Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von TV Helden, der Branchenpodcast für alle, die sich professionell mit Fernsehen beschäftigen. Mein Name ist Christian Heyncke. Ihr hört einen mitschnitt der diesjährigen Media Hall, dem TV Klassentreffen im deutschsprachigen Raum. Es war wieder ein großartig Event, das ihr euch nicht mehr entgehen lassen solltet. Die sechste Media Hall wird vom 17. Bis 18. Februar 2027 in Frankfurt während den Fiber Days stattfinden. Bis dahin schaut euch die Fotos auf tv helden com an und jetzt viel Spaß mit der Podiumsdiskussion.
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Hang in there while we get back on track
TV-Helden
Wachstum, Partnerschaften und die Zukunft der TV-Plattformen: Insights vom media hall Summit (#87)
Speaker
Christian Heinkele
Speaker
Matthias Heinze
Speaker
Markus Härtenstein
Speaker
Dr. Jörg Richards
00:00 Zukunft der TV-Plattformen diskutieren 06:00 Zukünftige Inhalte und Partnerschaften 08:17 Diskussion über Medienpartnerschaften 12:08 Infrastruktur und TV-Integration bei Telekom 16:18 Zusammenarbeit mit Deutscher Glasfaser 19:11 Monetarisierung und Reichweite im TV 21:26 Zukunft und Wachstum von WipoTV 25:55 Diskussion über lineares Fernsehen 28:33 Diskussion über Medienmessmethoden 31:47 Zukunft der deutschen…
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“Trotzdem leben wir in einer Marktphase, wo sich alles gleichzeitig bewegt. Konsolidierung, neue Partnerschaften, Druck, alles richtig zu machen und zwar insbesondere Wachstum zu generieren, Wachstum nicht nur zu erzählen, sondern wirklich auch zu liefern.”
“Und ich glaube, wenn wir eins gelernt haben die letzten Jahre bei uns in der Branche ist, man ist sehr gut beraten, wenn man sich auf die Sachen fokussiert, die man selber kontrollieren kann.”
“Wir haben immer genügend Content und das Ganze wird dann natürlich noch angereichert mit den Warner Filmen, wo wir es gerade bei den Oscars, 11 Oscars abgeräumt haben, die wir ja in Pay, also direkt nach der Kinoausstrahlung, nach der Kinoauswertung auf HBO Max haben, auch relativ kurz danach.”
“Ja, wir haben momentan ein Sehr attraktives Angebot, 6,99 WipoTV inklusive HBO Max, dementsprechend alle zuschlagen.”
“Ja, also der große Vorteil ist natürlich, wenn man Infrastruktur und TV oder Entertainment Produkt hat, dass man den Use Case gleich mitliefert, wenn man die Infrastruktur verkauft.”
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So, pünktlich sind wir wieder da. Hier werden die ersten Selfies gemacht. Sehr schön. Ich hoffe, ihr seid gestärkt durch Waipu Café, ihr seid gestärkt durch das Mittagessen von Zattu und ihr freut euch schon auf das Networking Event von der Magenta. Trotzdem leben wir in einer Marktphase, wo sich alles gleichzeitig bewegt. Konsolidierung, neue Partnerschaften, Druck, alles richtig zu machen und zwar insbesondere Wachstum zu generieren, Wachstum nicht nur zu erzählen, sondern wirklich auch zu liefern. Und die Schlagzeilen in den letzten Wochen und Monaten, die sprechen natürlich für sich. Klar, uns als hier im deutschen Markt im DACH Raum bewegt.
Natürlich RTL und Sky, die jetzt angemeldet wurden. Ich glaube, Ende oder im April wissen wir dann mehr. Natürlich die internationalen Bewegungen. Jeder hat das Hickhack mitbekommen zwischen Netflix und Paramount für Warner Bros. Discovery. Und wir haben viele, viele Sachen gehört und gelesen. Und auch Markus Dimpfel hat uns ja heute viel Neues aus Amerika gezeigt, welche Veränderungen dort passieren und uns bald einholen. Insbesondere die GAFAs sind natürlich ein Thema, was ich heute noch mal aufgreifen möchte und diskutieren möchte Richtung Reichweite, Plattform, Macht und Werbegeschäft.
Und über all diese Veränderungen, die gleichzeitig passieren, schwebt natürlich auch noch das Thema KI, AI, was wir heute besprechen wollen. Also die zentrale Frage jetzt in einem anschließenden Panel im TV Gipfel ist natürlich, was bedeutet das jetzt alles für TV Plattformen, für Netzbetreiber und wie sieht Wachstumspfad aus? Wie können wir in Zukunft wachsen? Sind es exklusive Rechte? Sind es Bundling mit Telco Produkten, Fernsehprodukten oder ist es Distribution? Ist es neue Deals? Sind es neue Kooperationen, Kooperationen, die wir vielleicht noch gar nicht gedacht haben, ganz neue Werbekonzepte oder geht es einfach darum, viel schneller zu werden als alle anderen im Markt. Und deswegen freue ich mich sehr auf die jetzige Diskussion im Panel. Und zwar diejenigen, die nicht nur den Markt kommentieren, sondern den Markt aktiv gestalten. Herzlich willkommen Matthias Heinze, Senior Vice President Commercial Warner Brothers Discovery. Herzlich Willkommen Markus Hertenstein, Co CEO von Xering AG von Waipu und herzlich willkommen Dr. Jörg Richards, Leitervermarktung und Steuerung TV von der Deutschen Telekom. Herzlich willkommen.
Schön, dass ihr da seid. Ihr seid ja auch schon Stammgäste auf der Mediahall. Ich freue mich immer wieder und bin gespannt auf die Antworten, auf die Fragen, die ich mitgebracht habe und die Dynamik, die hoffentlich dann ein bisschen hier herrscht. Matthias, ich möchte mit dir anfangen. Es war ja schon, ich habe ja schon gesagt, ein ganz schönes Hick in den letzten Wochen und Monaten. Ich kann mir vorstellen, es war sehr anstrengend für dich und dein Team. Wie geht es jetzt weiter? Wo geht es hin? Wie sehr hat dieses Thema Netflix versus Paramount euch bei eurem Start von HBO Max im Januar, wie weit hat es euch beschäftigt? Wie weit hat das ganze Hickhack euren schönen Launch überschattet?
Ich meine, du sagst schon, schöner Launch. Und ich glaube, wenn wir eins gelernt haben die letzten Jahre bei uns in der Branche ist, man ist sehr gut beraten, wenn man sich auf die Sachen fokussiert, die man selber kontrollieren kann. Und das war es eben. Wir hatten mit HBO Max, dem Launch HBO Max im deutschsprachigen Raum einfach so ein cooles Projekt. Wir hatten gar keine Zeit, uns um andere Dinge zu kümmern. Deswegen der Fokus war ganz klar auf HBO Max und auf den erfolgreichen Launch.
Also ich höre schon raus, es war ein erfolgreicher Launch. Jetzt seid ihr trotzdem in einen sehr saturierten Markt eingestiegen. Die Budgets der Konsumentinnen und Konsumenten sind begrenzt. Es gibt wahnsinnig viele Streaming Möglichkeiten, schon Angebote für die Konsumenten. GB Perette hat mal gesagt, HBO Max wird nur dann in Ländern gelauncht, wenn es mittelfristig zu den Top 3 Streaming Services gehört. Jetzt ist HBO nicht so eine bekannte Marke wie in den USA, also in Deutschland nicht so bekannt. Wie hast du dieses Ziel Top 3 in Deutschland? Wie hast du das umgesetzt in deiner Go to Market Strategie?
Also ich glaube, das Thema, auf was wir uns fokussiert haben und fokussieren werden, sind zwei wichtige Themen. Das eine ist mal das Thema Content und das andere das Thema Partnerschaften. Und im Bereich Inhalte hatten wir natürlich schon einen riesen Aufschlag, dass wir zum Launch die Premiere von Knight of the Seven Kingdoms, eine Serie aus dem Game of Thrones Universum, starten konnten. Dann hatten wir mit the Pit die erfolgreichste Drama Serie, auch bei den Emmys haben wir nachgelegt. Dann hatten wir Milano Cortina, die Olympischen Spiele, als nächstes kommt jetzt Euphoria, House of the Dragon und so weiter. Also wir haben immer genügend Content und das Ganze wird dann natürlich noch angereichert mit den Warner Filmen, wo wir es gerade bei den Oscars, 11 Oscars abgeräumt haben, die wir ja in Pay, also direkt nach der Kinoausstrahlung, nach der Kinoauswertung auf HBO Max haben, auch relativ kurz danach. Und das Ganze wird natürlich noch angereicht durch lokalen Content. Also im Herbst freuen wir uns alle auf 4 Block Zero.
Wir haben gestern auf der Serie Smarna angekündigt, dass wir mit den Machern von Dark eine neue Crime Serie machen, wo quasi die Morde nach den Struwwelpetern Bestrafungen umgesetzt werden. Also kann man sich vorstellen, das ist dann so eine Mischung aus 7 Meets True Detective. In der brandenburgischen Provinz. Da ist wahnsinnig viel in der Pipeline. Und das ist sicherlich der erste große Fokus. Der zweite große Fokus, wie ich schon gesagt, Partnerschaften. Wir sind zum Launch mit RTL im Bundle gestartet. Das war sicherlich sehr erfolgreich, weil wir eben einfach sehr komplementäres Angebot haben.
Dann war da die Anführungspromotion beendet. Dann haben wir die Cashback Aktion mit paypal gestartet. Wenn die jetzt langsam sich dem Ende zuneigt, wird Markus gleich noch was sagen, haben wir mit Waipu eine Promotion. Also das ist auch die Idee, dass man neben diesen ganzen Content Tempos, die immer wieder kommen, diese Content Beats eben auch in dem Partnerschaftsbereich immer weiter nachlegt. Und so sind wir sehr zuversichtlich, dass wir dahin kommen, wo wir hinwollen.
Also Content ist nach wie vor King, aber neben Drachen und Struwwelpetern geht es auch darum, Partnerschaften zu schließen. Ich glaube RTL und HBO Max, das hat viele überrascht oder mich hat es jedenfalls überrascht, habe das so wirklich als erstes wahrgenommen von so einer Partnerschaft. Und das Zweite, was ich ganz interessant fand, auch neue Partnerschaften einzugehen, wie paypal als Vertrieb, bestehende Partnerschaften, da spreche ich jetzt dich an, Markus, Ihr habt eine Osterkampagne jetzt zusammen mit HBO Max rausgebracht mit einem sehr hohen Rabatt, 60 Prozent schenkt ihr es quasi schon quasi den Konsumentinnen und Konsumenten her. Das ist ja schon sehr hoher Rabatt, wenn du jetzt drauf schaust. Sie kooperieren ja nicht nur mit euch, sondern sie kooperieren auch mit RTL. Netflix übernimmt Inhalte von TF, dann gibt es Disney, die mit den öffentlich-rechtlichen Zusammenarbeiten und so weiter und so fort. Wie schaust du als Plattform auf solche Bewegungen, auf diese neuen Partnerschaften? Wie gehst du damit um? Ist Aggregation wirklich noch Differenzierung oder ist es eigentlich schon Commodity?
