabei betont Constanze immer die Bedeutung, bestehende Funktionen nicht aus dem Blick zu verlieren und gleichzeitig Raum für neue, kreative Ideen zu lassen. Sie setzt sich dafür ein, bekannte Konzepte weiterzudenken und praktische Lösungen für den Markt zu entwickeln.
💡 Speaker bios
Christian Heinkele ist ein engagierter Innovator der deutschen TV-Branche. Als Gastgeber des Branchen-Podcasts „TV-Helden“ bringt er regelmäßig Experten und Akteure des Fernsehens zusammen. Seit vier Jahren veranstaltet er die Media Hall in Frankfurt – ein Herzensprojekt, das er parallel zur Digital- und Glasfasermesse Fiber Day ins Leben gerufen hat. Die Media Hall hat sich schnell zum zentralen Innovationstreffpunkt entwickelt und begeistert Teilnehmer, Zuschauer und Sponsoren gleichermaßen. Mit einem beeindruckenden Programm aus 56 Speakerinnen und Speakern schafft es Christian Heinkele immer wieder, aktuelle Themen und Diskussionen auf die Bühne und über TV-Helden auch für ein breites Publikum zugänglich zu machen. Ohne den Rückhalt seines Netzwerks wäre dieser Erfolg kaum möglich.
💡 Speaker bios
Ludovic Simons ist ein vielseitiger und kreativer Profi mit internationaler Erfahrung. Im Laufe seiner Karriere hat er an zahlreichen Projekten mitgewirkt, etwa im Retail-Bereich in Karagoura, Frankreich, gemeinsam mit seinem Kollegen René. Auch im Energiesektor setzte er innovative Lösungen um, wie zum Beispiel mit „Evi“ und N-DESA in Spanien. Im Bereich Mitarbeiter-Benefits arbeitete er in Japan mit Benefit One. Ludovic zeichnet sich zudem durch Offenheit gegenüber neuen Ideen und kreative Projekte aus, unter anderem im Publishing – so war er an verschiedenen Initiativen mit Publishern und der New York Times beteiligt. Sein Werdegang steht für Vielseitigkeit, Teamwork und internationalen Weitblick.
💡 Speaker bios
Tina Rodriguez – Kurzbiografie auf Deutsch (im erzählerischen Stil)
Tina Rodriguez ist eine Expertin im Telekommunikationsbereich, die umfassende Erfahrungen mit modernen Tarifmodellen sammeln konnte. In ihrer Karriere beschäftigte sie sich insbesondere mit der Frage, wie man Kunden durch flexible Angebote und Bündelungen zufriedener stellen kann. Sie beobachtete, dass sich viele Menschen Flexibilität bei Verträgen wünschen, gleichzeitig aber der Preisvorteil einen großen Einfluss auf ihre Entscheidungen hat. Tina analysierte internationale Marktforschungen und stellte fest, dass Kunden durchaus bereit sind, längere Laufzeiten zu akzeptieren, wenn sie dadurch Rabatte erhalten – auch wenn sie grundsätzlich flexible Lösungen bevorzugen. Mit ihrer kundenorientierten Denkweise und ihrem umfassenden Marktverständnis trägt Tina wesentlich dazu bei, kundenfreundliche Tarifmodelle zu entwickeln.
💡 Speaker bios
Dorothea Jakob ist bei Magenta TV maßgeblich daran beteiligt, die Plattform als führende Entertainment-Plattform in Deutschland zu etablieren. Ihr Ziel ist es, den Kunden die größtmögliche Auswahl an Unterhaltungsangeboten zu bieten und dabei gezielt auf deren Wünsche und Bedürfnisse einzugehen. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich intensiv mit den Anforderungen unterschiedlicher Kundengruppen. So hat sie maßgeblich dazu beigetragen, das Portfolio von Magenta TV zu erweitern – vor allem um flexible Tarifmodelle wie den Flex-Tarif, bei dem Kundinnen und Kunden monatlich ihre Angebote individuell zusammenstellen und anpassen können. Dadurch sorgt Dorothea Jakob dafür, dass Magenta TV eine moderne, kundenorientierte Plattform bleibt.
Episoden Text
In Folge 79 von TV-Helden dreht sich alles um das Thema „Superbundling“ – und zu Gast ist unter anderem Tina Rodriguez, Vice President Customer Experience von Liberty Global. Gemeinsam mit Dorothea Jakob (Deutsche Telekom), Ludovic Simons (Netflix) und Gastgeber Christian Heinkele diskutiert sie unter der Moderation von Constanze Gilles (Zattoo) live von der Media Hall in Frankfurt.
Die Episode beleuchtet, wie Bundling – also das Bündeln von TV, Internet, Streamingdiensten und sogar weiteren Services wie Energie oder Versicherungen – die Branche und das Nutzerverhalten verändert. Tina Rodriguez bringt ihre internationale Erfahrung ein und erklärt, wie Flexibilität und Preisvorteile Kunden beeinflussen und warum Kundenbindung nicht nur über den Preis, sondern auch über gelungene Nutzererlebnisse gelingt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Rolle von Künstlicher Intelligenz: Tina berichtet, wie KI und Sprachsuche Kund:innen dabei helfen, schneller Inhalte zu finden und wie wichtig Transparenz und Vertrauen im Umgang mit Nutzerdaten sind.
Gemeinsam mit den anderen Gästen wird diskutiert, welche Partnerschaften im Bundling sinnvoll sind, worauf es bei der Zusammenarbeit von Anbietern und Plattformen ankommt und wie sich die Landschaft der Superaggregatoren entwickeln könnte – von innovativen Content-Bundles bis hin zu Gaming und Smart Home-Angeboten.
Diese Folge bietet einen spannenden Einblick in die aktuellen Trends und Herausforderungen der TV- und Entertainmentbranche – mit Erfahrungswerten, ehrlichen Einblicken und einem klaren Blick auf die Wünsche der Kund:innen von morgen.
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