Ja, das waren jetzt mehrere Fragen in einem, aber fangen wir mal vorne an. Ja, wir haben momentan ein Sehr attraktives Angebot, 6,99 WipoTV inklusive HBO Max, dementsprechend alle zuschlagen. Warum machen wir das? HBO Max hat extrem tolle Inhalte, haben wir auch gerade gehört von Matthias und es ist einfach der richtige Zeitpunkt, dass die Deutschen das auch ausprobieren, testen können. Und daher die Einladung macht es am besten über uns. Zur zweiten Frage Richtung Aggregation Partnerschaften. Wie entwickelt sich das weiter? Ja, es ist sehr spannend und dynamisch momentan. Was aber für uns auf der einen Seite so ein bisschen Bestätigung ist, dass die Aggregation per se der richtige Weg ist. Und ich glaube, da muss man aber unterscheiden, dass die Ziele der Aggregation, was die einzelnen Partner erreichen wollen, sehr unterschiedlich sind.
Und da sehe ich uns einfach als Kurator, als Aggregator, der keine Inhalte hat. Und, und das ist halt schon ein anderer Ansatz, wenn ich dem Kunden quasi was vorschlage, wo ich einfach sage, mir ist eigentlich schlussendlich egal, welchen Inhalt er guckt, wie wenn ein Streamer, sage ich mal, Inhalte integriert und unterm Strich vielleicht eher dann seine Inhalte, sein Portfolio stützen will und Viewing Hours, sage ich mal, rüberschieben möchte. Also da, glaube ich, gibt es einfach unterschiedliche Ansätze der Aggregation, aber unterm Strich, glaube ich, zeigt einfach, Aggregation wird sich weiter durchsetzen, weil einfach der Content Dschungel da draußen aus der User Perspektive eben nicht mehr wirklich einfach ist und händelbar ist.
Da würde ich gerne jetzt noch mal drauf eingehen, Aggregation und Partnerschaften, das Thema vertiefen mit dir, Jörg. Ihr seid, ihr habt natürlich gesagt, wir wollen der beste Aggregator im Markt sein. Ihr habt die Best Aggregator Strategie ausgerufen. Jetzt an dich eine. Ihr habt ja auch noch einen Vorteil. Ihr seid ja nicht nur TV, sondern ihr habt ja auch verschiedene Mobilfunk oder Breitbandangebote etc. Wie groß siehst du denn den Anteil der Konsumentinnen, Konsumenten, die Internet und Fernsehen zusammen buchen und auch alles aus einer Hand haben wollen? Wie groß ist der Markt und wie ist das langfristig euer wichtigstes Entscheidungs Merkmal gegen OTT Plattformen und gegen Streamer?
Ja, also der große Vorteil ist natürlich, wenn man Infrastruktur und TV oder Entertainment Produkt hat, dass man den Use Case gleich mitliefert, wenn man die Infrastruktur verkauft. Und es glaube ich auch kein Geheimnis, dass wir als Deutsche Telekom mit dem Infrastrukturgeschäft den Großteil unseres Business beschreiten. TV ist aber wie gesagt der Use Case, der dann nachher auch die Infrastruktur erlebbar macht. Und das einmal sozusagen zur grundsätzlichen Einordnung. Wenn man sich unsere Zahlen anschaut und die sind ja auch öffentlich. Wir kommen jetzt immer mehr dazu, dass wir auch mal einen Blick geben in die Non Access Welt, also die Anschlüsse, die wir OTT verkaufen, die TV Anschlüsse, dann stellt man fest, dass inzwischen das OTT Geschäft auch die Relevanz hat von der Menge her, von der Menge die der Kunden, die zu uns kommen, wie das Geschäft mit dem Access, obwohl wir als klares Ziel haben, immer den Triple Play zu verkaufen, also die Telefonie plus das Internet plus das TV. Und selbst bei den Kunden, die wir ohne Access gewinnen, ist nachher auch das Ziel in der Kundenbearbeitung den Kunden dann auch unseren Access später zu verkaufen. Also insofern ist das jetzt schon ein Wettbewerbsvorteil.
Ich glaube, der Wettbewerbsvorteil ist vielleicht eher, dass wir als dieser Anbieter im Mobilfunk und Festnetz letztendlich jeden dieser Haushalte dieser Republik mal als Kunden hatten. Heute ist das nicht mehr so der Fall, aber wir kennen natürlich viele, wir sind überall bekannt, wir haben eine starke Markenbekanntheit und insofern strahlt das sicherlich auch ab auf MagentaTV. Aber ich möchte noch einen anderen Punkt bringen, der schließt ein bisschen an diese Aggregator Frage. Der eigentliche Wettbewerbsvorteil, den wir haben als Deutsche Telekom in unserem Entertainment Business gegenüber anderen Plattformen, ist glaube ich, das, was wir mitbringen aus dem klassischen Infrastrukturgeschäft. Das ist halt, dass wir einfach mit BC umgehen können im Gegensatz zu manch anderen, der jetzt sukzessive in diesen BC Markt reingeht. Also alle Sender oder auch Content Häuser, die jetzt sukzessive BC Produkte an den Start bringen. Wir kennen das bei uns heißt das Dauerschuldverhältnis, das haben wir jahrelang verkauft. Wir wissen, wie wir damit umgehen müssen und insofern funktioniert der Vertrieb auch hervorragend gut bei uns und das wissen auch unsere Partner und deswegen kommen die Partner auch zu uns und lassen sich so tief integrieren, wie es der Fall ist.
Und deswegen ist nicht nur das Ziel, die beste Plattform zu sein, sondern ich glaube, wir sind es heute auch.
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Da würde wahrscheinlich Markus dir gleich widersprechen. Markus daran anknüpfend. Also ihr habt jetzt nicht direkt verkauft, jetzt nicht Breitbrandprodukte, wandelt nicht direkt, aber indirekt. Gratulation zur Verlängerung mit der Deutschen Glasfaser an dieser Stelle, die eure Produkte ja mit verkaufen. Wie wichtig ist die Kombi Telco TV und was zeichnet eure Zielgruppe aus als OTT Player?
Erstmal vielen Dank. Ja, wir haben in der Tat gestern announced, dass wir mit der Deutschen Glasfaser weiter intensiv die nächsten Jahre zusammenarbeiten werden. Ich würde sogar einen Schritt weiter gehen und sagen, aus der Perspektive des Glasfaservertriebs, da ist, sage ich mal, TV Entertainment die Killer Applikation. Wenn man dieses damalige Unwort noch verwenden darf. Jörg muss ich leider sagen, hat er recht an der Stelle. Der Use Case muss einfach klar sein und TV Entertainment ist einfach der Use Case, der, sage ich mal, in der Infrastrukturfrage Richtung Glasfaser, glaube ich, sinnvoll ist, weil es der Kunde zu Hause versteht. Dementsprechend gibt es einfach Zielgruppen, die auch den Anspruch haben, alles aus einer Hand und daher arbeiten wir gerne und intensiv mit unseren Access Partnern da an der Stelle zusammen, um entsprechend dieses Klientel dann auch, sage ich mal, glücklich zu stellen und alles aus einer Hand auch zu liefern. Wenn man jetzt vielleicht mal rüber guckt in den anderen Hallenbereich, da glaube ich, ist in der Tat dieses Thema TV Entertainment eigentlich wird noch deutlich zu wenig anerkannt, um eben entsprechend auch den Use Case, sage ich mal, im Fiverr Vertrieb dann auch auf Kundenebene zu bringen.
Zu deiner Frage nach der Zielgruppe, da muss ich sagen, dass da Demografien und so für uns eigentlich mittlerweile gar nicht mehr so entscheidend sind, sondern wir gehen eigentlich eher über Nutzungsverhalten, also sprich über welche Endgeräte wird geguckt und was guckt der einzelne Kunde oder die Kundin und dementsprechend wollen wir da eigentlich, sage ich mal, breit unterwegs sein. Klar ist aber, dass der Schwerpunkt für uns schon eher in einem 40 Segment liegt, weil es natürlich auch die Segmente sind, die per se intensiver Fernsehen, lineares Fernsehen noch gucken und für uns, sage ich mal, auch salesitig natürlich der einfache Schnack ist.
Jetzt hast du mir ein gutes Stichwort gegeben, 40 ja, alles, was noch älter ist, natürlich auch mehr den Linearen verhaftet. Matthias, bei dir schlagen wahrscheinlich zwei Herzen in deiner Brust. Einerseits das Lineare und das andere ist das Streaming und alles, was on demand ist. Beides verantwortest du auf jeden Fall. Was macht denn heute eine gute Partnerschaft aus? Ist es Reichweite? Ist es der Datenzugang, den ihr vielleicht bekommt oder den ihr braucht auf jeden Fall zur Monetarisierung? Ist es die Monetarisierung und wie sieht dein Ranking aus bei linear? Anders vielleicht das Ranking beim Streaming bei HBO.
Also ich glaube, beim Free TV ohne Reichweite ist auch keine Monetarisierung da. Also ich glaube, die zwei Felder kann man zusammenfassen. Das ist da natürlich das Allerwichtigste, dass wir natürlich breite Verbreitung haben. Wir haben Sender, die natürlich möglichst bald auch Zielgruppen erreichen. Bei HBO Max ist ein bisschen differenzierter, weil wir da natürlich auch andere Themen. Da geht es jetzt nicht rein um die Reichweite, sondern es geht schon auch darum, dass ein Brandfit da ist. Also wir suchen uns unsere Partner im Streaming schon sehr genau aus. Also wir würden auch jetzt gerade, was so Brand Partnerships und sowas anbelangt, dass es bei uns eine sehr große Diskussion auch mit den jeweiligen Marketing Teams, weil das muss einfach passen und man kann einfach dann da gibt es ja auch zum Teil Talent Restriktionen und so weiter.
Also wir können jetzt auch nicht auf eine Zendaya irgendwie ein Preisschild kleben und so weiter. Also das sind so diese Themen, die dann beim Streaming eher noch mal differenzierter sind. Aber sonst ist es natürlich klar, Daten ist beim Streaming gar nicht so ein großes Thema, weil die Nutzung in der Regel in unserer eigenen App stattfindet. Das heißt, da haben wir dann eigentlich alle Daten, die wir brauchen. Aber das würde ich sagen, der Hauptunterschied ist wirklich, dass eben im Free TV diese bloße Reichweite einfach eine sehr große Rolle spielt.
Markus Große Reichweite bietet ihr, bietet Wachstum, reportet ihr regelmäßig. Gleichzeitig seid ihr King of Content. Jedenfalls wenn ich den linearen Anschau und insbesondere New TV, Fast TV mit einrechne. Fernsehen ist ja Gewohnheit und viele, wir vermuten viele sind noch im Sat und Kabel verhaftet und die wollt ihr natürlich auch alle zu euren schönen Plattformen holen. Ist das der Grund, warum ihr linear immer noch als Kern eures Streaming Produktes oder eure Aggregation die Aggregationsplattform definiert, um diese Kabel und Satellitenkunden in der Gewohnheit abzuholen und dann eine schöne neue Welt zu präsentieren?
Ja gut, wir haben ja vorhin die Zahlen gesehen und es sind ja zum Glück für alle hier in der Reihe immer noch so, dass wir Zielgruppen haben, die einfach wirklich über 200 Minuten Fernsehen gucken am Tag. Klar, bei den Jüngeren wird es immer weniger. De facto ist schon ganz klar erstmal Unsere Vision mit WipoTV, wir lösen Kabel und Satellitenfernsehen in Deutschland ab. Das heißt, wir werden da einfach eine Transformation in den nächsten Jahren sehen, die einfach kommt. Und dementsprechend ist lineares Fernsehen für uns ganz klar die Nummer eins schlussendlich. Aber wenn man guckt, wie wir uns jetzt weiterentwickelt haben, wir haben mittlerweile über 300 Sender, wir haben über VOD Inhalte, die der Kunde wirklich in dem großen Paket kostenlos anschauen kann. Also wir haben wirklich eine Fülle an Inhalten. Es gibt, würde ich behaupten, in Deutschland keine TV Plattform, die mehr Content hat an der Stelle.
Und schlussendlich ist aber unser Wir wollen wirklich den Kunden im Fokus haben. Insofern das hart formuliert, ob der jetzt lineares Fernsehen guckt oder was anderes, ist uns unterm Strich eigentlich egal. Der hat eine Fernbedienung in der Hand, der Kunde oder die Kundin. Und schlussendlich muss es einfach sein von der Bedienung, die relevanten Inhalte für die jeweilige Zielgruppe, für die jeweilige Person, die müssen nach vorne gespült werden. Und wir wollen einfach ein tolles Produkterlebnis im Wohnzimmer platzieren und haben da eben den Vorteil, wie auch zur ersten Frage, dass wir als Kurator auftreten, ohne eigene inhaltliche Aktivitäten einfach zu haben.
Du hast ja Transformation angesprochen, die geht aber jetzt doch, also von der sprechen wir ja schon doch viele Jahre und aus meiner Perspektive geht sie langsamer, als ich eS vielleicht vor fünf Jahren, als das erste Mal auf der Mediahall war, vermutet hätte. Was für Impulse muss es denn noch geben jenseits von Vermarktung, Vermarktung, Vermarktung, dass die Transformation ins iPad oder schneller vorangeht.
Das ist richtig so. Gucken wir mal ein paar Businesspläne auch von uns an, hat man sich da sicherlich was anderes vorgestellt. Die Transformation findet aber statt und aus meiner Sicht ist da auch eine Beschleunigung da. Nichtsdestotrotz haben wir natürlich da auch noch eine gewisse Wettbewerbsverzerrung. Ich will jetzt nicht Nebenkostenprivileg und Schwarzseher an der Stelle platzieren, aber de facto ist da halt schon auch noch eine kleine Unschärfe, sage ich mal, im Markt. Aber schlussendlich ist es, glaube ich, eher wichtig für die Gattung, in Summe, für alle hier in dem Raum, dass wir das Fernsehen quasi in das digitale Streamingprodukt gemeinsam überführt bekommen. Weil wenn wir das nicht gemeinsam nicht hinbekommen, dann guckt am Schluss einfach niemand mehr Fernsehen. Und das kann nicht unser Ziel sein von allen hier.
Also ich glaube, das ist wirklich wichtig, dass wir da gemeinsam dran arbeiten, dass die Produkte eben auch so gut sind, auch rechtlich gesehen, dass da weniger Einschränkungen da sind, weil wir müssen aktiv die Kunden überführen ins Streaming, Weil für mich ist einfach klar und das hat gar nichts mit Wipo zu tun oder jetzt mit MagentaTV, die DVB Welt, Satellit und Kabel wird perspektivisch einfach sich auflösen und Da geht es um Produktqualität, um einen Anspruch vom Kunden, der von Netflix kommt, der OK, warum funktioniert mein Fernsehen anders? Und wenn da einfach das technische Produkt Gap zu groß ist, dann wird lineares Fernsehen keine Zukunft haben.
Also ein Aufruf an die Branche, da gemeinsam zu arbeiten. Und genau dafür ist ja die mediahall auch da. Jörg schießt du ins gleiche Horn oder bläst du ins gleiche Horn?
Natürlich, ja, wir sind ja beide Plattformen und gibt ja auch noch andere digitale Anbieter für Fernsehen und Streaming. Aber bleiben wir mal auf der Fernsehseite. In der Tat, also da anknüpfen an das, was Markus gerade sagt. Ich würde noch mal eine andere Fakultät quasi mit reinbringen, die wahrscheinlich hier gar nicht so vorhanden ist. Das haben wir im letzten Panel auch gehört, nämlich die Werbetreibenden. Letztendlich geht es ja darum, die Aufmerksamkeit, die wir generieren mit dem linearen Produkt, bleiben wir mal auf der Seite, dann nachher auch zu monetarisieren. Und alle beschweren sich immer über das war jetzt auf allen Panels irgendwo durchgängig über die Gafas, die sind so böse und die sammeln das ganze Geld ein. Warum? Weil offenbar einfach die, wie soll ich sagen, die Werbewirksamkeit, das was auch eben besprochen wurde, hier dort höher ist als im linearen Fernsehen.
Warum sollte sonst das lineare Fernsehen immer weiter verlieren? Auf der anderen Seite ist die Linear TV Branche eine Branche, wo 4 Milliarden Euro Umsatz hängen im Werbegeschäft oder 3,7 war, glaube ich, die Zahl, die der Markus Stimfel heute mitgebracht hatte. Und das wird quasi abgerechnet auf Basis eines Panels. Da sind fünf oder zehn Haushalte Menschen, die irgendwie sagen, was sie geschaut haben. Warum schaffen wir es eigentlich nicht, diese Digitalisierung, die wir da anprangern, aus der GAFA Welt in die TV Welt zu überführen? Und da spreche ich insbesondere natürlich die Freunde von RTL und ProSieben an, die auch hier im Publikum sitzen. Natürlich verstehe ich auch die Nöte der Fernsehbranche. Also der Broadcaster oder einer steht ja auch hier neben uns, da muss die Reichweite erhalten bleiben. Aber auf der anderen Seite muss man sich mal die Frage stellen, Schwarzsee auf der einen Seite oder Satellitenkunden, die ich nicht messen kann, auf der anderen Seite. Wie viel haben wir eigentlich schon verloren? Es wird immer noch auf der Grundgesamtheit von 40 Millionen Haushalten gerechnet.
Vielleicht sind es auch nur noch 35, vielleicht auch nur noch dreiig. Keiner weiß es, weil man kann es halt einfach nicht nachvollziehen. Auf diesen Infrastrukturen sind die Kunden. Auf einer Plattform wie unserer oder von mir aus auch Seto oder andere digitale Produkte, lässt sich das natürlich viel besser nachweisen erstmal, wer schaut da überhaupt noch oder wie viele? Und auch das Thema Werbewirksamkeit könnte man ganz anders anpacken. Und insofern möchte ich den Appell gerne verlängern, dass wir als Gesamtbranche daran arbeiten, die Kunden natürlich nicht irgendwas abzuschalten, einfach einen SAT abzuschalten, aber die Kunden natürlich schon zu migrieren, dadurch, dass die Produkte einfach besser sind bei uns. Die Angebote sind besser und wir brauchen dafür natürlich auch als Plattform die Unterstützung der anderen Marktteilnehmer. Das sind natürlich die Broadcaster, die Publisher, aber natürlich auch die Werbetreibenden, die dann auch entsprechend den Druck aufbauen müssen. Und OK, wenn ihr diesen Weg beschreitet, dann lassen wir auch wieder mehr Geld bei euch.
Und das ist, glaube ich, das Ziel der Branche insgesamt, auch wenn wir jetzt davon Wir sind ja keine Broadcaster, wir haben da nur indirekt etwas davon, aber ich glaube, das ist etwas, was man durchaus weiter verfolgen sollte und zwar schneller, als das in den letzten fünf Jahren der Fall. War.
Also ein klares Credo, ein klarer Appell für All IP für bessere Messbarkeit hier. Die Vertreterinnen und Vertreter von ProSieben und RTL sind froh, dass sie jetzt gerade nicht da sind auf dem Panel.
Wir können sie noch einladen. Hier ist noch ein bisschen Platz, Matthias.
Deswegen jetzt gleich mal die Frage an Wie geht es denn weiter dann mit dem Broadcast weiter mit Lizenzgebühren und Address TV oder auf die verzichten und All IP gehen?
Ich dachte schon, es ist hier alles zu friedfertig und zu sehr, dass wir eine Sprache sprechen. Jetzt kommen wir doch noch in die Kontroverse. Ich kann natürlich als Gesellschafter in der AGF absolut nicht dem beipflichten, was Jörg gerade gesagt hat. Wir haben wirklich bei uns auch im klassischen Fernsehen eben mit der AGF und dem Panel ein sehr gutes, fortschrittliches Panel, das auch stetig weiterentwickelt wird von der AGF, wo ja genau auch diese Messthemen immer weiter entsprechend dazu entwickelt werden und sich auch mit der Mediennutzung entsprechend weiterentwickeln. Das heißt, ich glaube, da sind viele andere Länder, die würden sich da wirklich gerne eine Scheibe abschneiden und sind da noch nicht so weit, gar nicht zu sprechen. Von anderen Mediengattungen, was wir da irgendwie im Print oder auch zum Teil im Hörfunk für Erhebungsmethoden haben, haben. Also ich glaube, das ist mal das eine und das andere ist, das eine schließt das andere ja nicht aus. Also wir können ja IP machen, wir machen ja, also wunderbares Beispiel auch wieder unsere Partnerschaft mit Waipu.
Wir machen da ganz viel im Digital Ad Insertion Bereich, wir machen viel im Addressable Bereich und so weiter. Das ist ein kleines Pflänzchen, das natürlich sehr, sehr schnell wächst und auch immer stetig weiter wächst. Und natürlich ist da die Zukunft. Natürlich werden wir schauen, dass wir ins lineare Signal auch immer mehr diese digitalen Werbemöglichkeiten implementieren. Aber momentan ist es definitiv nicht ein Entweder Oder, sondern wir müssen beides machen, weil einfach dafür die Reichweite und es hat auch aus meiner Sicht nichts mit der Werbewirkung zu tun. Also das sind reine ROI Themen, die vielleicht dann besser sind im digitalen Bereich zum Teil. Aber Werbewirkungsmessung ist nach wie vor so, dass das ganz klassische Linear TV noch sehr, sehr gut funktioniert und das werden wir natürlich einfach weitermachen.
Also die Cash Cow weiter melken und die zarten Pflänzchen hegen und pflegen. Jetzt ist die Branche schon recht wach. Jörg, dann gleich mal mit dir noch mal kurz weiter. Ich meine, 63 Prozent des globalen Werbeintegrats geht schon an Amazon, Google und Meta. Du hast die Gafas gerade angesprochen. Wer ist denn für dich mittel und langfristig die größte Gefahr für die deutsche TV Branche insgesamt? Ist es eine Google, YouTube, ist es eine Amazon oder ist es eine Sky und eine RTL?
Letztgenannte sind ja Teil der TV Branche, so würde ich sie mal definieren. Deswegen glaube ich nicht, dass das die toten Gräber sind. Ne, Spaß beiseite. Also ich würde jetzt gar keinen von denen so groß nach vorne schieben. Also alle sind sich dessen bewusst, wie die Wettbewerbssituation ist, Aber am Ende des Tages muss die Branche sich auch selber weiterentwickeln und selber quasi erfolgreich in die Zukunft führen. Ich nehme jetzt noch mal dieses Thema mit der Viewership auf dem Linearen, wie wir alle wissen, der Abfall ist relativ moderat, aber wenn man sich die einzelnen Zielgruppen anschaut, die einzelnen Altersklassen, dann ist das schon eklatant. Das heißt, das deutsche TV ist dabei, die junge Kundschaft zu verlieren. Das ist ja eigentlich die Message.
Und insofern würde ich sagen, die Branche kann sich nur selber helfen, indem natürlich das kreative Potenzial ausgeschöpft wird, dort wo produziert wird, egal ob jetzt Sender oder Plattform. Das heißt, die Inhalte müssen kreiert werden, die auch ein deutsches Produkt unterscheiden von globalen Produkten oder diesen Hyperscalern. Und natürlich müssen auch wir als Plattform diese Vielfalt den Kunden präsentieren und auch daran arbeiten, verschiedene Ausspielwege zu finden. Also nicht nur die klassische Du brauchst jetzt eine Setup Box, dann geht's, sondern die App überall verfügbar, so wie wir es halt eben machen, auch über moderne Kanäle, da wo halt die jungen Kunden eben sind. Dazu gehört auch mit Smart TV Herstellern ganz neue Kooperationen zu machen, wie wir das getan haben jetzt vor kurzem mit Hisense. Ich glaube, wenn man da zusammen daran arbeitet, die lineare Landschaft attraktiv zu halten oder attraktiv zu machen, eigentlich eher für die junge Kundschaft, weil offenbar ist es ja heute nicht, dann kann die deutsche TV Branche sich auch selber da helfen an der Stelle.
Markus Daran anknö ü Habt ihr im Griff? Was ist mit den Jungen? Wie kriegt ihr die in Zukunft? Was sind für dich die größten Fähigkeiten, die ihr in Zukunft mitbringen müssen, die über den Erfolg entscheiden?
Also sicherlich ein Spagat, den man hinbekommen muss. Also sprich, klar, ich muss natürlich die Technik im Griff haben, Also Technologie ist einfach der Enabler, ich brauche die richtigen Inhalte. Der alte Spruch Content is King ist an der Stelle sicherlich auch richtig und ich brauche Partnerschaften, Distribution. In den Disziplinen muss ich gut sein. Und als Headline, glaube ich, braucht es halt wirklich einen knallharten Fokus auf die Zielgruppe, auf den einzelnen Kunden. Das ist eigentlich das Entscheidende. Wenn ich den nicht habe, dann kann ich da glaube ich, auch nicht ein Produkt liefern, was unterm Strich Nutzen bringt. Und wenn ich Nutzen stifte, dann kann ich eben auch das Ganze runterskalieren in jüngere Zielgruppen, weil die haben ja auch nicht unbedingt Lust, in 20 unterschiedlichen Apps Ihre Inhalte zu suchen, sondern finden das auch toll, wenn sie in so einem Lean Back Modus auf dem Big Screen entsprechend entspannt am am Abend nach einem harten Tag sich berieseln lassen können.
Also daher habe ich die Hoffnung definitiv nicht aufgegeben, sondern man braucht eben entsprechend das richtige Produkt für die Zielgruppe.
Wunderbar, sie wollen im Endeffekt alle nur Entertainment haben. Wunder, das hast du schön zusammengefasst. Also wir haben heute diskutiert über Kooperation, über Partnerschaften, über Deals, die da draußen gemacht werden und wie wir damit umgehen, wohin die Aggregatoren sich zukünftig ausrichten, mit den klaren Appells an die großen Broadcaster, auch noch mal All IP sich anzuschauen, die Messbarkeit etc. Die letzte Frage geht jetzt, ist eine eher persönliche Frage, Matthias, an dich zum Schluss. Für mich bist du jemand, der wahrscheinlich der inoffizielle Weltmeister in Mergers und Zusammenschlüssen, die du alle immer sehr erfolgreich überlebt hast. Vor vielen von uns steht vielleicht so ein Merger, so eine Transaktion vor uns. Was sind deine drei persönlichen Tipps an jemanden in der Branche, der gerade in so einer Transformation steckt?
Also überleben ist ja schon mal sehr, sehr hartes Wort. Das Schöne ist, wir arbeiten in einer Branche, wo es sehr selten um Leben und Tod geht. Das ist schon mal das erste. Drei Tipps, also ohne Erfolgsgarantie würde ich mal sagen. Also was ich vorher schon gesagt hab, ganz am Anfang, es macht Sinn, sich auf die Sachen zu fokussieren, die man kontrollieren kann. Das Doomscrolling von Variety, Hollywood Reporter und Deadline hat einen noch selten irgendwie nach vorne gebracht. Zweiter Punkt ist, glaube ich auch nicht jeden Grabenkampf mitmachen. Also ein Chef von mir hat mal gesagt, pick your battles, dass man so ein bisschen schaut, was ist wirklich wichtig in diesen Konzerndiskussionen.
Und das Dritte würde ich sagen, es geht auch ein bisschen darum, die mentale Gesundheit nicht zu verlieren. Und ein anderer Chef von mir hat mal gesagt, common sense will prevail. Also am Ende setzt sich sehr oft der gesunde Menschenverstand durch und ich glaube, das hilft einem auch sehr oft mit Sachen, mit denen man vielleicht nicht so glücklich ist, mit Entscheidungen, die in die falsche Richtung gehen, umzugehen, weil man dann denkt, naja, irgendwann wird es dann schon wieder in die normale Richtung gehen. Und ich glaube, das sind so drei Sachen. Also ich weiß nicht, ob das jetzt unbedingt im Merger Prozess, aber nach denen lebe ich immer und das funktioniert bisher bei mir ganz OK.
Ich werde sie mir auf jeden Fall hinter die Ohren schreiben. Vielen, vielen herzlichen Dank euch, dass wir mit gesundem Menschenverstand heute hier standen und diskutiert haben. Sehr, sehr interessante Diskussion. Vielen, vielen Dank an Matthias, an Jörg und Markus. Das war ein Mitschnitt aus der diesjährigen Mediahall. Die sechste Mediahall findet vom 17. Bis 18. Februar 2027 in Frankfurt während den Fiber Days statt.
Wenn du Beratung oder professionelle Organisation und Moderation bei Strategiefindung, Teamworkshops, Kunden Workshops suchst oder eine spezialisierte Unternehmensberatung dich temporär unterstützen soll, melde dich gerne unter mailv helden com. Wir sind die Unternehmensberatung für das Fernsehen von morgen. Abonniere auch gern unseren Newsletter mit exklusiven Insights über unsere TV Branche und schaue gern dir unsere Schulung an. Alles unter vielen. Herzlichen Dank für dein Zuhören und auf bald Wiederhören. Dein Christian Heiko.
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Dr. Jörg Richards ist ein erfahrener Experte bei der Deutschen Telekom und verantwortet dort strategische Geschäftsfelder im Bereich Infrastruktur und Entertainment. In seiner Rolle erkennt er den großen Vorteil darin, dass die Infrastrukturangebote der Deutschen Telekom durch passende TV- und Entertainmentprodukte ergänzt werden, um den Kundennutzen zu steigern. Dr. Richards betont, dass das Infrastrukturgeschäft nach wie vor das Kerngeschäft der Deutschen Telekom ist, aber dass TV- und OTT-Dienste eine immer größere Rolle spielen. Sein Ziel ist es, sowohl traditionelle Triple-Play-Angebote (Telefonie, Internet und TV) als auch innovative Lösungen für Kunden ohne direkten Netzzugang erfolgreich am Markt zu positionieren. Dr. Richards stellt dabei stets den Kunden und dessen Nutzererlebnis in den Mittelpunkt und sieht einen klaren Wettbewerbsvorteil in der engen Verknüpfung von Infrastruktur und Entertainment.
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Christian Heyncke ist ein leidenschaftlicher Kenner der Fernsehbranche und Gastgeber des Podcasts „TV Helden“. Als Moderator bringt er regelmäßig Expertinnen und Experten zusammen und berichtet über wichtige Branchenevents wie die jährliche Media Hall – das TV-Klassentreffen im deutschsprachigen Raum. Mit seinem Podcast bietet er einen spannenden Einblick in aktuelle Themen und Entwicklungen rund ums Fernsehen. Die sechste Media Hall findet vom 17. bis 18. Februar 2027 in Frankfurt während der Fiber Days statt. Bis dahin lädt Christian dazu ein, auf tvhelden.com in Erinnerungen zu schwelgen und sich auf kommende Highlights zu freuen.
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Markus Hertenstein ist ein Experte für Medienangebote und Partnerschaften in der Streaming-Branche. Er setzt sich aktiv dafür ein, innovative Angebote wie das attraktive WipoTV-Paket inklusive HBO Max für 6,99 € einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Sein Ziel ist es, deutschen Zuschauern die hochwertigen Inhalte von HBO Max näherzubringen und sie zum Ausprobieren einzuladen. In einem dynamischen Marktumfeld sieht Markus in der Aggregation von Streaming-Diensten den richtigen Weg und beschäftigt sich intensiv mit neuen Partnerschaften. Dabei legt er Wert darauf, die unterschiedlichen Ziele der jeweiligen Partner zu berücksichtigen und sowohl Kunden als auch Partner von modernen Angeboten zu überzeugen.
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Matthias Heinze ist eine entscheidende Figur im Bereich Medien und Streaming. In seiner Karriere hat er sich besonders auf zwei Themen konzentriert: den Ausbau hochwertiger Inhalte und den Aufbau starker Partnerschaften. Unter seiner Führung konnte bereits zum Launch von HBO Max die Premiere von „Knight of the Seven Kingdoms“, einer Serie aus dem „Game of Thrones“-Universum, präsentiert werden. Auch mit Serien wie „The Pit“, die sogar für die Emmys nominiert war, und großen Sportereignissen wie den Olympischen Spielen in Milano Cortina bewies Heinze seinen Instinkt für begehrten Content. Mit Erfolgsserien wie „Euphoria“ und „House of the Dragon“ bleibt das Angebot vielfältig, ergänzt durch Warner-Filme, die zum Teil mehrfach Oscar-prämiert sind und direkt nach dem Kinostart auf der Plattform verfügbar sind. Hinzu kommt stets lokaler Content, etwa „4 Block Zero“, der im Herbst startet. Durch seine strategische Ausrichtung prägt Matthias Heinze das Streaming-Erlebnis maßgeblich.
🔖 Titles
Wachstum, Partnerschaften und die Zukunft der TV-Plattformen: Insights vom Media Hall Summit
TV-Helden diskutieren: Aggregation, Content-Strategien und die Herausforderungen der Fernsehzukunft
Streaming, Konsolidierung, KI – Wie TV-Plattformen und Netzbetreiber auf Wandel reagieren
Medienbranche im Umbruch: Panel über Kooperationen, Aggregation und digitale Transformation
TV-Wachstum und neue Partnerschaften: Das Media Hall Panel zur Zukunft des Fernsehens
Von HBO Max bis Waipu: Wie Plattformen Reichweite und Inhalte neu denken
All IP, Messbarkeit und Monetarisierung: Herausforderungen für die deutsche TV- und Streamingbranche
Exklusive Rechte, Bundles und Content – Erfolgsrezepte für TV-Plattformen von Branchenführern
Mit Aggregation und Partnerschaften zur TV-Zukunft: Diskussion mit Warner, Waipu und Telekom
TV-Helden im Panel: Wie gelingt Transformation von linearem Fernsehen zu Streaming und Aggregation
📚 Timestamped overview
00:00 Das Panel des TV Gipfels diskutiert über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf TV-Plattformen und Netzbetreiber, einschließlich Wachstumsstrategien wie exklusive Rechte, Produktbündelung, neue Partnerschaften und schnelle Marktanpassungen, mit Beiträgen von führenden Branchenexperten wie Matthias Heinze, Markus Hertenstein und Dr. Jörg Richards.
06:00 Das Unternehmen konzentriert sich auf die Themen Content und Partnerschaften, mit Highlights wie der Premiere von "Knight of the Seven Kingdoms" aus dem Game of Thrones Universum, erfolgreichen Serien wie "The Pit", Sportveranstaltungen wie den Olympischen Spielen, bevorstehenden Shows wie "Euphoria" und "House of the Dragon" sowie einer Auswahl von Warner-Filmen und regionalem Content wie "4 Block Zero".
08:17 Der Text diskutiert die zunehmende Bedeutung von Partnerschaften im Medienbereich, wobei Überraschungen wie die zwischen RTL und HBO Max sowie neue Vertriebsansätze und hohe Rabatte bei Kooperationen, wie die erwähnte Osterkampagne mit HBO Max, hervorgehoben werden, und stellt die Frage, ob Aggregation noch eine Differenzierung darstellt.
12:08 Die Deutsche Telekom nutzt den Verkauf von TV- und Entertainment-Produkten als strategischen Vorteil, um ihre Infrastruktur zu vermarkten, wobei der Fokus zunehmend auf dem wachsenden OTT-Geschäft liegt, das in seiner Relevanz mit dem traditionellen Access-Geschäft vergleichbar wird, während gleichzeitig versucht wird, Kunden letztendlich auch für ihren Triple-Play-Service zu gewinnen.
16:18 In dem Abschnitt wird besprochen, dass die Zusammenarbeit mit der Deutschen Glasfaser vertieft wird, wobei TV Entertainment als entscheidende Anwendung für den Glasfaservertrieb betrachtet wird, um den Kunden verständlich darzulegen, warum Glasfaser sinnvoll ist, und somit speziell Zielgruppen anzusprechen, die alles aus einer Hand wünschen.
19:11 Im Text wird erörtert, dass im Free TV eine breite Verbreitung zur Monetarisierung entscheidend ist, während bei HBO Max neben der Reichweite auch ein passender Markenfit wichtig ist, was sorgfältige Partnerwahl und Diskussionen mit den Marketing-Teams bezüglich Brand Partnerships erfordert.
21:26 In dem Abschnitt wird die Absicht diskutiert, mit WipoTV in Deutschland das Kabel- und Satellitenfernsehen durch eine umfangreiche Plattform mit über 300 Sendern und VOD-Inhalten abzulösen, wobei lineares Fernsehen weiterhin die Hauptrolle spielt.
25:55 In diesem Abschnitt wird diskutiert, wie das lineare Fernsehen Marktanteile verliert und die Notwendigkeit, die Digitalisierung aus der GAFA-Welt in die TV-Branche zu integrieren, um trotz des bestehenden Werbeumsatzes von 3,7 Milliarden Euro präzisere Messmethoden zu implementieren und die Reichweite zu halten, während traditionelle Messmethoden wie kleine Panels und nicht messbare Satellitenkunden hinterfragt werden.
28:33 In dieser Diskussion widerspricht ein Gesellschafter der AGF einer Aussage von Jörg und betont die fortschrittliche Entwicklung des AGF-Panels zur Mediennutzung, während er hervorhebt, dass andere Länder in dieser Hinsicht noch im Rückstand sind und die Entwicklung bei Print und Hörfunk nicht vergleichbar ist.
31:47 Die Diskussion betont die Notwendigkeit für die deutsche TV-Branche, ihr kreatives Potenzial auszuschöpfen, um sich von globalen Produkten zu differenzieren, die Präsentation diverser Inhalte auf verschiedenen Plattformen zu verbessern und durch Kooperationen mit Smart-TV-Herstellern wie Hisense die Attraktivität für ein jüngeres Publikum zu steigern.
36:03 In diesem Abschnitt wird betont, dass es wichtig ist, die mentale Gesundheit zu bewahren und darauf zu vertrauen, dass sich der gesunde Menschenverstand letztendlich durchsetzt, insbesondere wenn man mit problematischen Entscheidungen konfrontiert ist.
📚 Timestamped overview
00:00 Zukunft der TV-Plattformen diskutieren
06:00 Zukünftige Inhalte und Partnerschaften
08:17 Diskussion über Medienpartnerschaften
12:08 Infrastruktur und TV-Integration bei Telekom
16:18 Zusammenarbeit mit Deutscher Glasfaser
19:11 Monetarisierung und Reichweite im TV
21:26 Zukunft und Wachstum von WipoTV
25:55 Diskussion über lineares Fernsehen
28:33 Diskussion über Medienmessmethoden
31:47 Zukunft der deutschen TV-Branche
36:03 Erhaltung der mentalen Gesundheit
Episoden Text
Episodentext
In dieser spannenden Folge von TV-Helden begrüßt Christian die Branchenexperten Matthias Heinze (Senior Vice President Commercial Warner Bros. Discovery), Markus Hertenstein (Co-CEO der Exaring AG/WaipuTV) und Dr. Jörg Richards (Leiter Vermarktung & Steuerung TV, Deutsche Telekom) zur Podiumsdiskussion beim diesjährigen Media Hall Summit – dem „TV-Klassentreffen“ der Branche.
Im Zentrum steht die Frage, wie sich TV-Plattformen und Netzbetreiber in Zeiten von Konsolidierung, neuen Partnerschaften, wachsendem Konkurrenzdruck und der wachsenden Macht internationaler Player (GAFAs) zukunftsfähig aufstellen können. Die Diskussion startet mit Einblicken von Matthias Heinze zum erfolgreichen Launch von HBO Max im deutschen Markt 04:44. Er betont die Bedeutung von exklusiven Inhalten und starken Partnerschaften, etwa mit RTL und WaipuTV, und erklärt, wie lokale Produktionen und Innovationen im Streaming-Markt ausschlaggebend sind.
Markus Hertenstein schildert die Rolle von Aggregationsplattformen und warum WaipuTV auf Kuratierung statt eigene Inhalte setzt 09:35. Er gibt spannende Einblicke in aktuelle Kooperationsmodelle und erläutert, worin sich Aggregatoren von klassischen Streamern und Broadcastern unterscheiden.
Dr. Jörg Richards beschreibt die strategische „Best Aggregator“-Ausrichtung der Telekom und warum die Kombination aus Infrastruktur und TV-Produkt ein klarer Wettbewerbsvorteil ist 12:08. Gleichzeitig plädiert er für mehr Offenheit der Branche hinsichtlich Digitalisierung und Messbarkeit, um langfristig gegenüber GAFA & Co. konkurrenzfähig zu bleiben 25:55.
Die Panelgäste diskutieren zudem:
Den Wert strategischer Partnerschaften (u.a. RTL, PayPal, Deutsche Glasfaser)
Die Herausforderungen und Chancen der Migration von klassischem, linearem Fernsehen zu Streaming und All-IP 21:26
Die Rolle von Technologie, Content und Nutzerfokus als Erfolgsfaktoren der Zukunft 33:05
Die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen der Branche, um Reichweite zu halten und neue Werbekonzepte zu etablieren
Zum Abschluss teilt Matthias Heinze seine drei persönlichen Learnings aus zahlreichen Fusionsprozessen und gibt der Branche wertvolle Ratschläge für erfolgreiche Transformationen 35:21.
Ein Muss für alle, die den Wandel des TV-Markts verstehen und mitgestalten wollen!
💬 Keywords
TV Plattformen, Netzbetreiber, Wachstum, Partnerschaften, Aggregation, Streaming Services, HBO Max, RTL, Sky, Netflix, Paramount, Warner Bros. Discovery, Content, Go to Market Strategie, Promotion, Cashback Aktion, Pay TV, lokale Inhalte, Series Launch, Markenpartnerschaften, Datenzugang, Monetarisierung, OTT Geschäft, Triple Play, Infrastruktur, Glasfaserausbau, Vermarktung, Zielgruppen, lineares Fernsehen, All IP, Werbewirksamkeit
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🎙️ Frische Insights von der Media Hall! In der aktuellen TV-Helden-Folge durfte ich gemeinsam mit Matthias Heinze, Markus Hertenstein und Dr. Jörg Richards aktuelle Trends und Herausforderungen der TV-Branche diskutieren – von Partnerschaften über Content-Strategien bis zur digitalen Transformation.
Meine 3 Key Takeaways:
Aggregation ist wichtiger denn je: Plattformen wie Waipu und MagentaTV setzen auf Kuratierung und Partnerschaften, um den Content-Dschungel für die Nutzer zu lichten – und aggregieren zielgerichtet nach Nutzerbedürfnissen.
Transformation ins Digitale schreitet (zu) langsam voran: Trotz technologischer Fortschritte muss der gesamte Markt gemeinsam daran arbeiten, traditionelle Fernsehnutzende erfolgreich zu Streaming-Angeboten zu migrieren – Stichwort Produktqualität & Bedienkomfort.
Messbarkeit als Gamechanger für Werbeeinnahmen: Der Wechsel zu All-IP und bessere Daten ermöglichen eine viel zielgenauere Erfolgsmessung und Monetarisierung – doch klassische Messsysteme wie Panels hinken noch oft hinterher.
Die ganze Episode gibt’s überall, wo es Podcasts gibt!
#TVHelden #MediaHall #TVBranche #Streaming #Partnerschaften
❓ Questions
Christian spricht zu Beginn über die aktuellen Herausforderungen wie Konsolidierung und neue Partnerschaften im TV-Markt. Welche dieser Herausforderungen empfindet ihr aktuell als größtes Hindernis für nachhaltiges Wachstum?
Matthias Heinze erwähnt, dass der Fokus beim Launch von HBO Max klar auf den kontrollierbaren Faktoren lag. Wie wichtig ist diese Fokussierung in so volatilen Märkten und wie setzt ihr das selbst um?
HBO Max strebt laut Matthias Heinze an, unter die Top 3 der Streaming-Dienste zu kommen – auch mit lokalen Inhalten. Was braucht es eurer Meinung nach, damit internationale Anbieter in Deutschland so erfolgreich werden können?
Markus Hertenstein sieht Aggregation als Schlüssel zum Erfolg, betont aber verschiedene Aggregations-Ansätze. Wie differenziert sich eure Plattform oder euer Angebot in diesem Aggregationswettlauf?
Sowohl Dr. Jörg Richards als auch Markus Hertenstein argumentieren, dass TV und Telekommunikationsprodukte zunehmend als Kombi-Pakete wichtig sind. Wie relevant ist „Alles aus einer Hand“ tatsächlich für die Nutzer, und wo seht ihr Grenzen?
Das Panel diskutiert wiederholt die Bedeutung von Reichweite und Daten für das Geschäft. Wie verändert Streaming die Menge und Qualität der verfügbaren Nutzungsdaten im Vergleich zum klassischen Fernsehen?
Markus Hertenstein sieht „lineares Fernsehen“ weiterhin als Herzstück für Plattformen wie Waipu TV. Welche Rolle wird linearer Content eurer Meinung nach in fünf Jahren noch spielen?
Die Messbarkeit im TV, insbesondere durch die AGF, wurde von Dr. Jörg Richards kritisch angesprochen, Matthias Heinze verteidigt das Panel-System. Welche Messsysteme haltet ihr für die Zukunft der Branche für geeignet?
Das Panel ruft zur Zusammenarbeit auf („Gemeinsam Fernsehen ins digitale Zeitalter führen“). Was sind praktische Maßnahmen, um die Plattform- und Senderlandschaft in Deutschland innovationsfreudiger und gemeinschaftlicher zu gestalten?
Zum Abschluss gibt Matthias Heinze Tipps zum Umgang mit Veränderungsdruck (z.B. Fokussierung, „Pick your battles“, Vertrauen in den gesunden Menschenverstand). Welche persönlichen Strategien habt ihr, um mit Transformationen und Unsicherheiten in der Medienbranche umzugehen?
ℹ️ Introduction
Einleitung – TV-Helden Folge 87: Media Hall Summit
Willkommen zur neuen Folge von TV-Helden, dem Branchenpodcast für alle, die sich professionell mit Fernsehen beschäftigen. In dieser besonderen Ausgabe hören wir einen Mitschnitt von der diesjährigen Media Hall, dem TV-Klassentreffen für den deutschsprachigen Raum. Christian begrüßt hochkarätige Gäste: Matthias Heinze von Warner Bros. Discovery, Markus Hertenstein von Xering/WaipuTV und Dr. Jörg Richards von der Deutschen Telekom. Gemeinsam diskutieren sie über aktuelle Trends, neue Partnerschaften, Konsolidierungen und Herausforderungen der TV-Branche, die Rolle von Aggregation und Plattformen, den Einfluss von Künstlicher Intelligenz und die Zukunft des Fernsehens. Hört rein und erfahrt, welche Wege führende Player einschlagen, um Wachstum zu generieren und wie die Branche sich auf die digitale Transformation vorbereitet!
❇️ Key topics and bullets
Themenübersicht der Episode
1. Begrüßung und Einführung
Christian begrüßt die Hörer und stellt das Event Media Hall vor 00:00:00
Hinweise zu kommenden Events und zur Website tvhelden.com
Vorstellung der kommenden Podiumsdiskussion
2. Aktuelle Marktsituation und Herausforderungen
Konsolidierung und Partnerschaften im TV-Markt
Erwartungen an Wachstum und Leistungsdruck im deutschen und internationalen Umfeld
Wichtige Akteure: RTL, Sky, Netflix, Paramount, Warner Bros. Discovery und GAFAs 00:01:44
Künstliche Intelligenz (KI/AI) als zusätzlicher Trend
3. Zentrale Fragen der Podiumsdiskussion
Auswirkungen aktueller Marktveränderungen auf TV-Plattformen und Netzbetreiber
Bedeutung von exklusiven Rechten, Bundling, Distribution, neuen Kooperationen und Werbekonzepten für zukünftiges Wachstum 00:02:35
4. HBO Max Launch und Strategie
Christian fragt Matthias Heinze nach den Auswirkungen des Streits zwischen Netflix und Paramount auf den HBO Max-Launch 00:04:24
Matthias Heinze betont die Fokussierung auf eigene Kontrollbereiche und erfolgreiche Umsetzung des Launches 00:04:44
Herausforderungen auf dem gesättigten deutschen Markt und Strategie zur Top 3-Positionierung 00:05:14
Fokus auf Inhalte (Serien, Filme, lokale Produktionen) und Partnerschaften (z. B. mit RTL, Paypal, Waipu) als Wachstumstreiber 00:06:00
5. Partnerschaften & Aggregation
Diskussion erfolgreicher Partnerschaften zwischen HBO Max und Plattformen wie Waipu und RTL
Markus Hertenstein analysiert das WaipuTV & HBO Max Angebot und die Rolle von Aggregation im Markt 00:09:35
Unterschiedliche Aggregator-Modelle: neutraler Kurator versus inhaltliche Steuerung durch Streamer 00:10:33
6. Bündelung von Telco- und TV-Produkten
Dr. Jörg Richards erläutert die Vorteile von gebündelten Telekom- und TV-Dienstleistungen 00:12:08
OTT-Geschäft gewinnt an Bedeutung – Ziel: Triple Play aus Festnetz, Internet und TV 00:12:34
Wettbewerbsvorteile im Dauerschuldverhältnis und bei Distribution durch starke Markenbekanntheit 00:13:17
7. Bedeutung von TV/Entertainment im Glasfasermarkt
Markus Hertenstein über die Bedeutung exklusiver TV/Entertainment-Angebote für den Glasfaservertrieb (Beispiel: Kooperation mit Deutsche Glasfaser) 00:16:18
Zielgruppenfokus: Nutzungsmuster wichtiger als Demografie; Schwerpunkt bei 40+-Segment 00:17:41
8. Partnerschaftskriterien und Monetarisierung
Christian fragt nach Bewertungskriterien für Partnerschaften: Reichweite, Datenzugang, Monetarisierung 00:18:34
Matthias Heinze unterscheidet zwischen Free TV (starke Reichweite) und Streaming (Brand-Fit, differenziertere Auswahl) 00:19:11
Daten im Streaming durch eigene App-Nutzung keine große Herausforderung
9. Transformation vom klassischen zum digitalen Fernsehen
Christian diskutiert mit Markus Hertenstein die langsame Marktmigration von Kabel/Sat zu Streaming 00:23:05
Herausforderungen: Wettbewerbsverzerrung (Nebenkostenprivileg, Schwarzseher), Notwendigkeit gemeinsamer Branchenanstrengungen 00:23:32
Produktqualität und -innovation als Schlüsselfaktor 00:24:17
10. Messbarkeit, Werbemarkt und der „All IP“-Appell
Dr. Jörg Richards thematisiert die Bedeutung genauerer Messbarkeit für Werbetreibende im Vergleich zu GAFAs 00:25:06
Appell an Branche und Broadcaster, stärker auf digitale Messverfahren (All IP) und bessere Werbeprodukte zu setzen 00:26:28
11. Kontroverse um Messmethoden – Panel versus digitale Daten
Matthias Heinze verteidigt die AGF-Messmethodik und betont paralleles Vorantreiben von Panel- und digitalen Werbemöglichkeiten 00:28:33
Notwendigkeit, sowohl klassische Reichweite als auch neue Werbeformen zu nutzen
12. Wettbewerb durch GAFAs und Zukunft des Fernsehens
Christian fragt nach der größten Bedrohung für die deutsche TV-Branche: Google/YouTube, Amazon oder nationale Player 00:30:28
Dr. Jörg Richards betont Eigenverantwortung der Branche, Verlust der jungen Zielgruppe und Notwendigkeit kreativer deutscher Inhalte sowie technischer Innovation 00:31:04
13. Anforderungen an Plattformen und Aggregatoren für die Zukunft
Markus Hertenstein beschreibt die wichtigsten Erfolgsfaktoren: Technik, Inhalte, Partnerschaften, absolute Nutzerzentrierung 00:33:05
Hoffnung auf Gewinn von jüngeren Zielgruppen durch verbessertes Nutzererlebnis und Aggregation
14. Persönliche Tipps für Transformations- und Merger-Prozesse
Christian bittet Matthias Heinze um seine drei wichtigsten Tipps aus Merger-Erfahrung 00:35:21
Konzentration auf eigene Kontrollbereiche
Nicht jede Auseinandersetzung ausfechten („pick your battles“)
Mentale Gesundheit bewahren; gesunder Menschenverstand setzt sich meist durch
15. Abschluss und Ausblick
Dank an die Teilnehmer
Hinweise auf die nächste Media Hall
Angebote von TV-Helden für Beratung, Workshops und Newsletter 00:37:09
Diese Folge deckt somit zentrale aktuelle Herausforderungen, Strategien und Chancen im deutschen TV- und Streamingmarkt ab – mit besonderen Schwerpunkten auf Partnerschaften, Plattformstrategien, Messbarkeit und kundenfokussiertes Produktdenken.
curiosity, value fast, hungry for more
✅ Transformation im TV-Markt – Wo geht die Reise hin?
✅ Christian spricht mit Matthias Heinze, Markus Hertenstein und Dr. Jörg Richards über die heißesten Markttrends, neue Partnerschaften und den Kampf um Reichweite.
✅ Exklusive Einblicke aus der Media Hall: Konsolidierung, Bundles, Streaming, Werbemacht und die Rolle von TV-Plattformen im Wandel – alles auf den Punkt!
✅ Erfahre, warum Zusammenarbeit und Innovation heute entscheidend sind – hör jetzt rein in TV-Helden Folge 87 und denke TV einen Schritt weiter!
🗞️ Newsletter
TV-Helden Newsletter – Media Hall Special
Hallo TV-Held:innen,
heute gibt’s exklusiv für euch die wichtigsten Themen und spannendsten Stimmen aus unserer aktuellen Podcast-Episode: Mitschnitt vom TV-Gipfel der Media Hall! Was bewegt die TV-Branche im Jahr 2024 wirklich? Hier die Einblicke direkt vom Panel mit Matthias Heinze (Warner Bros. Discovery), Markus Hertenstein (Waipu/Xering) und Dr. Jörg Richards (Deutsche Telekom).
Die Trends im Überblick
Markt in Bewegung:
Alles dreht sich um Konsolidierung, neue Partnerschaften und echten, nicht nur erhofften, Wachstum:
Prominente Schlagzeilen rund um RTL, Sky und internationale Riesen wie Netflix und Warner Bros. Discovery
GAFAs mischen immer stärker mit – Stichwort: Plattformmacht und Werbegeschäft
(Christian bei 01:14)
Panel-Highlights
Exklusiver Content, starke Partner
Matthias Heinze setzt beim Start von HBO Max in Deutschland auf zwei Säulen:
Content-Offensive: Von „Game of Thrones“-Universum bis lokale Top-Serien (06:06)
Partnerschaften: Smarte Bundles mit RTL, Paypal-Promos und Aktionen mit Waipu (07:39)
Aggregation als Schlüssel?
Markus Hertenstein sieht Waipu als neutralen Kurator im Content-Dschungel:
„Dem Kunden ist letztlich egal, woher der Inhalt kommt – Hauptsache, es funktioniert einfach!“
Aggregation bleibt Differenzierungsfaktor, aber mit unterschiedlichen Zielen je Anbieter (10:14)
Triple Play noch der Hebel?
Dr. Jörg Richards betont den Vorteil von MagentaTV dank Kombi aus Breitband, TV & Mobilfunk:
OTT wächst, aber Ziel bleibt das Komplettpaket
Beste Platform durch Know-how aus klassischem Infrastruktur-Geschäft
(12:08)
Die nächste Runde der Transformation
Alle Panelisten sind sich einig:
Der Wandel hin zu IP-basierten Plattformen muss beschleunigt werden
Bessere Messbarkeit, neue Werbemodelle und Zusammenarbeit in der Branche sind Pflicht
(24:17, 27:37)
Drei Tipps für deine Branchen-Transformation
Matthias Heinze gibt persönliche Survival-Hacks für alle, die im Wandel stecken:
Fokussier dich auf das, was du kontrollieren kannst
Nicht jeden Konflikt austragen
Gesunder Menschenverstand siegt am Ende!
(35:36)
Save the Date:
Die sechste Media Hall kommt – 17. bis 18. Februar 2027 in Frankfurt (während der Fiber Days)!
Mehr Insights?
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Feedback, Themenwünsche oder Unterstützung gewünscht? Schreib uns an mail@tvhelden.com.
Bis zur nächsten Folge –
dein Christian und das TV-Helden Team
Exklusive Einblicke – spannende Gäste – das TV von morgen. TV-Helden bleiben dran!
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💥TV-Branche im Wandel: Highlights vom Media Hall Panel 2024💥
1️⃣ Christian eröffnet die Diskussion: Die deutsche TV-Landschaft ist im Umbruch – Konsolidierung, internationale Partnerschaften & der Druck zu echtem Wachstum. Streaming-Krieg, KI und die “GAFAs” im Nacken. 00:01:21
2️⃣ Matthias Heinze über den HBO Max-Start: Trotz „Hickhack“ internationaler Konzerne wurde beim HBO Max Launch im DACH-Raum volle Konzentration auf Inhalte und Partnerschaften gesetzt. Fokus zahlt sich aus! 00:05:09
3️⃣ Top-Strategie? Content & Partnerschaften! Serien wie “Night of the Seven Kingdoms” und lokale Crime-Highlights treffen auf Deals mit RTL, Waipu und Paypal. #BündelnStattKämpfen 00:07:39
4️⃣ Markus Hertenstein erklärt: „Aggregation ist King“. WaipuTV setzt auf Vielfalt statt auf eigene Inhalte—Kuratierung statt Konkurrenz. Ziel: User erleichtern, im Content-Dschungel durchzublicken. 00:10:16
5️⃣ OTT vs. Triple Play: Dr. Jörg Richards (Deutsche Telekom) sieht den größten Vorteil darin, Internet und TV aus einer Hand zu bieten – und will OTT-Nutzer langfristig auch als “Access-Kunden” gewinnen. 00:12:18
6️⃣ TV bleibt Killer-App für Glasfaser! Markus Hertenstein betont: TV/Entertainment als “Killerapplikation”, um Glasfaser zu verkaufen. Entscheidend ist nicht Alter, sondern Nutzungsverhalten. 00:16:43
7️⃣ Reichweite, Daten, Monetarisierung? Matthias Heinze: Im FreeTV ist Reichweite alles—beim Streaming zählt Brandfit & exklusive Partnerschaften. Datenthema entspannter, weil alles in eigener App läuft. 00:19:19
8️⃣ Lineares Fernsehen als „Gewohnheitstier“. Waipu will Sat/Kabel-Kunden abholen und ins Digitalzeitalter bringen, ohne sie mit zu viel Veränderung zu überfordern. 00:21:38
9️⃣ Appell: Die Branche muss gemeinsam handeln! Alle sind sich einig – nur ein cleveres, gemeinsames TV-Produkt wird gegen GAFAs und Fragmentierung am Markt bestehen! 00:24:14
🔟 Messbarkeit & Monetarisierung: Dr. Jörg Richards fordert bessere TV-Messung & Monetarisierung. Matthias Heinze verteidigt das AGF-Panel, setzt aber auch auf digitale Werbeformen – beides sinnvoll verbinden! 00:28:03
1️⃣1️⃣ Wer ist die größte Gefahr? Dr. Jörg Richards: Nicht RTL/Sky, sondern Amazon, Google & Co greifen an. Die TV-Branche muss JETZT relevant für junge Zielgruppen werden—sonst geht die nächste Generation verloren! 00:31:41
1️⃣2️⃣ Drei Survival-Tipps für Medien-Merger von Matthias Heinze:
Fokus auf das Kontrollierbare!
Nicht jeden internen Grabenkampf mitmachen!
Den gesunden Menschenverstand behalten! 00:36:08
👇 Diskutiert mit: Was braucht das deutsche Fernsehen, um gegen Netflix, Amazon & Co zu bestehen? Mehr Content, bessere Partnerschaften oder radikaler Wandel?
🎬 Reel script
Willkommen bei TV-Helden! Wir haben mit führenden Köpfen der TV-Branche diskutiert, wie Plattformen, Netzbetreiber und Streaming-Anbieter trotz Marktumbrüchen weiter wachsen können. Exklusiver Content, starke Partnerschaften und innovative Produkte sind der Schlüssel – egal ob im klassischen Fernsehen oder im Streaming. Die Zukunft gehört denen, die ihre Kunden verstehen, flexibel denken und mutig neue Wege gehen. Ob Kabel, Satellit oder All-IP – Transformation ist unvermeidlich. Jetzt ist die Zeit, die Branche gemeinsam nachhaltig zu formen. Bleibt dran für mehr Insights aus der Welt des Fernsehens!
🪡 Threads by Instagram
Post 1
In Zeiten rasanter Medien-Transformation ist die Bündelung von Content und Partnerschaften wichtiger denn je. Plattformen wie Waipu und MagentaTV zeigen, wie man mit Innovation und Kundenfokus im Streaming-Zeitalter punktet.
Post 2
Lineares Fernsehen ist noch lange nicht tot – entscheidend ist, wie innovativ wir Gewohnheiten abholen und digital überführen. Wer auf Produktqualität und Reichweite setzt, bleibt relevant!
Post 3
Die Macht der Aggregatoren wächst: Smarte Kuratierung bringt Ordnung ins Content-Chaos. Entscheidend ist es, nicht nur Vielfalt zu bieten, sondern die User zum richtigen Programm zu führen.
Post 4
Die TV-Branche muss enger zusammenarbeiten, um im Zeitalter von GAFA und sinkenden Reichweiten relevant zu bleiben. Gemeinsame Standards und bessere Messbarkeit sind der Schlüssel für nachhaltigen Erfolg.
Post 5
Transformation verlangt Fokus: Kontrolliere das Kontrollierbare, wähle deine Kämpfe und verliere nie den gesunden Menschenverstand. So meistert man Wandel und bleibt mental stark.
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Markus Härtenstein ist ein erfahrener Branchenexperte im Bereich Medien und Entertainment. In seiner Rolle setzt er sich aktiv dafür ein, innovative Streaming-Angebote wie WipoTV inklusive HBO Max auf dem deutschen Markt zu etablieren. Sein Ziel ist es, hochwertige Inhalte einem breiten Publikum zugänglich zu machen und dabei den richtigen Zeitpunkt zu nutzen, um deutsche Zuschauer für neue Plattformen zu begeistern. Markus sieht in der Aggregation von Partnern und Inhalten einen entscheidenden Erfolgsfaktor und begleitet die dynamische Entwicklung dieses Bereichs mit großem Engagement. Dabei legt er besonderen Wert darauf, die unterschiedlichen Ziele der einzelnen Partner zu berücksichtigen und gemeinsam attraktive Lösungen für alle Seiten zu schaffen.
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Dr. Jörg Richards – Kurzbiografie (in Erzählform)
Dr. Jörg Richards hat seine Karriere bei der Deutschen Telekom maßgeblich im Infrastrukturgeschäft gestaltet, das nach wie vor den Kernbereich des Unternehmens bildet. Durch seine Überzeugung, dass Infrastruktur und Entertainment-Produkte wie TV gemeinsam den größten Nutzen für die Kunden stiften, setzte sich Dr. Richards früh für die Entwicklung integrierter Lösungen ein. Besonders betont er den Vorteil, dass mit dem Verkauf der Infrastruktur gleichzeitig auch ein klarer Use Case – wie beispielsweise TV-Angebote – mitgeliefert wird, wodurch die Leistungsfähigkeit der Technik für Endkunden unmittelbar erlebbar wird.
In den letzten Jahren konzentrierte sich Dr. Richards verstärkt darauf, auch neue Geschäftsmodelle jenseits des traditionellen Anschlussgeschäfts zu erschließen. Sein Team öffnete sich dem OTT-Markt und beobachtete, dass TV-Anschlüsse, die unabhängig vom klassischen Internetanschluss verkauft werden, immer mehr an Bedeutung gewinnen. Dennoch bleibt aus seiner Sicht das Ziel bestehen, Kunden vom ganzheitlichen „Triple Play“-Angebot – also Telefonie, Internet und TV – zu überzeugen. Auch Kunden, die zunächst ohne klassischen Zugang gewonnen werden, möchte Dr. Richards durch gezielte Betreuung langfristig für das volle Portfolio der Deutschen Telekom begeistern. Durch diesen Weitblick verschafft er dem Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im deutschen Telekommunikationsmarkt.
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Christian Heyncke ist leidenschaftlicher Branchenkenner und Gastgeber des Podcasts "TV Helden", der sich an alle richtet, die sich professionell mit Fernsehen beschäftigen. In seinem Podcast präsentiert er regelmäßig Mitschnitte bedeutender Branchenevents wie der Media Hall, dem wichtigsten TV-Treffen im deutschsprachigen Raum. Mit viel Engagement begleitet Christian die Entwicklungen der Fernsehbranche und lädt seine Hörerinnen und Hörer ein, an spannenden Diskussionen und Veranstaltungen wie der kommenden Media Hall 2027 in Frankfurt teilzunehmen.
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Matthias Heinze ist eine innovative Führungspersönlichkeit im Medienbereich, die einen starken Fokus auf hochwertigen Content und erfolgreiche Partnerschaften legt. Unter seiner Mitwirkung wurden bei der Einführung von HBO Max bedeutende Premieren wie "Knight of the Seven Kingdoms" aus dem Game of Thrones Universum gefeiert. Auch Serien wie "The Pit" und preisgekrönte Warner-Filme, die bei den Oscars abgeräumt haben, zählen zu seinem Verantwortungsbereich. Matthias sorgt kontinuierlich dafür, das Angebot durch internationale Highlights wie die Olympischen Spiele sowie durch lokalen Content wie "4 Block Zero" zu erweitern. Sein Ziel ist es, ein vielseitiges und erstklassiges Streaming-Erlebnis für alle Nutzerinnen und Nutzer zu schaffen.
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Markus Härtenstein ist ein Innovator in der Medien- und Streamingbranche. Mit einem starken Fokus auf attraktive Angebote, setzt er sich dafür ein, dass die Menschen in Deutschland Zugang zu hochwertigen Inhalten wie HBO Max erhalten. Unter seiner Leitung wurde ein besonders günstiges Kombi-Angebot von WipoTV inklusive HBO Max eingeführt, um den deutschen Zuschauern den Einstieg und das Ausprobieren neuer Inhalte zu erleichtern. Markus versteht die Dynamik und Herausforderungen des Marktes und sieht in der Aggregation und den Partnerschaften den richtigen Weg in die Zukunft. Dabei erkennt er, dass verschiedene Partner unterschiedliche Ziele verfolgen, bleibt aber überzeugt davon, dass Kooperationen und gebündelte Angebote der Schlüssel zum Erfolg in der sich ständig verändernden Medienlandschaft sind.
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Dr. Jörg Richards ist ein erfahrener Experte im Bereich Telekommunikation und Medien, der bei der Deutschen Telekom eine wichtige Rolle innehat. In seiner Arbeit betont er die Bedeutung von Infrastrukturprodukten und Entertainment-Angeboten wie TV als entscheidenden Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen. Für ihn ist das TV-Angebot nicht nur ein wesentlicher Use Case, der die Infrastruktur für Kunden erlebbar macht, sondern auch ein Türöffner für weitere Geschäftsmöglichkeiten. Dr. Richards hebt hervor, wie das Zusammenspiel von klassischem Zugangsgeschäft und neuen OTT-Services (Over-the-Top) die Relevanz im Markt steigert. Sein Ziel ist es, stets das gesamte „Triple Play“-Paket—Telefonie, Internet und TV—anzubieten und auch Kunden, die zunächst nur OTT-Dienste nutzen, langfristig für das Infrastrukturangebot der Deutschen Telekom zu gewinnen. Mit strategischem Weitblick gestaltet er so den Wandel der Branche aktiv mit.
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Christian ist ein engagierter Profi, der sich mit viel Energie und Freude in der dynamischen Welt des deutschen Marktes bewegt. Nach einer kurzen Pause kehrt er pünktlich zurück, um mit seinen Kollegen das Networking und inspirierende Begegnungen zu genießen – gestärkt vom Kaffee und einem guten Mittagessen. In seiner Branche erlebt er ständig Veränderungen: Konsolidierungen, neue Partnerschaften und den Druck, echtes Wachstum nicht nur zu versprechen, sondern auch zu liefern. Dabei behält Christian stets den Überblick über die aktuellen Entwicklungen im DACH-Raum und ist bereit, sich mit Leidenschaft den Herausforderungen einer sich schnell wandelnden Marktsituation zu stellen.
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Christian Heinkele ist ein engagierter Medienexperte und Moderator, der sich leidenschaftlich mit dem Thema Fernsehen beschäftigt. Als Gastgeber des Branchenpodcasts "TV Helden" bringt er regelmäßig Fachleute der TV-Branche zusammen und informiert sein Publikum über aktuelle Entwicklungen und Events. Besonders bekannt ist Christian für seine Moderation der Media Hall, dem wichtigsten Branchentreffen des deutschsprachigen Fernsehens. Mit viel Enthusiasmus sorgt er dafür, dass dieses Event für die Teilnehmer zu einem unvergesslichen Erlebnis wird und fördert so den Austausch und die Vernetzung in der TV-Industrie.
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Matthias Heinze ist eine treibende Kraft im Bereich Medien und Streaming. In seiner Rolle fokussiert er sich vor allem auf zwei zentrale Themen: hochwertigen Content und starke Partnerschaften. Bereits zum Launch verantwortete er große Erfolge wie die Premiere von Knight of the Seven Kingdoms aus dem Game of Thrones Universum. Unter seiner Führung liefen auf HBO Max außerdem preisgekrönte Serien wie the Pit und zahlreiche Blockbuster-Filme, die direkt nach der Kinoauswertung auf der Plattform verfügbar sind. Auch die Kooperation mit internationalen Highlight-Events wie den Olympischen Spielen in Milano Cortina fallen in seinen Verantwortungsbereich. Matthias setzt zudem einen starken Akzent auf lokale Inhalte, wie zum Beispiel die mit Spannung erwartete Serie 4 Block Zero im Herbst. Dank seiner Strategie bleibt HBO Max für Zuschauer:innen immer aktuell und vielfältig.
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Markus Härtenstein ist ein erfahrener Medienmanager, der für innovative Angebote im Bereich Streaming und Medienaggregation steht. Aktuell setzt er sich dafür ein, deutschen Nutzern attraktive Streaming-Pakete zu bieten, wie zum Beispiel das Kombi-Angebot von WipoTV inklusive HBO Max. In seinen Aussagen betont Markus, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt sei, diese hochwertigen Inhalte in Deutschland zu erproben. Außerdem verfolgt er aufmerksam die dynamische Entwicklung von Aggregationspartnerschaften, die seiner Meinung nach den richtigen Weg für die Zukunft darstellen – auch wenn die Ziele der einzelnen Partner dabei sehr unterschiedlich sein können. Seine Arbeit zielt darauf ab, durch strategische Kooperationen und neue Angebote das Nutzererlebnis stetig zu verbessern.
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Dr. Jörg Richards ist ein erfahrener Experte im Bereich Telekommunikation und Medien. Bei der Deutschen Telekom verantwortet er insbesondere den Bereich Infrastruktur und TV-Entertainment. Sein Ansatz zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht nur auf den Vertrieb der Infrastruktur setzt, sondern mit TV- und Entertainment-Produkten den unmittelbaren Nutzen für die Kunden mitliefert. In seiner Laufbahn hat Dr. Richards erkannt, dass das klassische Infrastrukturgeschäft der Deutschen Telekom weiterhin die Basis bildet, jedoch innovative Produkte wie OTT-TV an Bedeutung gewinnen. Sein Ziel ist es stets, Kunden durch attraktive Angebote langfristig an das Unternehmen zu binden, beispielsweise indem sie Triple Play Tarife – also Telefonie, Internet und TV – nutzen. Dabei sieht er es als klaren Wettbewerbsvorteil, dass die Telekom mit ihrem Portfolio nahtlos verschiedene Bedürfnisse aus einer Hand bedienen kann, und entwickelt mit seinem Team stetig neue Wege, um sowohl klassische als auch digitale Kunden zu begeistern.
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Christian Heinkele ist eine feste Größe im deutschen Medien- und Telekommunikationsmarkt. Als engagierter Netzwerker und Branchenkenner führt er regelmäßig durch wichtige Branchenevents und versteht es, Teilnehmer zu motivieren – ob beim ersten Selfie des Tages, beim Kaffee mit Waipu oder beim Mittagessen mit Zattu. In einer von Konsolidierung, neuen Partnerschaften und steigendem Erfolgsdruck geprägten Marktphase setzt Christian Heinkele darauf, echtes Wachstum zu erzielen und zu liefern, statt nur darüber zu sprechen. Mit Weitblick beobachtet er die prägenden Schlagzeilen und Trends im DACH-Raum und gestaltet die Entwicklung der Branche aktiv mit.
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Matthias Heinze ist eine führende Persönlichkeit in der Medien- und Entertainmentbranche. Unter seiner Verantwortung fokussiert sich sein Team besonders auf zwei Kernbereiche: innovative Inhalte und strategische Partnerschaften. Matthias setzte mit der Premiere von „Knight of the Seven Kingdoms“ aus dem Game of Thrones-Universum ein starkes Zeichen zum Launch von HBO Max. Unter seiner Leitung wurden auch weitere Erfolgsformate wie „The Pit“ – unter anderem bei den Emmys ausgezeichnet – und beliebte Sport-Events wie die Olympischen Spiele von Milano Cortina realisiert. Künftig stehen Highlights wie „Euphoria“ und „House of the Dragon“ auf dem Programm. Zudem stärkt Matthias regelmäßig das Angebot durch internationale Blockbuster, etwa die bei den Oscars vielfach prämierten Warner-Filme, die kurz nach dem Kinostart auf HBO Max abrufbar sind. Ein besonderes Anliegen ist ihm außerdem lokaler Content – für den Herbst ist die Veröffentlichung von „4 Block Zero“ geplant.
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Markus Härtenstein ist ein erfahrener Medienmanager, der aktuell ein besonders attraktives Streaming-Angebot verantwortet: Für nur 6,99 Euro bietet er WipoTV inklusive HBO Max an – ein Paket, das deutschen Zuschauern exklusiven Zugang zu hochwertigen Inhalten von HBO Max ermöglicht. Markus ist überzeugt, dass jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, diese vielseitigen Inhalte auch in Deutschland einzuführen und neue Zuschauer zu gewinnen. In Bezug auf Partnerschaften und Inhalte-Aggregation beschreibt er die aktuelle Marktsituation als spannend und dynamisch. Für Markus steht fest, dass Aggregation der richtige Weg für die Zukunft ist, auch wenn die Interessen der beteiligten Partner dabei oft sehr unterschiedlich sind. Seine Einladung: Das Angebot am besten direkt über sein Team ausprobieren!
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Dr. Jörg Richards – Kurzbiografie (auf Deutsch)
Dr. Jörg Richards ist ein erfahrener Manager und Vordenker in der Telekommunikationsbranche. Schon früh erkannte er den großen Vorteil, den die Kombination aus Infrastruktur und Entertainment-Produkten bietet: Wer die technische Grundlage liefert, kann die passenden Use Cases - wie zum Beispiel TV-Angebote - direkt mitliefern und so die Infrastruktur für die Kunden unmittelbar erlebbar machen. In seiner aktuellen Rolle bei der Deutschen Telekom widmet er sich maßgeblich dem Ausbau des Infrastrukturgeschäfts, das nach wie vor das Kerngeschäft des Konzerns darstellt.
Besonders hervorzuheben ist Dr. Richards' strategischer Blick auf die Entwicklung von sogenannten Non-Access-Geschäften, etwa TV-Anschlüsse und OTT-Lösungen, bei denen immer mehr Kunden gewonnen werden – unabhängig von klassischen Festnetzanschlüssen. Dabei verfolgt er konsequent das Ziel, innovative Triple-Play-Angebote zu etablieren, also Pakete aus Telefonie, Internet und Fernsehen. Selbst wenn Kunden zunächst nur Entertainment-Angebote beziehen, sieht er darin einen Wettbewerbsvorteil und setzt darauf, sie zukünftig auch für die Telekom-Infrastruktur zu gewinnen. Mit dieser ganzheitlichen Strategie gestaltet Dr. Richards maßgeblich die Zukunft des Digitalmarktes in Deutschland.
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Christian Heinkele ist ein engagierter Medienexperte, der sich mit viel Leidenschaft und Fachwissen der Fernsehbranche widmet. Als regelmäßiger Teilnehmer und erfahrener Gastgeber setzt er sich bei Events wie der Media Hall, dem großen TV-Branchen-Treffen im deutschsprachigen Raum, für den Austausch und die Vernetzung der Community ein. Mit seinem Podcast „TV Helden“ bietet er Fachleuten aus der Medienlandschaft eine Plattform, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und gemeinsam die Zukunft des Fernsehens zu gestalten. Seine Begeisterung für innovative Branchenlösungen und sein Gespür für relevante Themen machen ihn zu einer prägenden Stimme im deutschen TV-Kosmos.
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Matthias Heinze ist ein erfahrener Medienmanager, der sich vor allem auf die Bereiche Content und Partnerschaften fokussiert. Unter seiner Leitung konnte HBO Max bereits zum Launch mit der Premiere von „Knight of the Seven Kingdoms“ aus dem Game of Thrones-Universum einen großen Erfolg feiern. Weitere Höhepunkte seines Wirkens waren die mehrfach preisgekrönte Drama-Serie „The Pit“ und exklusive Ausstrahlungen internationaler Highlights wie der Olympischen Spiele in Milano Cortina. Auch Serienhits wie „Euphoria“ und „House of the Dragon“ sind Teil des stetig wachsenden Angebots. Zudem sorgt Matthias Heinze dafür, dass neben internationalen Warner-Filmen, die bei den Oscars große Erfolge erzielten und exklusiv schnell nach Kinostart verfügbar sind, auch lokaler Content wie die kommende Serie „4 Block Zero“ das Portfolio bereichert. Mit seiner Strategie stellt Heinze sicher, dass HBO Max seinen Nutzern immer attraktiven und vielfältigen Content bietet.
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